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WACKER® FINISH CT 208 E

ist eine nichtionogene Macroemulsion eines reaktiven Polysiloxans. Sie ist ein selbstvernetzendes Ein-Komponenten-System, das Füllfasern Sprungelastizität und Textilien elastische, formstabilisierende Eigenschaften verleiht. Die erzielten Effekte sind beständig gegen Haushaltswäschen und chemische Reinigungen



Eigenschaften

Spezifische Merkmale von WACKER® FINISH CT 208 E

  • einfach anzuwenden
  • einkomponentig
  • lange Beständigkeit
  • selbstvernetzend
  • vergilbungsbeständig
  • VOC-Gehalt
  • wasserbasierend

Disclaimer

Alle unsere Angaben beruhen auf bestem Wissen. Allerdings übernehmen wir hierfür keine Haftung oder Gewährleistung und behalten uns jederzeit technische Änderungen vor. Es liegt in der eigenen Verantwortung des Käufers, die Angaben sowie die Geeignetheit unseres Produktes für den vorgesehenen Einsatzzweck vor dem Gebrauch zu überprüfen. Vertragliche Regelungen gehen immer vor. Der Gewährleistungs- und Haftungsausschluss gilt - insbesondere im Ausland - auch im Hinblick auf Schutzrechte Dritter.

  • Füllfaserausrüstung
  • Pflegeleichtausrüstung von Bettwäsche, Tischwäsche, Krankenhauswäsche, Oberhemden
  • elastische Formhaltung von Geweben aus Synthetics, Glasfasern u.a. Fasern, sowie Vliesstoffen und Filzen.

 

 

Verarbeitung:

 

 

Füllfaserausrüstung

 

verleiht PolyesterFüllfasern exzellente Glätte und Sprungelastizität. Mit ausgerüstete Füllfasern finden ihren Einsatz in Steppdecken, Kopfkissen und ähnlichen Artikeln. Die erzielten Effekte sind beständig gegen Haushaltswäschen und chemische Reinigungen.

 

Polyester-Füllfasern können mit sprungelastisch ausgerüstet werden. wird durch Tauchen oder Sprühen auf Füllfasern aufgebracht. Die praktische Anwendungskonzentration richtet sich nach dem Imprägnierverfahren (Aufsprühen oder Tauchen und Abquetschen). Für die Ausrüstung empfiehlt sich eine Siliconauflage von 0.3 - 0.8 %. Das Trocknen und Vernetzen wird durch Erhitzen auf 120-160 °C für mehrere Minuten erreicht.

 

Pflegeleichtausrüstung

 

wird durch Tauchen und Abquetschen am Foulard oder Sprühen auf Textilien aufgebracht. Beim Trocknen findet die Vernetzung der Silicone in der Wärme schnell, bei Raumtemperatur langsam statt.

 

Je nach Siliconauflage kann die Luftdurchlässigkeit weitgehend unverändert oder herabgesetzt sein. Die Textilien erhalten einen je nach Faserart und Gewebekonstruktion stärker oder schwächer ausgeprägten sprungelastischen Griff, eine verbesserte Formhaltung bei Waschprozessen und ein gutes Antipilling Verhalten.

 

Das wasserabweisende Verhalten von mit behandelten Textilien ist primär wenig ausgeprägt. Wird nach der Vernetzung gewaschen (Feinwäsche 40 °C) und gut gespült, so kann ein recht guter Abperleffekt erreicht werden. Die Anwendungsmenge von richtet sich nach der Faserart sowie nach der Garn- und Gewebeaufmachung. Saugfähige Qualitäten benötigen mehr Siliconauflage als saugarme Ware. Ebenso verhält es sich beim Vergleich feiner, weicher Einzelfasern, dünner, glatter Garne und leichter, glatter Gewebe mit gröberen, steiferen Einzelfasern, rauhen, voluminösen Garnen und schweren, profilierten Geweben. Im allgemeinen werden für elastische Textilimprägnierungen höhere Auflagenmengen benötigt als z.B. für gleitfähige oder weichmachende Ausrüstungen. Die vernetzten Silicone sollen auf den behandelten Textilien substanztragende und kraftaufnehmende Aufgaben erfüllen und an den Kreuzungspunkten der Einzelfasern schwimmhautähnliche Verbundstellen ausbilden. Empfohlen werden Auflagen zwischen 1 % und 5 %. Zur elastischen Imprägnierung von Textilien aus Synthesefasern und Fasern mit niederem Wasseraufnahmewert empfiehlt es sich, ohne Verschneiden mit Reaktantharzen anzuwenden. Die behandelten Textilien erhalten einen hervorragend weichen und elastischen Griff.

