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SILRES® BS SMK 2101

SILRES® BS SMK 2101 ist ein mit Wasser verdünnbares und dabei eine Microemulsion bildendes, lösemittelfreies Silicon-Microemulsions-Konzentrat auf Silan/Siloxan-Basis. SILRES® BS SMK 2101 ist in mit Wasser verdünnter Form ein hochwertiges Spezialprodukt für die hydrophobierende Imprägnierung und Grundierung von Beton und Stahlbeton sowie als Betonzusatzmittel (Dichtungsmittel) von nicht tragenden Betonwaren.



Eigenschaften

SILRES® BS SMK 2101 zeichnet sich aus durch:

  • gutes Eindringvermögen in den Beton
  • wasserverdünnbar und lösemittelfrei
  • geringe Flüchtigkeit
  • hohe Beständigkeit gegen Alkalien

Der behandelte Beton weist dauerhaft folgende Eigenschaften auf:

  • drastische Reduzierung der Chlorid- und Wasseraufnahme von Beton
  • Erhalt der Atmungsaktivität
  • erhöhte Frost-Tausalz Stabilität
  • erhöhte Dauerhaftigkeit
  • gute Anstrichhaftung

Im Baustoff reagiert SILRES® BS SMK 2101 mit der Luftfeuchtigkeit bzw. mit dem Porenwasser des Baustoffes unter Abspaltung von Alkohol. Der gebildete Wirkstoff setzt das Saugvermögen des Betons im Wirkbereich (Eindringtiefe bei nachträglicher Behandlung) sehr stark herab, ohne jedoch die Poren und Kapillaren des Baustoffes zu verstopfen. Der hydrophobierend imprägnierte Baustoff besitzt noch eine sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit.

Disclaimer

Alle unsere Angaben beruhen auf bestem Wissen. Allerdings übernehmen wir hierfür keine Haftung oder Gewährleistung und behalten uns jederzeit technische Änderungen vor. Es liegt in der eigenen Verantwortung des Käufers, die Angaben sowie die Geeignetheit unseres Produktes für den vorgesehenen Einsatzzweck vor dem Gebrauch zu überprüfen. Vertragliche Regelungen gehen immer vor. Der Gewährleistungs- und Haftungsausschluss gilt - insbesondere im Ausland - auch im Hinblick auf Schutzrechte Dritter.


Verarbeitung als Mittel zur hydrophobierenden Imprägnierung von Beton: Die Durchführung (Vorbereitung der Betonoberfläche, Anlegen einer Referenzfläche, Applikation & Qualitätskontrolle) muss gemäß den gültigen Regularien (in Deutschland: DAfStb- Instandsetzungsrichtlinie und ZTV-ING) erfolgen.

- Der Beton sollte frühestens vier Wochen nach Herstellung imprägniert werden, damit das Abbinden des Zementes nicht gestört wird.

- Neue, noch nicht verschmutzte Flächen sind von groben Partikeln und Staubablagerungen durch Abkehren oder gegebenenfalls mit Hilfe von Druckluft zu säubern. Bereits bewitterte, durch Öl, Gummiabrieb etc. stark verschmutzte Flächen sind vor der Behandlung mit überhitztem Wasserdampf oder mit hohem Wasserdruck zu reinigen. Ein sofortiges Absaugen des Wassers ist unbedingt empfohlen, damit der Beton nicht zu stark durchfeuchtet.
- Die Imprägnierung sollte auf oberflächig trockenem Beton ausgeführt werden, d. h. wenn die Oberfläche gleichmäßig trocken erscheint und keine feuchten Flecken mehr sichtbar sind und die Ausgleichs- Feuchte besteht. Dazu wird die Messung der Feuchtigkeit in der Betonrandzone mit einem geeigneten Messverfahren (CM-Methode oder andere nach ZTV-ING zugelassenem Verfahren) empfohlen. Hierbei sollte der Feuchtegehalt in der Betonrandzone (Oberfläche bis 20 mm Tiefe) 4 Gew.% Feuchte nicht übersteigen.

- Imprägniermittel auf den Baustoff zweimal satt (nass-in-nass) gleichmäßig auftragen. Der zweimalige Auftrag ist unbedingt erforderlich, um Fehlstellen in der imprägnierten Fläche zu vermeiden. Das Bilden von Pfützen ist zu verhindern. Der Auftrag erfolgt durch Fluten mit stark vermindertem Druck (max. 1-2 bar). Zur besseren Verteilung des Imprägniermittels kann mit einer "Lammfellrolle" nachgearbeitet werden.

- Bei einem unvermutet einsetzenden Regen sind schon imprägnierte Flächen abzudecken, die weitere Imprägnierung ist einzustellen.

Verarbeitung als Betonzusatzmittel (Dichtungsmittel) Der empfohlene Dosierbereich einer 1:9 Verdünnung ist 1,0 bis 5,0 % bezogen auf den Zementgehalt. Eine signifikante Reduktion der Wasseraufnahme wird schon ab einer Dosierung von 1,0 % erreicht. Die Dosierung erfolgt entweder zeitgleich oder unmittelbar nach dem Zugabewasser, sie sollte aber nicht zusammen mit anderen Zusatzmitteln stattfinden. Die Menge an Zugabewasser wird dabei um den Anteil reduziert, der für die Verdünnung eingesetzt wurde (konstanter w/z-Wert). Wir empfehlen die Verträglichkeit mit anderen eingesetzten Betonzusatzmitteln separat zu prüfen. Eine längere Mischzeit sorgt für eine effektive Verteilung des Produkts im Gesamtsystem und damit für eine hohe Wirksamkeit.

Für die Verwendung in Betonwaren oder ähnlichen Betonprodukten gemäß EN 1338, 1339 oder EN 1340 wird eine Ersttypprüfung (vgl. Kap. 6.2 der jeweiligen Norm) empfohlen.


SILRES® BS SMK 2101 wird zur hydrophobierenden Imprägnierung und Grundierung von Beton und Stahlbeton im Brücken-, Straßen- und im Hochbau sowie als Betonzusatzmittel (Dichtungsmittel, Massehydrophobierung) von nicht tragenden Betonwaren empfohlen. Vor der Verarbeitung wird es durch Eingießen in Trinkwasser aktiviert. Die dabei gebildete anwendungsfertige Silicon-Microemulsion ist am Tage der Verdünnung zu verarbeiten. Das empfohlene Verdünnungsverhältnis ist 1:3 bis 1:14 (1 Gewichtsteil SILRES® BS SMK 2101 auf 3 bis 14 Gewichtsteile Wasser). Für die hydrophobierende Imprägnierung von sehr hochwertigem, tragendem Beton ist es erforderlich 1:3 zu verdünnen, da das Produkt in dieser Verdünnung gemäß EN 1504-2 geprüft wurde.

Lagerung

Das Mindesthaltbarkeitsdatum der jeweiligen Charge ist auf dem Produktetikett angegeben. Eine Lagerung über den auf dem Produktetikett angegebenen Zeitraum hinaus bedeutet nicht notwendigerweise, dass die Ware unbrauchbar ist. Eine Überprüfung der für den jeweiligen Einsatzzweck erforderlichen Eigenschaftswerte ist jedoch in diesem Falle aus Gründen der Qualitätssicherung unerlässlich.

Vertrieb & Support

Wacker Chemie AG
Heilbronner Strasse 74
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