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WACKER präsentiert auf der JEC World 2026 neue Hochleistungsadditive für Verbundwerkstoffe
Der Chemiekonzern WACKER präsentiert auf der internationalen Messe für Verbundwerkstoffe JEC die Schlagzähmodifizierer GENIOPERL® W37 und GENIOPERL® W38. Es handelt sich dabei um eine neue Generation von siliconbasierten Additiven, welche die mechanischen Eigenschaften von duroplastischen Harzen signifikant verbessern. Im Rampenlicht steht außerdem POWERSIL® Resin 710. Mit dem Siliconharz-Compound lassen sich Formteile pressformen, druckgelieren oder sogar spritzgießen. Das Produkt eignet sich für Formteile der Wärmeklasse R, die Temperaturen von bis zu 220 °C dauerhaft standhalten müssen. Die JEC World findet vom 10. bis 12. März in Paris statt.
WACKER stellt auf der JEC World 2026 den Silicon-Compound POWERSIL® Resin 710 vor. Mit dem Produkt lassen sich Formteile der Wärmeklasse R pressformen, druckgelieren oder sogar spritzgießen, welche Temperaturen von bis zu 220°C dauerhaft standhalten müssen. (Foto: Wacker Chemie AG)
Schlagzähmodifzierer werden verwendet, um die Widerstandsfähigkeit von Kunststoffteilen zu erhöhen. Das gilt auch für GENIOPERL® W37 und GENIOPERL® W38. Beide Produkte verbessern die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit von duroplastischen Harzen, beispielsweise von Epoxiden oder Vinylestern. Die maßgeschneiderte Molekülstruktur der Additive basierend auf einem funktionellen Siliconbaustein fördert eine effiziente Phasentrennung und bildet nanoskalige elastomere Domänen in der Harzmatrix. Diese erhöhen die Zähigkeit der Matrix und verhindern, dass der Kunststoff bei Schlagbelastung versagt. GENIOPERL® W37 and GENIOPERL® W38 sind somit ideal für anspruchsvolle Verbundwerkstoff-, Klebstoff- und Beschichtungsanwendungen, wenn mechanische Zuverlässigkeit, Ermüdungs- und Tieftemperaturbeständigkeit gefordert ist.
Bei der Entwicklung der Additive wurde auch ein Augenmerkt auf die Nachhaltigkeit gelegt. Im Gegensatz zu Vorläuferprodukten weisen GENIOPERL® W37 und GENIOPERL® W38 einen reduzierten Cyclengehalt auf. Beide Typen lassen sich leicht dispergieren, sind weitestgehend mit organischen Harzsystemen kompatibel und wirken auch bei geringer Dosierung zuverlässig. Zur Verarbeitung können einfache Rührer ebenso verwendet werden wie Rotor-Stator-Systeme. Die mechanische Festigkeit, Viskosität oder Wärmebeständigkeit des Werkstoffs wird dadurch nicht beeinträchtigt.
GENIOPERL® W37 verbessert die Schlagzähigkeit von duroplastischen Polymersystemen, vor allem in niedrigen Temperaturbereichen. Die empfohlene Einsatzmenge beträgt bei Duromeren zwischen 2 und 8 Gewichtsprozent, jeweils bezogen auf das ungefüllte Harz-Härter- bzw. Polymersystem. Aufgrund der geringen Einsatzmengen werden die Viskosität der Reaktivharze und die Glasübergangstemperaturen der ausgehärteten Produkte praktisch nicht beeinflusst. Für eine optimale Dispergierung werden Verarbeitungstemperaturen von mindestens 50 °C empfohlen.
Wie GENIOPERL® W37 verbessert auch GENIOPERL® W38 die Schlagzähigkeit von duroplastischen Polymersystemen bei sehr niedrigen Temperaturen. Die empfohlene Einsatzmenge beträgt bei Duromeren ebenfalls zwischen 2 und 8 Gewichtsprozent. GENIOPERL® W38 enthält außerdem Additive, welche die Schaumbildung begrenzen, was insbesondere bei Gießverfahren unter reduziertem Druck von Bedeutung ist.
Die Industrie steht zunehmend vor der Aufgabe, mechanisch belastbare Kunststoffbauteile herzustellen, die dauerhaft Temperaturen über 200 Grad Celsius widerstehen können. WACKER bietet dafür eine Materiallösung an. Mit Hilfe des Siliconharz-Compounds POWERSIL® Resin 710 lassen sich Formteile der Wärmeklasse R pressformen, druckgelieren oder sogar spritzgießen, welche Temperaturen von bis zu 220°C dauerhaft standhalten.
Das neue Produkt ist eine vorteilhafte Alternative zu hochtemperaturbeständigen Polymeren wie PTFE (Polytetrafluorethylen) und PEEK (Polyetheretherketon). Bauteile, die mittels der neuen Produkte hergestellt werden, zeichnen sich durch gute elektrisch isolierende Eigenschaften, mechanische Belastbarkeit sowie UV-Stabilität aus. Die niedrige Viskosität von POWERSIL® Resin 710 erleichtert die Verarbeitung. Das Compound ist lösemittelfrei und nicht kennzeichnungspflichtig. POWERSIL® Resin 710 ist entweder als peroxidisch härtende Version zur Herstellung von hitzebeständigen, gebrauchsfertigen Compounds oder als Variante erhältlich, die mit minimalem Zusatz eines Standard-Siliconkatalysators aushärtet.
WACKER präsentiert auf der JEC außerdem folgende Hochleistungsadditive und Bindemittel für die Verbundwerkstoffindustrie:
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