 

Die Anwendungskonzentration soll dem Artikel und der Faserart bzw. der angestrebten Effektstärke angepaßt werden. Zur Hochveredelung und PflegeleichtAusrüstung von Bett-, Tisch- und Krankenhauswäsche, Oberhemden und ähnlichen Artikeln empfehlen sich Kombinationen von Reaktantharzen mit dem zugehörigen sauren Katalysator und . Auch hier können durch die Flottenkonzentration und das Mischungsverhältnis Reaktantharz zu Silicon Effekt und Griffeigenschaften gesteuert werden. bewirkt neben einem elastischen Griffeffekt eine deutliche Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der ausgerüsteten Ware.

 

Glasfaser-Dekogewebe werden durch eine Imprägnierung mit  besonders wirksam verbessert. Die Gewebe verlieren ihre Lappigkeit, werden angenehm elastisch und wesentlich in der Schiebefestigkeit verbessert. Filzartikel aus Naturfaser oder Synthetikfaser können durch eine Imprägnierung mit sprungelastisch versteift werden. Zu beachten ist, daß hier lange Trockenzeiten angewendet werden müssen, um das hartnäckig festgehaltene Wasser zu verdampfen. Der elastische Effekt kommt erst dann voll zur Wirkung, wenn das Wasser vollständig verdampft und anschließend der Filz zur Vernetzung einige Minuten auf 130 °C - 150 °C erhitzt wurde.

 

Für Vliesartikel kann als Binder eingesetzt werden, wenn Fasertype, Quellung und Anwendungsmenge den Anforderungen angepaßt sind. Bereits gebundene Vliese können durch eine nachträgliche Imprägnierung mit elastisch versteift werden. Ausreichende Naßaufnahme und Packungsdichte sind Voraussetzung für eine ausreichende Wirkung. Die erzielbare Elastizität und Waschbeständigkeit eröffnet interessante Verwendungsmöglichkeiten für solche imprägnierten Vliesartikel.

 

Flotteneigenschaften

 

Flotten sind im allgemeinen 8-12 Stunden unverändert haltbar. Der pH-Wert soll bei ca. 4 bis 5 gehalten werden. Höhere pH-Werte können vorzeitige Veränderun-gen der Flottenstabilität bewirken. Kleinere Mengen von Pigment-Dispersionen können in die Flotte eingearbeitet werden, wenn deren Emulgatoren mit verträglich sind.

 

Imprägnieren, Trocknen, Vernetzen

 

ist für die Imprägnierung am Foulard vorgesehen. Der Abquetscheffekt kann nach den üblichen Bedingungen eingestellt werden. Getrocknet wird am Spannrahmen je nach Gewebedicke bei Temperaturen zwischen 70 °C und 150 °C. Wird bei Temperaturen bis 100 °C getrocknet, so soll eine Vernetzung bei ca. 140 °C- 150 °C mindestens 0,5 - 1 Minute folgen. Kann die Heißvernetzung nicht durchgeführt werden, so tritt eine weitgehende Vernetzung am Gewebe bei Raumtemperatur innerhalb von mindestens 24 Stunden ein. Die fortgeschrittene Vernetzung kann an dem deutlich sprungelastischen Griff erkannt werden.

 

Substrate

 

Die zur Imprägnierung verwendeten Textilien sollen sauber gewaschen oder gereinigt sein. Größere Rückstände von Verarbeitungshilfsmitteln können die elastische Silicon-Imprägnierung stören.

 

Wasch- und Reinigungsbeständigkeit

 

Die Griff- und Elastizitätseigenschaften von Textilien und Füllfasern, die mit behandelt werden, sind beständig gegen wiederholte Haushaltswäsche bei 40 °C (Feinwaschmittel) und gegen chemische Reinigungen.

Verpackung / Gebinde

WACKER® FINISH CT 208 E is available in 200 kg drum as well as 950 kg IBC.
 

Lagerung

Das Mindesthaltbarkeitsdatum der jeweiligen Charge ist auf dem Produktetikett angegeben.

 

Eine Lagerung über den auf dem Produktetikett angegebenen Zeitraum hinaus bedeutet nicht notwendigerweise, dass die Ware unbrauchbar ist. Eine Überprüfung der für den jeweiligen Einsatzzweck erforderlichen Eigenschaftswerte ist jedoch in diesem Falle aus Gründen der Qualitätssicherung unerlässlich.

Vertrieb & Support

Wacker Chemie AG
Heilbronner Strasse 74
70191 Stuttgart
Deutschland
+49  711  61942-0 (Phone)
+49 711 61942-61  (Fax)
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