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WACKER erhöht Preise für ausgewählte Siliconprodukte
Der Chemiekonzern WACKER erhöht ab 1. Februar die Verkaufspreise für zahlreiche Siliconprodukte. Die Preiserhöhung beträgt bis zu 25 Prozent. In bestimmten Fällen sind noch höhere Anpassungen möglich. Bestehende Kundenverträge werden bei Bedarf angepasst. Betroffen sind vor allem Siliconkunden in den Bereichen Automobil, Pharma, Medizintechnik, Elektrotechnik, Energieübertragung und Trennpapierbeschichtungen. Grund für die Preiskorrektur sind stark gestiegene Rohstoffpreise, insbesondere für Platin. WACKER verwendet das Edelmetall als Katalysator zur Vernetzung von Silicontrennmitteln und für additionsvernetzende Siliconprodukte.
An den internationalen Rohstoffbörsen hat sich der Preis für Platin seit Anfang letzten Jahres mehr als verdoppelt. „Durch Effizienz- und andere Einsparmaßnahmen lässt sich die aktuelle Preisentwicklung nicht mehr kompensieren“, betont Tom Koini, Leiter des Geschäftsbereiches Silicones. „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir die gestiegenen Kosten an den Markt weitergeben müssen.“ Die Preisanpassungen seien notwendig, damit WACKER seinen Kunden auch künftig ein Optimum an Service und technische Unterstützung sowie eine gleichbleibend hohe Produktqualität bieten könne, so Koini weiter. Von der Preiserhöhung sind additionsvernetzende Siliconkautschuke, Siliconharze und Silane sowie siliconbasierte Trennmittelbeschichtungen betroffen.
WACKER ist einer der weltweit größten Hersteller von Siliconprodukten mit über 2.800 hoch spezialisierten Produkten. Die Palette reicht von siliconbasierten Ölen, Emulsionen, Harzen, Elastomeren und Dichtstoffen über Silane und silanterminierte Polymere bis hin zu pyrogener Kieselsäure. Die Produkte zeichnen sich durch erhebliches Wertschöpfungspotenzial für die Kunden aus, da sie Wert und Leistungsfähigkeit der Endprodukte steigern. Silicone von WACKER finden unter anderem Verwendung in den Bereichen Automobil, Bau, Chemie, Kosmetik, Medizintechnik, Energie und Elektronik, Papier und Textil. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete Silicones rund 49 Prozent des Konzernumsatzes.
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