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VINNAPAS® 192 (CGN)


VINNAPAS® 192 (CGN) ist eine selbstvernetzende, wässrige Polymerdispersion für den Vliesstoffmarkt und wird aus den Monomeren Vinylacetat und Ethylen hergestellt. Die Dispersion wird ohne Zugabe von Weichmachern hergestellt.



Eigenschaften

  • VINNAPAS® 192 (CGN) offers a unique balance of high dry and wet strength, excellent absorbent properties, and imparts good handfeel.
  • The dispersion has a low formaldehyde content of less than 100 ppm.
  • Especially suited for use in feminine
    hygiene and related absorbent products, and pre-moistened wipes

Disclaimer

Alle unsere Angaben beruhen auf bestem Wissen. Allerdings übernehmen wir hierfür keine Haftung oder Gewährleistung und behalten uns jederzeit technische Änderungen vor. Es liegt in der eigenen Verantwortung des Käufers, die Angaben sowie die Geeignetheit unseres Produktes für den vorgesehenen Einsatzzweck vor dem Gebrauch zu überprüfen. Vertragliche Regelungen gehen immer vor. Der Gewährleistungs- und Haftungsausschluss gilt - insbesondere im Ausland - auch im Hinblick auf Schutzrechte Dritter.


Allgemeines VINNAPAS® 192 (CGN) zeichnet sich durch eine einmalige Balance zwischen hoher Trocken- und Nassfestigkeit, hervorragenden Absorptionseigenschaften und angenehmem textilen Griff aus. Diese Dispersion weist einen niedrigen Formaldehydgehalt von weniger als 100 ppm auf. Spezielle Anwendungen VINNAPAS® 192 (CGN) kann durch eine Vielzahl von verschiedenen Binderauftragstechniken wie Tränkung, Sprüh- bzw. Schaumauftrag und Print bonding appliziert werden. VINNAPAS® 192 (CGN) zeigt eine besonders gute Haftung auf den verschiedensten Fasertypen wie Zellstoff, Viskose, Glas und Polyester. Die Dispersion ist besonders für die Herstellung von Damenhygieneartikeln und Feuchttüchern geeignet. Für die Vernetzung der VINNAPAS® 192 (CGN) sind Temperaturen oberhalb 150°C erforderlich.


Formulierungshinweise umfassen den Zusatz von Katalysatoren und Netzmitteln. Katalysatoren sollten als 10%-ige Lösung unter gutem Rühren zur Dispersion dosiert werden. Typische Katalysatoren sind Ammoniumchlorid, Zitronensäure bzw. Natriumbisulfat. Eine Zugabe von 1% Katalysator (Trockenanteil auf Trockenanteil Dispersion) ist ausreichend, um eine vollständige Vernetzung des Polymeren zu erreichen. Netzmittel können ebenfalls zur VINNAPAS® 192 (CGN) gegeben werden, um das Eindringverhalten des Binders in das Substrat zu optimieren bzw. um das Absorptionsvermögen des Vliesstoffes zu erhöhen. Effektive Netzmittelzugabemengen belaufen sich auf 0.5 - 1% bezogen auf den Trockenanteil der Dispersion. Die Wirksamkeit und die Verträglichkeit in der fertigen Formulierung sind in Lagerversuchen zu überprüfen. Polymerdispersionen VINNAPAS® 192 (CGN) ist mit den meisten VINNAPAS®- und VINNOL®-Dispersionen sowie mit vielen anionischen und/oder nichtionogenen wässrigen Polymerdispersionen uneingeschränkt mischbar. Die Verträglichkeit der Mischungen sollte auf jeden Fall durch einen Lagerversuch überprüft werden. Entschäumer Als Entschäumer können z.B. 1)SILFOAM® SE9, 2) FOAMASTER® WO 2310, 3) AGITAN® 301 oder 4) Surfynol® DF58 verwendet werden. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit in der fertigen Formulierung sind in jedem Fall zu prüfen. Verdickungsmittel Wir empfehlen besonders Produkte, die pH-neutral eingesetzt werden können, wie z.B. Zellulosederivate, Polyvinylalkohole oder Polyurethane. Sollen alkalisch verdickbare Polyacrylsäurederivate zum Einsatz kommen, sind mit Rücksicht auf die saure Vernetzung der VINNAPAS® 192 (CGN) Verdickungsmittel zu wählen, die mit Ammoniak wirksam sind, wie z.B. 5)Rheovis® AS 1125, 6)Viscalex® HV30, 7)ROHAGIT® SD15. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit in der fertigen Formulierung sind in jedem Fall zu prüfen.

