Historisches Bild von WACKER Werk

13.Oktober 1914

Gründung der Dr. Alexander Wacker, Gesellschaft für elektrochemische Industrie AG

Der gelernte Tuchhändler und Kaufmann Alexander Wacker hat zu dieser Zeit bereits einen Ruf als erfolgreicher Unternehmer und gemeinsam mit Sigmund Schuckert die Elektrizitäts AG (EAG) in Nürnberg zu einem führenden Unternehmen der Elektrizitätsindustrie gemacht.

Ein Visionär – auch noch im Alter von 68 Jahren. Sein neues Geschäftsmodell: eine Industrieanlage zu bauen, deren Arbeitsgebiet sich von der Elektrochemie bis weit in die organische Chemie erstrecken wird.

Dr. Alexander Wacker

1916

Bau des Werks im oberbayerischen Burghausen

Die ersten Produkte, die im Dezember 1916 hergestellt werden konnten, waren Acetaldehyd und Essigsäure. Dazu hatten WACKER-Chemiker eine geniale Reaktion von Acetylen aus Calciumcarbid mit Wasser entwickelt, die als 1. WACKER-Verfahren zur Herstellung von Acetaldehyd Eingang in alle Lehrbücher der organischen Chemie fand. Bis 2012 gehörten diese Produkte zum Portfolio von WACKER.

Bau der Werksanlage Bau der Werksanlage

1917

Produktionsstart von Aceton

Mitten im Ersten Weltkrieg nimmt die Fabrik mit 450 Mitarbeitern ihren Betrieb zur Herstellung von Aceton aus Essigsäure auf. Aceton war plötzlich kriegswichtig geworden, da man es für die Herstellung von Kunstgummi verwendete, um damit die Batterien von U-Booten abzudichten. Der Ausgangspunkt für den Aufstieg zu einem internationalen Chemieunternehmen war gesetzt.

Acetonproduktion

1918 - 1922

Gründung der Alzwerke GmbH, Bau und Inbetriebnahme des Alzkanals

Der 16 Kilometer lange Alzkanal als Verbindung zwischen den Flüssen Alz und Salzach ist die Lebensader von WACKER. Die gebändigte Wasserkraft der Alz erzeugt günstigen, nachhaltigen Strom – bis heute. Die pro Jahr gewonnene Menge an Elektrizität würde dabei ausreichen, eine Stadt mit etwa 80.000 Einwohnern zu versorgen.

1922

WACKER Schellack aus Kunststoff

Der erste in Burghausen aus Acetaldehyd gewonnene Kunststoff trägt dazu bei, dass Schallplatten mehr und mehr in Mode kommen.

Mann

Firmengründer Ritter Alexander von Wacker stirbt im Alter von 75 Jahren

* 29. Mai 1846
† 6. April 1922

Firmgründer

1922

Produktion von Zwischen- und Endprodukten aus Essigsäure

Ein Verkaufsschlager, der fast 100 Jahre lang hergestellt wurde. Essigsäureanhydrid wird bei der Herstellung von Arzneimitteln und von knitterarmen Textilfasern verwendet. Die Produktion lief bis zum Jahr 1997.

Arbeitende Menschen

1930

Produktionsstart von VINNAPAS®

Der Geschäftsführer des Consortiums für elektrochemische Industrie, Willy O. Hermann, legt in den 1920er-Jahren das Fundament für den heutigen Geschäftsbereich WACKER POLYMERS. Er entwickelt mit seinem Team ein Verfahren, mit dem Vinylacetat aus Essigsäure und Acetylen industriell hergestellt werden kann. 1928 startet die Produktion von Vinylacetat, zwei Jahre später die von Polyvinylacetat. Im Laufe der Jahre entwickelt sich daraus die VINNAPAS® Produktlinie. Sie reicht von Klebern in der Holzindustrie bis hin zu Bindemitteln für Bauanwendungen, Kunststoffe, Papiere oder Textilgewebe.

Tankwagen

1935

Patentanmeldung für das Suspensions-Polymerisations-Verfahren von Polyvinylchlorid

Dr. Herbert Berg entwickelt das Verfahren zur Herstellung von PVC. Von 1935 bis zum Verkauf der Aktivitäten im Jahr 2000 entwickelte sich das WACKER-PVC unter dem Markennamen VINNOL® zum Zugpferd, mit dem die Entwicklung moderner Produktlinien wie Silicone oder Reinstsilicium finanziert werden konnte.

