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Transdermale therapeutische Systeme: Silicongel-Adhäsive für wirkstoffhaltige Pflaster
Unsere Studie mit mehr als 20 Wirkstoffen zeigt: Silicongel-Adhäsive ermöglichen eine gezielte Wirkstofffreisetzung – schnell, verzögert oder konstant.
Unsere Studie zeigt, wie sich die Freisetzung kosmetischen, pharma- und nutrazeutischen Wirkstoffen mithilfe von Silicongel-Adhäsiven steuern lässt, sodass sie gleichmäßig, schnell oder verzögert erfolgt.
Für hydrophobe Wirkstoffe haben wir Silicongel-Adhäsive entwickelt, die eine optimale Einbettung erlauben. Diese bieten außerdem eine überlegene Freisetzungsrate und übertreffen handelsübliche Produkte bei Weitem.
Studienergebnisse: Silicongel-Adhäsive für transdermale Pflaster
Unsere Studie im Überblick:
Schwerpunkte:
Wichtigste Ergebnisse:
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Prüfung und Bewertung transdermaler therapeutischer Systeme
Die Forscherinnen und Forscher des WACKER Health Care Competence Centers in Ann Arbor (USA) haben im Rahmen einer Vergleichsstudie zu transdermalen therapeutischen Systemen mit Silicongel-Adhäsiven folgende Fragen untersucht:
Mithilfe einer Franz-Diffusionszelle wurden die Hautpenetration sowie die Freisetzung von über 20 Wirkstoffen aus einer maximal 300 Mikrometer dicken Siliconschicht analysiert.
„Wir konnten eine überdurchschnittlich hohe Freisetzung von über 20 Wirkstoffen aus der Klebstoffmatrix nachweisen. Darüber hinaus haben wir gezeigt, dass sich Silicongel-Adhäsive zur Entwicklung neuartiger Freisetzungsprofile eignen.“
Optimale Freisetzung für Wirkstoffpflaster und Beauty-Pads
Bei vielen Anwendungen ist es besonders wichtig, dass der Wirkstoff konstant und gleichmäßig freigesetzt wird. Silicongele eignen sich hierfür ideal und sind somit eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Haftklebstoffen.
Neueste Trends: Wirkstoffverabreichung über die Haut
Mithilfe transdermaler Pflaster können Hormone und andere Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum hinweg gleichmäßig freigesetzt werden.
Die Verabreichung von Arzneimitteln und Nutrazeutika (Hautpflegewirkstoffen) mittels transdermaler Pflaster oder topischer Applikation bietet mehrere Vorteile:
Pflasterarten: Drug-in-Adhesive-Systeme und Depotpflaster
Moderne Pflaster können weitaus mehr, als nur Wunden abzudecken und zu schützen. Als transdermale therapeutische Systeme verfügen sie über funktionelle Schichten, die Wirkstoffe speichern und freisetzen können.
Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für:
Gängige Arten von transdermalen Pflastern:
Silicongel-Adhäsive für hautfreundliche therapeutische Systeme
Musterbeschichtung eines medizinischen Silicongel-Adhäsivs der Marke SILPURAN® auf einer PU-Trägerfolie
WACKER hat ein Verfahren zur systematischen Vorbereitung und Prüfung von Silicongel-Adhäsiven für transdermale therapeutische Systeme entwickelt. Für die Tests kamen Silicongel-Adhäsive aus unserem SILPURAN® Portfolio zum Einsatz.
Diese zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:
Die Silicongel-Adhäsive der Marke SILPURAN® von WACKER gehören zu den additionsvernetzenden RTV-Siliconen (Vulkanisation bei Raumtemperatur). Sie bestehen aus zwei Komponenten: einer Siliconkautschukbasis und einem Vernetzer.
SILPURAN® Silicongele:
Getestet: 20 Wirkstoffe für rezeptfreie und kosmetische Anwendungen
Transdermale Pflaster werden zunehmend für nicht verschreibungspflichtige und kosmetische Produkte verwendet. WACKER hat deshalb spezielle Silicongele entwickelt, die für die Einbettung der gängigsten Substanzen geeignet sind.
Das Ziel war, eine möglichst hohe und präzise Freisetzung zu erreichen, ohne die strukturelle Integrität der Klebeschicht zu beeinträchtigen. Zu diesem Zweck wurde der Wirkstoff in eine maximal 300 Mikrometer dicke Matrix aus Silicongel eingebettet.
Es wurden mehr als 20 Wirkstoffe getestet, darunter:
Folgendes wurde geprüft:
Vom Rohstoff zur Analyse: Verfahren zur Herstellung und Evaluierung von Silicongel-Adhäsiven für transdermale therapeutische Systeme
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Transdermale therapeutische Systeme
DownloadPrüfverfahren: Freisetzungsraten von Wirkstoffen
Die Franz-Diffusionszelle wird häufig verwendet, um die Hautpenetration und die Wirkstofffreisetzung aus verschiedenen Formulierungen, die beispielsweise in transdermalen Pflastern enthalten sind, zu untersuchen.
Die Freisetzungsraten wurden mit einer Franz-Diffusionszelle oder einem Orbitalschüttler ermittelt.
Mithilfe der Franz-Diffusionszelle lässt sich das Verhalten von Wirkstoffen und Formulierungen nach dem Anbringen des Pflasters auf der Haut simulieren.
Bei diesem System wird die Probe auf einer Membran platziert. Um die Wirkstofffreisetzung zu messen, wird das Permeat aufgefangen, welches die Membran durchdringt.
Zur Prüfung der transdermalen Diffusion wurde das Ausmaß der Hautpenetration mit einer Strat-M® Membran ermittelt.
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Transdermale therapeutische Systeme
Download„Transdermale Pflaster mit einer Klebeschicht aus Silicongel sind sehr vielseitig einsetzbar. Die Freisetzungsgeschwindigkeit des Wirkstoffs lässt sich optimal an das jeweilige Behandlungsziel anpassen. Darüber hinaus sind Silicongele besonders hautverträglich.“
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