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München, 10.07.2026

Neue Hilfsprojekte in Togo und Deutschland gestartet

Der WACKER Hilfsfonds fördert zwei neue Projekte: ein Krankenhaus in Togo sowie die Bahnhofsmission in München. Über das Spendenprogramm der Stiftung leisten WACKER Mitarbeitende wirksame Hilfe zur Selbsthilfe – und das Unternehmen unterstützt zusätzlich. Der Hilfsfonds wurde im Jahr 2005 gegründet – nach dem verheerenden Tsunami von 2004 in Asien – und hat seitdem weltweit Gutes geleistet. So wird durch das Spendenprogramm beispielsweise der laufende Betrieb von Schulen in Krisenregionen sichergestellt.

Die Stiftung fördert insbesondere Opfer von Naturkatastrophen in Deutschland und anderen Teilen der Welt. So hat der Hilfsfonds beispielsweise zum Wiederaufbau von Schulen nach Erdbeben in China, Haiti, Nepal und Pakistan beigetragen, hat Opfer von Hochwassern unterstützt, ebenso Hilfsorganisationen in Krisenregionen. Darüber hinaus fördert die Stiftung Entwicklungshilfeprojekte und weitere Initiativen, die bedürftige Personen unterstützen.

Haltepunkt, wenn das Leben aus der Spur gerät

Neue Projekte sind nun dazugekommen: In Bayern kooperiert der Hilfsfonds mit der Bahnhofsmission, deren Beratungsangebot von seelsorgerischer Betreuung bis hin zu Übernachtungsmöglichkeiten reicht. „Uns ist es wichtig, mit der Bahnhofsmission eine Organisation in Bayern zu fördern“, erklärt Anke Schrepfer aus dem WACKER House, die gemeinsam mit Jan Weiß das Amt des Stiftungsvorstands übernimmt. Gefördert werden insbesondere folgende Initiativen:

  • Notversorgung von Hilfesuchenden und kunstpädagogisches Projekt in der Bahnhofsmission München
  • Stärkung der (Alltags-)Kompetenzen von Menschen durch individuelle Betreuung und Gruppenangebote in der Bahnhofsmission Passau
  • Ausbau der Sozialberatung und Krisenintervention in der Bahnhofsmission Würzburg
  • Erweiterung des Mutmacherangebots in der Bahnhofsmission Schweinfurt

Togo: Krankenhaus rettet Leben

Ein weiteres neues Projekt ist ein Krankenhaus in Togo, das der WACKER Hilfsfonds in Kooperation mit dem Lions-Club Altötting-Burghausen unterstützt. Dort, im Königreich Zooti, hat die Stiftung eine Solaranlage auf dem dringend benötigten Neubau eines baufälligen Krankenhauses finanziert. Die zuverlässige Stromversorgung ist ein wichtiger Beitrag für den Betrieb des Krankenhauses, das in der Region als Meilenstein gilt gegen die hohe Sterblichkeit von Kindern. Die neue medizinische Infrastruktur gibt auch Erwachsenen Hoffnung, denn bislang wurden in der Region mangels medizinischer Versorgung oft einfach behandelbare Erkrankungen nicht überlebt.

Togo: Wasserkiosk nutzt Sonnenkraft

Ebenfalls in Togo hat der WACKER Hilfsfonds zwei weitere Projekte realisiert: Ein energieeffizienter Wasserkiosk spendet sauberes Trinkwasser für die Schulkinder von Adjegan und ihre Familien. Ein zweiter Wasserkiosk bereitet in Kpessi das Trinkwasser sauber und energieeffizient auf. In der Region haben viele Haushalte kein fließendes Wasser. Und wer welches hat, kann dieses Wasser nicht trinken, weil es verunreinigt ist und Erkrankungen verursachen kann. Deshalb muss Wasser abgekocht werden, teilweise durch Holzverbrennung. Die dabei entstehenden Emissionen können durch solche vom WACKER Hilfsfonds finanzierte Wasserkiosks künftig eingespart werden.

Gemeinsam mit Partnerschulen schafft der WACKER Hilfsfonds seit zwei Jahrzehnten weltweit für Kinder und Jugendliche ein Sprungbrett in eine gute Zukunft. Durch das Spendenprogramm wird der laufende Betrieb von Schulen in Krisenregionen sichergestellt.

Sri Lanka: Hoffnung nach dem Tsunami

In Kosgoda errichtete der WACKER Hilfsfonds nach dem verheerenden Tsunami von Weihnachten 2004 das WACKER College – ein Schulzentrum vom Kindergarten bis zum Abitur inklusive Berufsschulzweig. Die Schule ist für viele Kinder zum Lebensmittelpunkt geworden, denn inmitten einer von Armut geprägten Region gibt sie ihnen Perspektiven für eine gute Zukunft. Dank Schulspeisung bekommen die Kinder täglich eine warme Mahlzeit. Während der Corona-Pandemie war die Not besonders groß; damals hatte die Schule Reis an die Familien ausgegeben.

Haiti: Bildungsauftrag über die Schultore hinaus

Die Don-Bosco-Schule Riobé in Gressier, rund 25 Kilometer von der Hauptstadt Port-au-Prince entfernt, wurde nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2010 neu errichtet. Seither verschlimmern nicht nur die häufig auftretenden Wirbelstürme und Erdbeben die Armut, sondern auch politische Unruhen und Bandenkriminalität. Durch diese Eskalationen musste die Schule aktuell wiederholt schließen. Das Team hält die Verbindung zu den Kindern und ihren Familien, stets mit dem Auftrag, durch Bildung Hoffnung auf ein besseres Morgen zu vermitteln. Aktuell werden jede Woche Spielegruppen und Sportangebote organisiert, um dem Alltag der Kinder Struktur zu geben und den Kontakt regelmäßig aufrechtzuerhalten.

Nepal: Hilfe nach dem Erdbeben

Der WACKER Hilfsfonds unterstützt Menschen in Nepal seit dem schweren Erdbeben von 2015, ermöglichte erst den Aufbau und anschließend den Unterhalt der Schule in Gati. Dieses Dorf, wo die Menschen sehr bescheiden leben, liegt viele beschwerliche Stunden vom Flughafen Kathmandu entfernt im Himalaya-Gebirge. Reisende, stets beeindruckt von der Herzlichkeit der Menschen dort, berichten einhellig: „Gati hat uns verändert und gezeigt, was wirklich zählt.“

Spendenprogramm

Das Unternehmen verdoppelt Beiträge von Mitarbeitenden der Wacker Chemie AG in Deutschland. Mitarbeitende können jederzeit direkt spenden oder auch regelmäßig, indem Sie monatlich die Cents hinter dem Komma oder festgelegte Euro-Beträge von ihrer Lohnabrechnung abbuchen lassen.

Mitarbeitende von internationalen Standorten und Externe können die Bankverbindung der Stiftung nutzen, um einen Beitrag zu leisten. Spendenquittungen werden jährlich ausgestellt.

www.wacker.com/hilfsfonds

Kontakt

Wacker Chemie AG
Media Relations
Petra Hettich

Tel. +49 89 6279-1303
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