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Chem-X – das digitale Rückgrat der Chemie

Ein einheitlicher, digitaler Transfer von Material- und Produktdaten der gesamten Wertschöpfungskette als Basis für digitale Produkt-/Materialpässe:
Das ist das Ziel von Chem-X. Zu diesem Verbundprojekt haben wir uns mit zahlreichen, namenhaften Chemie- bzw. IT-Systemunternehmen zusammengeschlossen.

Kreislaufwirtschaft ermöglichen

Ein gemeinsames und harmonisiertes Datenökosystem ist die Voraussetzung für eine digital vernetzte Branche, Industrie 4.0 und Kreislaufwirtschaft. Es stärkt die Chemieindustrie, weil Unternehmen zum Beispiel schneller und flexibler auf Veränderungen am Markt reagieren können.

Lieferketten werden resilienter, was unsere Wettbewerbsstärke bewahrt und ausbaut. Die Daten zeigen auch, wie und wo Produkte nachhaltiger produziert und genutzt werden können.

Die erforderlichen Materialdaten lassen sich digital und schnell austauschen. Sie werden Kunden in einheitlicher Form rechtskonform bereitgestellt werden.

Kosten senken, stärker im Wettbewerb

Im Projekt Chem-X geht es darum, Daten von chemischen Rohstoffen und Materialien zunächst auf gleiche Art und Weise über den gesamten Lebenszyklus zu erfassen. Diese sollen nach einheitlichen anerkannten Standards schnell digital an die Endkundenindustrien – abhängig von einem Berechtigungskonzept – übertragen werden können.

So entsteht ein digitaler Zwilling für Chemikalien, der sogenannte Materialpass. Er beinhaltet insbesondere Parameter zur Nachhaltigkeit und dem Recyclingpotenzial der Materialien.

Im Chem-X-Projekt werden die technischen Möglichkeiten zur Sammlung und Berechnung dieser Daten getestet.

Im Einklang mit Regulatorik und Gesetzen

2. Chem-X Projekttreffen bei WACKER in Burghausen Anfang Juni 2025

Gegenüber dem Gesetzgeber muss die Chemieindustrie ebenfalls belastbare Materialdaten bereitstellen. Deswegen bedient das Projekt auch regulatorische Anforderungen.

Chem-X ist auf zwei Jahre angelegt, hat ein gesamt finanzielles Volumen von circa 20 Millionen Euro und ist vom Bundeswirtschaftsministerium mitgefördert. Es ist Teil der industrieübergreifenden Initiative Manufacturing-X, die das gleiche Vorhaben über alle Branchen hinweg vorantreibt.

Vorbild ist die Automobilindustrie, die bereits seit einigen Jahren mit ihrem sogenannten Catena-X-Projekt einen offenen und kollaborativen Datenraum für ihre Produkte entwickelt hat.

News, Ergebnisse und alle Industriepartner von Chem-X, unter anderem BASF, Covestro, SAP oder Siemens, sind zu finden unter: