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WACKER präsentiert auf der K 2022 Additiv-Masterbatches für biologisch abbaubare Polyester
Internationale Messe für Kunststoff und Kautschuk
Drei neue Additiv-Masterbatches für die Modifizierung von biologisch abbaubaren Polyestern stellt der Chemiekonzern WACKER auf der 22. internationalen Messe für Kunststoff und Kautschuk vor. Es handelt sich dabei um granulierte Polymermischungen, die aus vinylacetatbasierten Polymerharzen und Polymilchsäure zusammengesetzt sind. Die unter der Bezeichnung VINNEX® LA 2540, VINNEX® LA 2640 und VINNEX® LA 8040 erhältlichen Blends wirken wie reine vinylacetatbasierte Harze, sind jedoch besser zu handhaben und dadurch besonders einfach zu verarbeiten. Die diesjährige Kunststoffmesse findet vom 19. bis 26. Oktober in Düsseldorf statt.
Auf der Kunststoffmesse K 2022 stellt WACKER neue Additiv-Masterbatches für die Modifizierung von biologisch abbaubaren Polyestern vor. Die granulierten Blends bestehen aus Polymerharzen auf Vinylacetatbasis und aus Polymilchsäure. (Foto: WACKER)
Die neuen Produkte ergänzen das bewährte VINNEX®-Additivsystem des Münchner Chemiekonzerns um vorgemischte Produkte, die für eine Weiterverarbeitung in Form von Dry Blends, also rieselfähigen Trockenmischungen optimiert wurden. Die Additive lassen sich in Feststoffmischern direkt in das zu modifizierende Rohpolymer einrühren. Auf diese Weise kann der Kunststoffverarbeiter auf den aufwendigen Prozessschritt der Compoundierung verzichten.
Trägermaterial des Systems ist eine marktgängige, aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugte Polymilchsäure. Die eigentliche Wirkkomponente sind Polymerharze auf Vinylacetatbasis. WACKER bietet drei Produktvarianten an: VINNEX® LA 2540, VINNEX® LA 2640 und VINNEX® LA 8040. Die verarbeitungsfertigen Additiv-Masterbatches haben einen Wirkstoffgehalt von 40 Prozent, der Polymilchsäureanteil beträgt 60 Prozent. Die Korngröße liegt bei rund drei Millimetern. Damit lassen sich die Dry Blends problemlos eindosieren.
Die neuen Additiv-Masterbatches sind mit allen biologisch abbaubaren Polyestern kompatibel. Anders als nicht-compoundierte vinyl-acetatbasierte Polymerharze können sie auch bei sommerlichen Umgebungstemperaturen in der Regel ohne Kühlung transportiert und gelagert werden. Bei Temperaturen bis zu 30 °C kommt es zu keiner Verklumpung.
Blasfolien aus Biopolymeren werden häufig zur Verpackung von Lebensmitteln verwendet. Deren Herstellung ist herausfordernd. Neue Additiv-Master-batches von WACKER stabilisieren die extrudierte Polymerblase und ermöglichen daher hohe Prozessgeschwindigkeiten. Der WACKER-Konzern präsentiert drei neue Blends in Granulatform auf der diesjährigen Kunststoffmesse in Düsseldorf. (Foto: WACKER)
Die drei Produkttypen unterscheiden sich hinsichtlich der eingesetzten Polymerharze und erzielen daher unterschiedliche Wirkungen:
Das Additivsystem VINNEX® umfasst Homo-, Co- und Terpolymere auf der Basis von Polyvinylacetat. WACKER hat das Produktsortiment speziell für den Einsatz in biologisch abbaubaren Polyestern entwickelt. Solche Biopolyester erreichen oftmals nicht das Eigen-schaftsprofil, das Kunststoffverarbeiter und Endverbraucher von herkömmlichen Thermoplasten gewohnt sind. Die Additive der Marke VINNEX® sorgen für eine bessere Verteilung von Füllstoffen, verbessern die physikalischen und technischen Eigenschaften der Kunststoffe und machen darüber hinaus unterschiedliche Biopolyester untereinander kompatibel. Auf diese Weise ermöglicht VINNEX® die Formulierung einer neuen Generation von Biokunststoffen.
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