Produkte aus PVC

1939

Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

Nahezu alle Betriebe von WACKER wurden nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs als kriegswichtig eingestuft und waren damit in der Lage, weiterhin chemische Grundstoffe wie Acetaldehyd, Essigsäure oder chlorierte Lösungsmittel zu produzieren. Besonders wichtig war in dieser Zeit die Herstellung hochwertiger Metalllegierungen wie Ferrochrom oder Ferrosilicium in den damaligen WACKER-Werken Mückenberg und Tschechnitz.

1944

„Fremdarbeiter“ ersetzen rund ein Drittel der in den Kriegsdienst einberufenen Stammbelegschaft

Ein dunkles Kapitel, zu dessen Verantwortung sich WACKER stellt: Im Jahr 2000 beteiligt sich WACKER an der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft für Kompensationszahlungen an ehemalige Zwangs- und Fremdarbeiter.

1945

Widerstand gegen Zerstörungen im Werk

In den letzten Kriegstagen werden der Buchhalter Jakob Scheipel, der Oberwerkmeister Ludwig Schön und der Vorarbeiter Josef Stegmair von einem Standgericht zum Tode verurteilt und im Werkhof erschossen, weil sie versucht hatten, Zerstörungen im Werk durch die Nationalsozialisten zu verhindern.

1945

Drohende Schließung

Nach Kriegsende ruht der Werkbetrieb zunächst; die Alliierten denken darüber nach, das Unternehmen zu zerschlagen. Mit Erfolg setzen sich die Unternehmensleitung und die Belegschaft für WACKER ein – die Anlagen laufen nach und nach wieder an. Erst 1953 wird WACKER im Rahmen der „Entflechtung“ aus alliierter Kontrolle entlassen und den ursprünglichen Eigentümern zurückgegeben.

Werkstor

1947

Start der Forschungsarbeiten für Silane und Silicone

Nach einem Vortrag über „Siliciumhaltige Kunststoffe“ wird der junge Chemiker Dr. Siegfried Nitzsche vom Fleck weg engagiert und später zum Vater der WACKER Silicone. 1949 gelingt Nitzsche und seinen Kollegen erstmals eine eigene Silansynthese. Wenig später geht der erste Silanofen in Betrieb.

Forschung

1953

Erste Produktion von Reinstsilicium

Dr. Eduard Enk legt die Basis für das Halbleitergeschäft. Bereits 1955 werden die ersten Siliciumstäbe produziert. Bis 1961 gehen mehrere Anlagen zur Erzeugung von Reinstsilicium in Betrieb.

Portrait Dr. Eduard Enk

Instantkaffee als Inspiration für ein Verkaufsschlager-Produkt

Beim Genuss einer Tasse Nescafé kommt Dr. Max Ivanovits auf die Idee, aus den wässrigen Dispersionen der VINNAPAS®-Reihe wasserfreie redispergierbare Dispersionspulver zu entwickeln. Die Produktion der Pulver startet 1958; sukzessive revolutionieren sie das Baugewerbe und machen WACKER zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet.

1957

In Burghausen werden neue Anlagen und Gebäude errichtet, darunter eine 19 Meter hohe Rohsilankolonne und ein Tanklager für Rein- und Zwischenprodukte. Von 1957 bis 1967 verfünffacht sich der Jahresumsatz von Kunststoffen auf Siliciumbasis nahezu, auf 37,8 Millionen D-Mark.

2. WACKER-VerfahrenGrundlagenforscher von WACKER stellen die Produktion von Acetaldehyd und Essigsäure auf eine neue Rohstoffbasis. Statt des zu teuer gewordenen Acetylens aus Calciumcarbid kann nun günstiges Ethylen aus der Petrochemie eingesetzt werden, um diese Produkte herzustellen. Auch diese bahnbrechende Synthese ist als 2. WACKER-Verfahren in den Lehrbüchern zu finden und wurde in alle Welt lizensiert.

 Rohsilankolonne

1960

Neuer Standort, neue Verfahren

Im neuen WACKER-Werk Köln geht die Anlage in Betrieb, mit der nach dem 2. WACKER-Verfahren zum ersten Mal weltweit großtechnisch aus Ethylen Acetaldehyd hergestellt werden kann. Eine günstige Rohstoffbasis für Essigsäure und ihre Folgeprodukte aus der VINNAPAS®-Reihe ist damit gesichert.

