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WACKER-Werkfeuerwehr hilft bei Chemikalien-Unfall im Landkreis Miesbach
Dass die WACKER-Werkfeuerwehr hilft, wenn Not am Mann ist – und das weitgehend unabhängig von der Örtlichkeit, haben die Burghauser Einsatzkräfte in der Nacht auf Dienstag einmal mehr unter Beweis gestellt. Wegen eines leckgeschlagenen Chemikalien-Tanklasters wurden die Spezialisten am Montagabend gegen 21 Uhr ins mehr als 100 Kilometer entfernte Hausham am Schliersee alarmiert.
Die dortigen freiwilligen Feuerwehren benötigten Unterstützung, weil aus dem Tankwagen Salzsäure austrat. Mehrere Fahrzeuge der Werkfeuerwehr mit entsprechender Ausrüstung machten sich daraufhin auf den Weg in den Landkreis Miesbach. Die ganze Nacht über war das Team damit beschäftigt, die Ladung des Tankfahrzeugs in sogenannte IBC, also großvolumige Kunststoffbehälter, umzupumpen. Erst in den frühen Morgenstunden konnten sich die Burghauser Werkfeuerwehrler wieder auf den Heimweg machen. Der Einsatz selbst lief dabei völlig problemlos, wie Dr. Niels Friede, Leiter des Bereichs Gefahrenabwehr und Brandschutz bei WACKER, bilanziert.
Die Alarmierung der Werkfeuerwehr lief über TUIS. Das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem der chemischen Industrie bietet öffentlichen Feuerwehren und Polizei bundesweit Unterstützung bei Transport- und Lagerunfällen mit Chemikalien. WACKER beteiligt sich wie weitere Werkfeuerwehren aus dem Bayerischen Chemiedreieck an TUIS.