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Bessere Leistung für langlebige Fassaden – SREP® macht den Unterschied
Zwei frisch gestrichene Fassaden, die auf den ersten Blick identisch aussehen. Mit der Zeit wird jedoch deutlich, dass eine Fassade feucht und grau wird, während die andere ihr ästhetisches Erscheinungsbild behält. Wie ist das möglich? Der Unterschied liegt in der verwendeten Siliconharzfarbe (SREP®). Sehen wir uns das genauer an.
Stellen Sie sich ein Zweifamilienhaus vor. Eine Fassade ist mit herkömmlicher Außenfarbe gestrichen, die andere mit Siliconharzfarbe (SREP®). Auf den ersten Blick sehen beide Oberflächen makellos aus. Der wahre Unterschied liegt jedoch tiefer. Aufgrund der unterschiedlichen Formulierung der Anstriche weichen ihre Leistungseigenschaften, ihre Haltbarkeit und ihre Optik mit der Zeit erheblich voneinander ab.
Was zeichnet SREP® aus?
Herkömmliche Fassadenfarben enthalten in der Regel einen höheren Anteil an organischen Bindemitteln und bilden deshalb eine geschlossene Beschichtung mit geringer Durchlässigkeit. Siliconharzfarben (SREP®) werden dagegen über der kritischen Pigmentvolumenkonzentration (KPVK) formuliert. Sie enthalten weniger organische Bindemittel, dafür aber mehr Pigmente und Füllstoffe sowie ein Siliconharzbindemittel und Additive auf Siliconbasis. Dadurch entsteht eine poröse, diffusionsoffene Beschichtung, die die Wand vor Wasser schützt und gleichzeitig Feuchtigkeit entweichen lässt.
PVK und KPVK verstehen
Die Parameter PVK und KPVK sind entscheidend für die Unterschiede zwischen SREP® und herkömmlichen Farben.
Mikroskopischer Einblick: geschlossene und offene Beschichtung
Unter dem Rasterelektronenmikroskop werden die Unterschiede sichtbar:
Siliconharzbindemittel enthalten eine große Anzahl trifunktioneller Siloxaneinheiten, die eine räumliche Vernetzung bewirken.
Die richtige Chemie
Siliconharzfarben (SREP®) verdanken ihre außergewöhnlichen Eigenschaften der sorgfältigen Auswahl einer geeigneten Siliconchemie. Herkömmliche Fassadenfarben enthalten Siliconadditive, um die Verarbeitbarkeit zu verbessern und einen Abperleffekt zu erzielen. Diese Zusätze neigen jedoch dazu, an die Oberfläche der Beschichtung zu wandern. SREP® Systeme hingegen enthalten Siliconharze, die in der gesamten Matrix der Beschichtung ein dreidimensionales molekulares Netzwerk bilden. Dieses Netzwerk verankert sich fest auf dem Untergrund und sorgt für lang anhaltenden Schutz vor Wasser und UV-Strahlung. Zudem entsteht so eine härtere, schmutzabweisende Oberfläche.
Was macht SREP® so überlegen?
Möchten Sie mehr erfahren?
In unserem Video vergleichen wir eine herkömmliche Farbe mit einer Siliconharzfarbe (SREP®) an einer geteilten Fassade und geben Einblicke in die relevanten Funktionsprinzipien. Sie erfahren mehr über das Langzeitverhalten der beiden Anstriche sowie über die faszinierende Siliconchemie, die hinter ihren Leistungseigenschaften steckt.
Sehen Sie sich das Video an und überzeugen Sie sich von den Vorzügen von SREP®:
Wie bewähren sich Siliconharzfarben im Alltag?
Laborergebnisse sind zwar wichtig, vermitteln jedoch kein vollständiges Bild. Aus diesem Grund waren wir von WACKER sehr erfreut, SREP® unter realen Bedingungen am Wohnhaus unseres Kollegen Dr. Heinz Geich testen zu können. Dieser hatte sich im Jahr 2003 entschieden, seine Außenwände mit Siliconharzfarben zu streichen. Und wie sehen sie heute aus? Wir waren zu Besuch.
Das Expertennetzwerk hinter dem Siliconnetzwerk
SREP® Systeme übertreffen herkömmliche Farben, indem sie stabile Netzwerke bilden. Analog dazu ist unser Team von CONSTRUCTION CHEMICALS & COATINGS als globales Expertennetzwerk in den Bereichen Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit und Anwendungsberatung tätig. Sehen Sie sich unser Video an, um mehr über die chemische Vernetzung von Siliconen zu erfahren und unsere Experten kennenzulernen.
Entdecken Sie die Geschichte der Siliconharze
Unsere Siliconharze gelten heute weltweit als Goldstandard für den Schutz von Fassaden vor Sonne, Wind und Regen. Ihre Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1963, als drei engagierte WACKER-Forscher den Grundstein für diese positive Entwicklung legten. Begleiten Sie uns auf einer Reise durch die Geschichte der Siliconharze.
Wie können wir Sie bei Ihrem Projekt unterstützen?
Haben Sie Fragen zu unseren Siliconharzfarben oder suchen Sie das passende Produkt für Ihre Anwendung? Unser Marketing Manager Lenine de Sousa Gomes, zuständig für den Bereich CONSTRUCTION CHEMICALS & COATINGS in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Südamerika, berät Sie gerne.
Was unsere Experten sagen
Was zeichnet Silikonharz-Emulsionsfarben in der Praxis wirklich aus? Und warum ist Silikonchemie wichtiger, als viele annehmen?
Wir haben nachgefragt – bei denen, die es wissen müssen. Unsere SREP® Experten Lenine De Sousa Gomes, Senior Marketing Manager, und Dr. Christophe Cheikh, Senior Technical Manager, teilen ihr Wissen und ihre Einschätzung in einem ausführlichen Interview.
FAQ zu SREP®
1. Warum sollten Fassadenanstriche diffusionsoffen bzw. wasserdampfdurchlässig sein?
Selbst brandneue und makellos aussehende Fassaden weisen in der Regel Haarrisse und andere kleine Mängel auf. Über diese Schwachstellen kann Feuchtigkeit eindringen. Deshalb muss der Untergrund der Fassade immer dann trocknen können, wenn es die Umgebungsbedingungen zulassen. Andernfalls kann es zu Abplatzungen oder anderen Schäden kommen. Zudem bieten trockene Untergründe einen besseren Schutz vor schädlichen Mikroorganismen wie Algen und Pilzen.
2. Wie diffusionsoffen ist eine Beschichtung mit Siliconharzfarbe auf Basis von SILRES® BS?
Siliconharzfarbe ist eine mineralähnliche Beschichtung und daher ebenso diffusionsoffen (wasserdampfdurchlässig) wie Silikat- oder Kalkfarbe. Grund dafür ist ihre mikroporöse Struktur, die die Gasdurchlässigkeit nicht behindert. Im 3-Klassensystem der europäischen Norm EN 1062-1 für die Wasserdampf-Diffusionsstromdichte ist Siliconharzfarbe der Klasse 1 (hohe Durchlässigkeit) zugeordnet.
3. Warum ist es vorteilhaft, dass Siliconharzfarbe auf Basis von SILRES® BS wasserdampfdurchlässig und gleichzeitig wasserabweisend (Abperleffekt) ist?
Aufgrund der geringen Wasseraufnahme dringen nur wenig Wasser und Feuchtigkeit in die Fassade ein. Allerdings kann keine Fassadenfarbe vollständigen Schutz vor Hinterfeuchtung bieten. Daher ist es wichtig, dass das Farbsystem eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit aufweist. Nur so kann die Fassade wieder austrocknen und das Mauerwerk „atmen“.
Diese beiden Eigenschaften machen Siliconharzfarbe zum idealen Beschichtungssystem für extrem langlebige und schmutzabweisende Fassaden.
4. Bedeutet der Abperleffekt, dass das Gebäude wasserfest ist?
Bei nasser Witterung wird der Abperleffekt sichtbar: Die Wassertropfen perlen kugelig von der Siliconharzfarbe ab, sodass die Bildung von stehendem Wasser verhindert wird. Das sorgt für ausreichende Wasserfestigkeit. Somit kann auch nach längerer Zeit kein Wasser in den Untergrund eindringen.
5. Warum ist Siliconharzfarbe auf Basis von SILRES® BS so langlebig?
Dank ihrer geringen Wasseraufnahme bei gleichzeitig hoher Wasserdampfdurchlässigkeit sind Siliconharzfarben besonders langlebig. Verantwortlich dafür ist das Bindemittel Siliconharz, das ein stark hydrophobes (wasserabweisendes) Netzwerk bildet und dabei tief in die Struktur von Farben und Putzen eindringt. Dadurch wird die Fassade dauerhaft vor UV-Licht und Auswaschungen geschützt.
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