WACKER-Express startet

Burghausen, 22.10.2015

Seit vielen Jahren schon pendelt ein Containerzug werktäglich zwischen Burghausen und den Nordseehäfen Hamburg und Bremerhaven. Mit dieser Direktverbindung stellt WACKER einen Großteil der Rohstoffversorgung mit Rohsilicium sowie den Zulauf von Leercontainern sicher. Im Export schickt das Unternehmen auf diesem Weg seine Produkte in den Norden, um von dort zu Kunden in Asien und Amerika zu gelangen.

Jetzt startet das Unternehmen über das Kombi Terminal Burghausen (KTB) mit dem „WACKER-Express“ erstmals auch eine direkte Anbindung an den Hafen von Triest. Mit dieser Verbindung setzt das KTB seine positive Entwicklung fort und ermöglicht bereits im ersten Jahr seines Bestehens alternative Destinationen.

WACKER express triest
v.r.n.l.: Anton Steinberger (WiföG Burghausen), Marco Zollia (Trieste Marine Terminal T.O.DELTA), Tom Schimmel (KTB Burghausen), Jörg Krey (WACKER), Dr. Thomas Bronnert (WACKER) und Patrizia Staringer (Rail Cargo Operator)

Am Trieste Marine Terminal, dem Containerterminal des Hafens Triest, bieten wesentliche Reedereien wie COSCO und MSC jetzt neue Direktdienste in Richtung Asien an. Dadurch kann gegenüber der Umschiffung Europas ab den Nordhäfen ein Zeitvorteil von mehreren Tagen realisiert werden. Für den Betrieb des WACKER-Express arbeitet das Unternehmen neben dem KTB und den Reedern auch mit der Fa. ToDelta als Zugspediteur, der Rail Cargo Austria (Eisenbahnverkehrsunternehmen) und der Fa. Kühne&Nagel als Verschiffungsspediteur zusammen.

„Nur im Zusammenwirken aller Partner ist es gelungen, die Südachse interessant und wettbewerbsfähig zu gestalten“, so Dr. Thomas Bronnert, Leiter Logistik bei WACKER, beim Start des ersten offiziellen Zuges nach Triest.

Neben dem Zeitgewinn vermeidet WACKER durch den Umschlag über das KTB auch Straßenverkehre in erheblichem Umfang. Gingen 2014 noch über 600 Container per LKW nach München, so können diese nun direkt im KTB auf die Schiene gesetzt werden. Dies ermöglicht eine Reduzierung der jährlichen Fahrleistung auf der Straße von über 130.000 Kilometern.