1965

Erfolgreiche Öffnung für den US-amerikanischen Markt

Gründung der Wacker Chemicals Corporation WCC in New York, USA. Die WCC erwirbt zudem die Firma Monosilicon in Los Angeles, USA. In diesem Betrieb werden Stäbe aus Reinstsilicium nach dem Tiegelzieh-Verfahren erzeugt und in Scheibchen geschnitten. Der Begriff „Wafer“ ist noch nicht geprägt.

Stäbe aus Reinstsilicium

1968/1969

Gründung der Wacker Chemitronic Gesellschaft für Elektronik-Grundstoffe mbH

Aus der Gesellschaft geht die spätere Siltronic hervor. Zwei neue Großanlagen mit über 50 Meter hohen Kolonnen gehen in Betrieb, in denen das Vorprodukt Trichlorsilan destilliert und reinstes Polysilicium hergestellt wird.

Wacker Chemitronic Gesellschaft für Elektronik-Grundstoffe mbH

1968

Abschied aus dem Kohlezeitalter und Einstieg in die Petrochemie

Eröffnung der neuen Vinylacetatanlage auf Ethylenbasis. Auch in Burghausen wird nun kein Calciumcarbid mehr benötigt. Fortan wird in den acht Carbidsilos, jeweils 50 Meter hoch und das Wahrzeichen des Burghausener Werks, vor allem Rohsilicium gelagert, das verwendet wird, um Silicone und Reinstsilicium herzustellen.

Abschied aus dem Kohlezeitalter

1970iger Jahre

Beginnende Internationalisierung

WACKER gründet überall in Europa neue Vertriebsgesellschaften, um mit seinen Produkten näher am Kunden zu sein. Heute generiert das Unternehmen 80 % seines Umsatzes außerhalb von Deutschland.

Prodktionlage

1972

Aus Nebenprodukten werden Verkaufsschlager

Im WACKER-Werk Kempten wird erstmals HDK® produziert. Diese pyrogene Kieselsäure wird ursprünglich aus Silanen gewonnen, die als Nebenprodukte bei der Müller-Rochow-Synthese (Silane und Silicone) und dem Siemens-Prozess (polykristallines Reinstsilicium) anfallen. WACKER HDK® in seinen verschiedenen Produkttypen zählt heute mit zu den erfolgreichsten WACKER-Produkten überhaupt und findet Eingang in die unterschiedlichsten Anwendungen wie Siliconkautschuk, Farben, Lacke, aber auch Lasertoner, Zahnpasta und Tomatenketchup.

1974

Gründung einer eigenen Umweltschutzabteilung im Werk Burghausen

Die neue Abteilung, bestehend aus den Fachbereichen Luftreinhaltung, Abwassermanagement und Reststoffmanagement, initiiert den Bau einer biologischen Abwasserreinigungsanlage.

1978

Die Siltronic erscheint

Gründung der Wacker Siltronic Corporation in Portland, Oregon, USA, zu Herstellung und Vertrieb von Halbleiter-Rohstoffen. Der Name Siltronic wird hier zum ersten Mal verwendet.

Herstellung von Halbleiter-Rohstoffen

1980

WACKER SIliconkautschuk wird flüssig

Nachdem mit RTV (raumtemperaturvernetzend) und HTV (hochtemperaturvernetzend) die ersten Typen der WACKER Siliconkautschuke bereits Anfang der 50iger Jahre auf den Markt kamen und anschließend beständig weiterentwickelt wurden, entsteht nun eine neue Klasse: LSR-Produkte (liquid silicone rubber) werden dem Markt vorgestellt.

flüssiger Silikonkautschuk

1983

Einstieg in die asiatischen Märkte

Gründung der Wacker Chemicals East Asia LTD. in Tokio, Japan. Im Jahr darauf folgt eine Gründung in Singapur.


WACKER-Silicium erobert den Weltraum

Forschung in der Schwerelosigkeit: Bei der Spacelab-Mission werden Halbleiter-Experimente mit Silicium für WACKER und die Chemitronic durchgeführt.

Space Shuttle

1985

Erweiterung der biologischen Kläranlage in Burghausen

Die Anlage ist für eine Kapazität von bis zu 300.000 Einwohnern ausgelegt und reinigt nun auch die Abwässer der Stadt Burghausen und Nachbargemeinden aus Österreich.

biologische Kläranlage Burghausen

1987

Siliconeforscher werden gewürdigt

Zum ersten Mal wird der WACKER SILICONE AWARD vergeben. Bis heute entwickelt sich der Preis zu einem der bedeutendsten Preise weltweit auf dem Gebiet der siliciumorganischen Chemie. Erste Preisträger sind Prof. Peter Jutzi und Prof. Robert Auner.