Wird das Produkt in anderen Anwendungen als den aufgeführten Anwendungen eingesetzt, liegen Auswahl, Verarbeitung und Verwendung des Produktes in der alleinigen Verantwortung des Abnehmers. Dabei sind alle gesetzlichen und sonstigen Regelungen zu berücksichtigen.

Bei Fragen in Bezug auf die Zulassung für den Kontakt mit Lebensmitteln nach Paragraph 21 CFR (US FDA) bzw. dem deutschen Lebensmittelrecht (BfR) wenden Sie sich bitte an:

Wacker Chemie AG
Hanns-Seidel-Platz 4
D-81737 München
Germany

Lagerung

Bei der Lagerung der Dispersion in Lagerbehältern ist auf die Einhaltung sachgerechter Lagerungsbedingungen zu achten. Bei kühler (zwischen 5 und 30 °C) Lagerung in original verschlossenen Gebinden, beträgt die Lagerstabilität von Produkt sechs Monate, beginnend mit Warenübernahme. Soweit Analysezertifikate, die zusammen in der Warensendung enthalten sind, längere Lagerzeiten angeben, haben diese Vorrang und sind hinsichtlich der Lagerfähigkeit alleinverbindlich. Arbeitsgeräte, Behälter und Gebinde aus Eisen oder verzinktem Eisen sind wegen der schwach sauren Einstellung der Dispersion nicht empfehlenswert. Infolge Korrosion können sich Verfärbungen der Dispersion oder daraus hergestellter Mischungen bei der Weiterverarbeitung ergeben. Wir empfehlen daher, Behälter und Geräte aus keramischem, gummiertem, emailliertem Material, rostfreiem Stahl mit entsprechend sorgfältiger Verarbeitung oder Kunststoff (Hart-PVC, Polyethylen, Polyesterharz) zu verwenden. Da Polymerdispersionen zur Filmbildung neigen, können während Lagerung oder Transport Klumpen entstehen. Es wird daher vor Gebrauch eine Filtration empfohlen.

Konservierung für Transport, Lagerung und Weiterverarbeitung

Das Produkt ist für den Transport und die Lagerung in original verschlossenen Gebinden ausreichend konserviert. Bei Überführung und Lagerung in Lagerbehältern ist die Dispersion gegebenenfalls durch den Zusatz eines geeigneten Konservierungsmittels vor einem möglichen Befall durch Mikroorganismen zu schützen.

Außerdem sind entsprechende Maßnahmen zur Tankhygiene zu treffen. In nicht gerührten Behältern sollte zur Vermeidung einer unerwünschten Hautbildung und zum Schutz vor einem Befall durch Mikroorganismen ein Konservierungsmittel enthaltende Wasserschicht auf die Dispersion aufgebracht werden. Die Dicke der Wasserschicht sollte bei niederviskosen Dispersionen < 5 mm und bei hochviskosen Dispersionen bis zu 10-20 mm betragen. Regelmäßige Reinigungs- und Hygienemaßnahmen der Tanks und Rohrleitungen sind notwendig, um den Befall durch Mikroorganismen zu vermeiden. Hersteller und Lieferanten von Konservierungsmitteln können weitere Empfehlungen zur Betriebshygiene geben. Des Weiteren ist die bei der Entleerung des Silos angesaugte Luft von Keimen freizuhalten.

Sämtliche aus Polymer-Dispersionen hergestellten Fertigprodukte bedürfen in der Regel ebenfalls einer Konservierung. Art und Wirkungsweise der Konservierung ist auf die eingesetzten Rohstoffe und auf die zu erwartenden Kontaminationsquellen abzustimmen. Die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Konservierungsmittel sind in der jeweiligen Formulierung zu überprüfen. Hinweise über die Auswahl und Dosierung der Konservierungsmittel geben deren Hersteller.

Vertrieb & Support

Wacker Chemie AG
Heilbronner Strasse 74
70191 Stuttgart
Deutschland
+49  711  61942-0 (Phone)
+49 711 61942-61  (Fax)
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