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Nepal, 26.10.2026

WACKER Hilfsfonds unterstützt nach der Flutkatastrophe

Straßen zerstört, Dörfer abgeschnitten, viele Familien ohne Versorgung: Nach der schweren Flutkatastrophe in Nepal stellt der WACKER Hilfsfonds 10.000 Euro Soforthilfe bereit. Die Unterstützung kommt betroffenen Menschen zugute; dabei kooperiert die Stiftung mit dem Altöttinger Verein Sano Madad.

Wer schon einmal erlebt hat, wie nach einem Unwetter Brücken gesperrt oder Straßen unpassierbar werden, weiß, wie abhängig der Alltag von einer funktionierenden Infrastruktur ist. Kaum vorstellbare Ausmaße hat nun in den Bergregionen Nepals die Flutkatastrophe vom 26. August 2026 erreicht. Erschreckende Bilder gingen um die Welt, wie in Nepal Straßen, Brücken, Häuser und Versorgungsleitungen weggerissen wurden. Tausende von Menschen haben Angehörige verloren oder warten noch immer auf Nachrichten über Vermisste. Die Versorgung vieler Orte ist bis heute erschwert. Nepal ist von Naturgefahren wie Erdbeben und Hochwasser geprägt; im Oktober führten weitere Sturzfluten zu massiven Zerstörungen.

Vor diesem Hintergrund hat der WACKER Hilfsfonds 10.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Die Unterstützung geht an den Altöttinger Verein Sano Madad, der sich seit Jahrzehnten für Menschen in Nepal einsetzt.

Michael Copik von HR in Burghausen engagiert sich für die Initiative und berichtet: „Mit der Flut traf leider ein weiterer schwerer Schicksalsschlag viele unserer Freunde, Patenkinder und deren Familien in dieser von Naturkatastrophen geprägten Region.“

„Wir haben uns nach der furchtbaren Flut zur Soforthilfe in Kooperation mit dem zuverlässig in Nepal arbeitenden Verein Sano Madad entschieden“, erklärt Jan Weiß, Stiftungsvorstand des WACKER Hilfsfonds. Der Verein organisiert nun unter anderem Hubschrauberflüge in die Krisenregion, weil zahlreiche Straßen weiterhin nicht passierbar sind. Außerdem ermöglicht er Trucklieferungen von dringend benötigten Lebensmitteln und Hilfsgütern zu den betroffenen Menschen.

Über sein Engagement im Verein Sano Madad steht Michael Copik kontinuierlich in Kontakt zu Helfenden in Nepal. Er hat dem WACKER Hilfsfonds Fotos zur Verfügung gestellt, die zum Beispiel zeigen, wie die Lastwagenkonvois mit Lebensmitteln in zuvor abgeschnittenen Gebieten eintreffen.

Die Soforthilfe knüpft an ein langjähriges Engagement des WACKER Hilfsfonds in Nepal an: Seit dem schweren Erdbeben im Jahr 2015 unterstützt die Stiftung das Dorf Gati. Gemeinsam mit der Schülerfirma Namasté Nepal S-GmbH des Freiberger Geschwister-Scholl-Gymnasiums ermöglichte der Hilfsfonds den Wiederaufbau von Schulen und trägt bis heute zum laufenden Betrieb der Schule in Gati bei. Dieser Ort wurde nun von der Flutkatastrophe zwar nicht direkt getroffen, liegt jedoch in derselben Region.

Die Partnerschule in Gati wird der WACKER Hilfsfonds weiterhin fördern. Das begrüßt auch Barbara Kraller, Konzernbetriebsratsvorsitzende und Mitglied des Stiftungskuratoriums. „Wir leisten dort Hilfe, die tatsächlich ankommt“, betont sie – bis heute tief beeindruckt von der Herzlichkeit der Menschen in Gati, die sie vor einigen Jahren auf einer privaten Reise besucht hatte.

Großes bewirken – schon mit kleinen Beträgen

Die aktuellen Berichte aus Nepal zeichnen leider ein erschütterndes Bild. Gleichzeitig zeigen sie aber auch, wie Menschen zusammenstehen, einander unterstützen und unter schwierigsten Bedingungen Hilfe organisieren. Genau eine solche Solidarität möchte der WACKER Hilfsfonds stärken, der nach dem verheerenden Tsunami 2004 in Asien als Stiftung gegründet wurde und seitdem weltweit Gutes geleistet hat. Mit ihren Spenden an den WACKER Hilfsfonds leisten Mitarbeitende eine wirksame Hilfe zur Selbsthilfe. Und das Unternehmen unterstützt zusätzlich durch Verdoppelung der Beiträge von Mitarbeitenden in Deutschland.

Mitarbeitende können jederzeit direkt spenden oder auch regelmäßig, indem sie am Spendenprogramm teilnehmen. Folgende Optionen stehen zur Auswahl bereit: Monatlich die Centbeträge hinter dem Komma der Lohnabrechnung abbuchen lassen. Oder fünf bzw. zehn Euro pro Monat spenden. Die Teilnahme am Spendenprogramm lässt sich über das HR-Portal einrichten und auch jederzeit widerrufen.

„Unser Spendenprogramms ist entscheidend, um die Einnahmen zu sichern, die für unsere Partnerschulen unabdingbar sind“, betont Jan Weiß. Sein Dank gilt allen Mitarbeitenden, die den WACKER Hilfsfonds unterstützen. Und auch jenen, die neu am Spendenprogramm teilnehmen. „Nach unseren Maßstäben sind das nur geringe Beträge, doch in den Regionen unseres Engagements ermöglichen auch kleine Summen immens viel“, betonen Jan Weiß und Anke Schrepfer vom Stiftungsvorstand.

Mitarbeitende von internationalen Standorten und Externe können die Bankverbindung der Stiftung nutzen, um einen Beitrag zu leisten:

Spendenkonto des WACKER Hilfsfonds
Bayerische Landesbank München
IBAN: DE59 7005 0000 0003 3333 33
BIC: BYLADEMMXXX

Bitte vermerken Sie auf dem Überweisungsträger Ihren Namen und Ihre Anschrift, Mitarbeitende zusätzlich ihre Personalnummer. Die Stiftung stellt Spendenbescheinigungen aus, die in Deutschland steuerlich geltend gemacht werden können. Spendenbescheinigungen werden jeweils im ersten Quartal des Folgejahres versandt.

Kontakt

Wacker Chemie AG
Media Relations
Petra Hettich

Tel. +49 89 6279-1303
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