1990

Produktionsstart für biotechnologische Produkte

Mit Einweihung des Biotechnikums zur Herstellung von Verbindungen für die Bereiche Pharma, Ernährung und Landwirtschaft wird das Zeitalter der Biotechnologie eingeläutet.

In den folgenden Jahren wird das Thema an den neuen Standorten Eddyville, Jena, Halle und Léon vorangetrieben. Im Jahr 2008 erhält biotechnologisch hergestelltes L-Cystein von WACKER den Umweltpreis des BDI.

Bakterienkultur in Petrischale

1992

Neue Unternehmenszentrale für WACKER

Der Sitz der Konzernverwaltung ist seither in München Neuperlach.

Konzernverwaltung in Neuperlach
Konzernverwaltung in Neuperlach

1992

WACKER SILICONE AWARD für die Väter der Silicone

Richard Müller und Eugene Rochow werden mit dem WACKER SILICONE AWARD ausgezeichnet. Beide hatten ab 1942 unabhängig voneinander die Direktsynthese für Dimethyldichlorisilan entwickelt – dem Stammvater für alle über 3.000 verschiedenen Silan- und Siliconeprodukte von WACKER.

Schaubild Direktsynthese

1998

Neuer Standort in Sachsen

WACKER erwirbt mit dem Werk Nünchritz einen neuen wichtigen Standort für Silicone – und schafft optimale Voraussetzungen für die Produktion von innovativen Siliconprodukten. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte wird der Standort sukzessive ausgebaut und ist heute einer drei WACKER-Standorte weltweit, an denen auch polykristallines Reinstsilicium hergestellt wird.

Werk Nünchritz

2004

Bau einer Pilotanlage für granulares Polysilicium

Diese neuartigen kleinen Polykügelchen werden für die Herstellung von Siliciumeinkristallen benötigt. Sie stellen wegen ihrer Dosierbarkeit eine wesentliche Verbesserung zu den bisher gebräuchlichen „Poly-Chunks“ dar, also scharfkantigen und unregelmäßigen Stücken, die per Hand in die Schmelztiegel gefüllt werden müssen.

granulares Polysilicium

2005

Gründung des WACKER Hilfsfonds

Gemeinnützige Stiftung zur Unterstützung der Opfer von Naturkatastrophen. Das Ziel ist, den Betroffenen schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Hilfe von Kindern durch den Bau bzw. Wiederaufbau von Schulen oder Waisenhäusern.

schnelle und unbürokratische Hilfe

2006

Börsengang in Frankfurt

Im April 2006 beginnt für das Unternehmen WACKER eine neue Zeitrechnung. Die Aktien der Wacker Chemie AG werden am 10. April zum ersten Mal an der Frankfurter Börse gehandelt. Im Rahmen des Börsengangs platziert WACKER 14,99 Millionen Aktien bei institutionellen und privaten Investoren. Der Emissionspreis wird am oberen Ende der Preisspanne festgelegt und liegt bei 80,- €. Die Nachfrage ist im Vorfeld riesig groß. Die Emission ist mehr als 18-fach überzeichnet. Auch nach dem erfolgreichen Börsengang bleibt die Mehrheit des Unternehmens im Eigentum der Familiengesellschafter.


Wissensmanagement für Kunden, Partner und neue Mitarbeiter

Die VINNAPAS® ACADEMY wird gegründet. Aus ihr geht später die WACKER ACADEMY hervor, die aktuell an 15 Standorten weltweit operiert und vor Ort Wissen über den Umgang mit und die Anwendung von WACKER-Produkten vermittelt.

Börsengang in Frankfurt

2008

Herstellung von Silicium-Wafern in Singapur

In Singapur nimmt das gemeinsame Werk von Samsung und Siltronic zur Herstellung von 300-mm-Wafern aus Reinstsilicium seinen Betrieb auf.

Silicium-Wafer

2009

Start der Produktionsanlage für Dispersionspulver in Nanjing

Mit einer Jahreskapazität von 30.000 Tonnen ist die Anlage in Nanjing die größte Produktionsanlage für Dispersionspulver in China. WACKER ist der einzige Anbieter von polymeren Dispersionen und Dispersionspulvern auf Basis Polyvinylacetat mit Produktionsstandorten auf allen drei wichtigen Kontinenten.

