Traditionelle Barbarafeier im Salzbergwerk Stetten
Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen ist das Bergwesen auch in moderner Zeit nicht gänzlich frei von Risiken. Entsprechend wichtig ist den Bergleuten im Salzbergwerk Stetten, einmal im Jahr der Heiligen Barbara als ihrer Schutzheiligen mit einer eigenen Feier zu danken und sie weiterhin um Fürsprache zu bitten. Am Samstag, 7. Dezember, war es wieder so weit. Gefeiert wurde untertage, im eigens für solche Anlässe geschaffenen Barbarasaal.
Mehr als 200 Gäste folgten der Einladung von Standortleiter Volker Ehwald und dessen Team – aktive und ehemalige Mitarbeitende des Salzbergwerks sowie Vertreter von Partnerfirmen, Verbänden, Behörden, Gesellschaft und der Politik, darunter Landrat Günther-Martin Pauli, der Bürgermeister von Haigerloch Heiko Lebherz sowie Falko Pöschke von der Landesbergdirektion in Freiburg.
Zu den Besonderheiten der diesjährigen Barbarafeier zählte, dass das Salzbergwerk Stetten seit genau 100 Jahren zur Wacker Chemie AG gehört. 1924 pachtete das Spezialchemikalien-Unternehmen mit Sitz in München das Salzbergwerk, 1960 wurde es schließlich gekauft. Jahr für Jahr werden in Stetten rund 500.000 Tonnen Salz abgebaut und als Industriesalz, Auftausalz und Sole genutzt.
Diese lange gemeinsame Geschichte verbinde, betonte WACKER-Vorstandsmitglied Christian Kirsten in seinen Grußworten. Es verbinde das Unternehmen mit der Region, mache sie zu Partnern. Und das werde auch in Zukunft so bleiben, versicherte Kirsten. Denn „auch wenn unser Firmensitz München ist und das Hauptziel des Stettener Salzes nochmals einhundert Kilometer weiter östlich in Burghausen liegt, an der bayerisch-österreichischen Grenze, so fühlen wir uns hier im Schwäbischen doch genauso wohl und beheimatet“.
Die gute Partnerschaft und deren Bedeutung betonte auch Bürgermeister Heiko Lebherz, demzufolge das Salzbergwerk Stetten und WACKER als Arbeitgeber aus der Region nicht mehr wegzudenken seien.
Im Rahmen der Barbarafeier wurden langjährige sowie verdiente Mitarbeitende geehrt. So zeichneten Falko Pöschke von der Landesbergdirektion und Armin Breidt von der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen in Hohenpeißenberg sieben Mitglieder der Stettener Grubenwehr für 15 beziehungsweise 20 Jahre ehrenamtliches Engagement in der im Bergbauwesen unverzichtbaren Sicherheitseinrichtung aus: Frank Edele, Martin Norkauer, Dieter Woldert, Uwe Pfeffer, Thorsten Sommerfeld, Frank Stocker und Armin Zirkel.
Der weltlichen Feier ging eine ökumenische Andacht voraus, gestaltet von Pfarrer Oliver Saia, Nicole Uhde und Manuela Wannenmacher. Den musikalischen Rahmen für die Barbarafeier bot der Musikverein Stetten.
Pressebilder
Barbarasaal
Mehr als 200 Gäste waren der der Einladung untertage gefolgt und feierten im weihnachtlich geschmückten Barbarasaal. (Foto: WACKER)
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Musikverein Stetten
Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte der Musikverein Stetten, unter anderem mit dem „Steigerlied“. (Foto: WACKER)
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Grußworte von Bürgermeister Lebherz
Grußworte kamen unter anderem von Haigerlochs Bürgermeister Heiko Lebherz. (Foto: WACKER)
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Unternehmen und Politik im Gespräch
Unternehmen und Politik im Gespräch: Im Fokus der Barbarafeier stand auch der gemeinsame Austausch, hier unter anderem mit Landrat Günther-Martin Pauli (links) und WACKER-Vorstandsmitglied Christian Kirsten (2.v.r.). (Foto: WACKER)
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Auszeichnung der Grubenwehr
Für langjährige ehrenamtliche Verdienste in der Grubenwehr wurden (von links) Frank Edele, Frank Stocker, Uwe Pfeffer, Thorsten Sommerfeld, Armin Zirkel, Dieter Woldert und Martin Norkauer durch Falko Pöschke (Landesbergdirektion), Armin Breidt (BG RCI) und Roland Rössler (Grubenwehr) ausgezeichnet. (Foto: WACKER)
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