Werk Singapur

2010

Neue Produktionsstandorte

Rückintegration bis zum metallurgischen Rohsilicium: WACKER erwirbt den Standort Holla nahe der Stadt Trondheim in Norwegen. Dort wird aus Sand und Kohle Silicium mit einer Reinheit von ca. 98,5 % hergestellt. Die Veredelung zum polykristallinen Reinstsilicium mit einer Reinheit von 99,99999999 % erfolgt anschließend an den Standorten von WACKER POLYSILICON in Burghausen, Nünchritz und seit 2016 auch in Charleston, USA.

In Zhangjiagang eröffnen WACKER und Dow Corning gemeinsam den weltweit größten Silicon-Produktionsstandort in China.

Erdkugel

2012

Eröffnung des Shanghai Center

Eröffnung der neuen Unternehmenszentrale für die Region Greater China (China und Taiwan) mit Marketing-, Vertriebs- und Verwaltungsfunktionen sowie Labors und Anwendungstechnik.

Unternehmenszentrale der Region Greater China

2013

Wichtige Jubiläen der Firmengeschichte

75 Jahre VINNAPAS® Dispersionen: Eine Jubiläumsausstellung in einem umgebauten Frachtcontainer feiert diesen Erfolg: 12 Monate lang, auf drei Kontinenten, mit vielen Events – und im Internet: „75 Jahre VINNAPAS® Dispersionen“.

50 Jahre Siliconharzfarben: Die Entdeckung der wasserabweisenden und dabei wasserdampfdurchlässigen Siliconharzfarben war eine echte Pionierleistung unserer Forscher und Entwickler. Heute sind SILRES® BS Siliconharzfarben der Standard für nachhaltige Beschichtungslösungen.

Überseecontainer

2014

Ein Jahrhundert WACKER

Den Gründungstag feiert das Unternehmen mit rund 500 Gästen, unter ihnen auch der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, in München.

2015

Börsengang der Siltronic AG und Auszeichnung zum Unternehmen des Jahres

Der Informationsdienst ICIS Chemical Business kürt WACKER zum Unternehmen des Jahres. Im gleichen Jahr erfolgt der Börsengang der Siltronic AG.

Börsenstart

2016

Größte Einzelinvestition der WACKER-Geschichte

In Charleston im Bundesstaat Tennessee, USA, nimmt der neue Standort zur Erzeugung von polykristallinem Reinstsilicium den Betrieb auf. Die Bauzeit beträgt fünf Jahre, die Kosten belaufen sich auf ca. 2,5 Milliarden US-Dollar. Der Ausbau der Polysiliciumkapazitäten, die seit Einsetzen des Solarbooms zum Beginn des neuen Jahrtausends ständig erweitert wurden, erreicht damit seinen bisherigen Höhepunkt.


Weltneuheit: erster industrieller 3-D-Drucker für Silicone

Das von vier WACKER Forschern entwickelte Verfahren gilt als Meilenstein der additiven Fertigung.

Werk Charleston

2017

Abgabe der Mehrheitsanteile an der Siltronic AG

Durch diese strategische Weichenstellung konzentriert sich WACKER zukünftig stärker auf das Chemie- und Polysiliciumgeschäft.


Besuch des Bundespräsidenten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht während seiner dreitägigen Rundreise durch den Freistaat Sachsen den WACKER-Produktionsstandort in Nünchritz. Begleitet von Ministerpräsident Stanislaw Tillich informiert er sich über die Rolle von WACKER als Wirtschaftsfaktor in der Region sowie über die Themen Fachkräftesuche, Weiterbildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Bundespräsident im Gespräch

2018

Von SynCo Bio Partners Luxembourg S.à r.l. erwirbt WACKER einen Produktionsstandort zur Herstellung von Biopharmazeutika, Lebendbakterien und Impfstoffen. Sitz der neuen Wacker Biotech B.V. ist Amsterdam, Niederlande.

WACKER BIOSOLUTIONS nimmt an seinem Standort León in Spanien die Produktion von fermentativ erzeugtem Cystin auf. Zugleich erweitert der Geschäftsbereich an seinem Standort Jena die Produktionsanlagen für Biologika.

WACKER ist als weltweit erster Hersteller in der Lage, VAE-Dispersionen auf Basis von Vinylacetat-Ethylen-Copolymer sowie weitere vinylacetat-basierte Produkte der Marke VINNAPAS® mit dem Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in kommerziellen Mengen zu anzubieten.