Global Compact - Wacker Chemie AG


Global Compact

Lebensqualität verbessern

In einem Brief an UN-Generalsekretär Kofi Annan erklärte der WACKER-Vorstand im April 2006 die Teilnahme des WACKER-Konzerns am Global Compact. Diese weltweite Initiative verstärkt die Zusammenarbeit zwischen den Vereinten Nationen, der Wirtschaft und gesellschaftlichen Gruppen. Gemeinsames Ziel: die Globalisierung so gestalten, dass sie die Lebensqualität für alle Menschen auf der Welt verbessert.

WACKER gehört zu den Unternehmen, die sich sowohl für Responsible Care® engagieren als sich auch am Global Compact der Vereinten Nationen beteiligen. Mit den Responsible-Care®-Maßnahmen setzt WACKER zugleich auch die Umweltprinzipien des Global Compact um.

Wer beim Global Compact unterzeichnet, erklärt sich dazu bereit, zehn Prinzipien für Menschenrechte sowie zu Sozial- und Umweltstandards und Korruptionsbekämpfung in der Unternehmenspolitik zu beachten, in der unternehmerischen Praxis umzusetzen und zu fördern und darüber zu berichten.

Mit der Teilnahme am Global Compact wirkt WACKER dabei mit, nachhaltig zu wirtschaften und Umweltstandards zu verbreiten. Ein wichtiges gemeinsames Ziel der Teilnehmer am Global Compact ist, die Globalisierung so zu gestalten, dass sie die Lebensqualität für alle Menschen auf der Welt verbessert.

Die Einhaltung der in zehn Prinzipien definierten sozialen und ethischen Standards, die Achtung der Gesetze und die Verantwortung für die Umwelt sind ohnehin für alle WACKER-Mitarbeiter verpflichtend in unseren Leitlinien und im Code of Conduct festgeschrieben und bestimmen bei WACKER traditionell das Denken und Handeln.

Am Global Compact teilnehmende Unternehmen sollen ihr Engagement für den Global Compact und seine Prinzipien öffentlich bekanntmachen, den Globalen Pakt und seine Prinzipien in die Strategie, die Kultur und die tägliche Arbeit des Unternehmens integrieren. Zudem müssen sie in Fortschrittsmitteilungen jährlich über ihre Maßnahmen zur Verwirklichung der zehn Prinzipien berichten.

WACKER unterstützt die zehn Prinzipien des Global Compact mit vielfältigen Aktivitäten – hier einige Beispiele.

  • Umweltschutz: WACKER integriert Umweltschutz schon in der Planung in neue Produktionsanlagen und Herstellprozesse, misst und verbessert kontinuierlich die Umweltleistung von Produkten und Standorten und dokumentiert dies unter anderem im Nachhaltigkeitsbericht.
  • Chancengleichheit (Diversity): WACKER ist als globales Unternehmen international in einem vielschichtigen kulturellen Umfeld tätig. Wir sehen die Verschiedenheit der Menschen als Bereicherung. WACKER steht für einen Umgang miteinander, der von Aufgeschlossenheit und gegenseitiger Achtung geprägt ist und lehnt jegliche Art von Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf ab. Durch Initiativen und Programme fördert WACKER die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Gleichbehandlung von Männern und Frauen.
  • Arbeitsplatzsicherung: In konjunkturellen Schwächeperioden oder bei Organisationsänderungen schöpft WACKER in Abstimmung mit den Mitarbeitervertretungen alle Möglichkeiten aus, um Arbeitsplätze zu erhalten.
  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: WACKER stellt seinen Mitarbeitern persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung, um sie beim Umgang mit Gefahrstoffen zu schützen. In allen Arbeitsprozessen gewährleisten technische und organisatorische Maßnahmen die Sicherheit der Mitarbeiter. Im Rahmen der Gesundheitsförderung motiviert WACKER zu gesundheitsgerechtem Verhalten.
  • WACKER HILFSFONDS: Zweck dieser gemeinnützigen Stiftung ist die Förderung von Hilfsprojekten nach Unfällen und unvorhergesehenen Ereignissen. Die Stiftung hat zum Beispiel langfristige Patenschaften zum Wiederaufbau und Erhalt von Schulen und Ausbildungsstätten in Sri Lanka übernommen, die durch die Tsunami-Katastrophe von 2004 zerstört wurden. Zudem unterstützt der WACKER HILFSFONDS Projekte in China, Haiti, Nepal und Pakistan.
  • Nachbarschaftshilfe: Im Rahmen einer 2005 gegründeten Initiative engagieren sich Mitarbeiter von WACKER Greater China für vielfältige gute Zwecke, unter anderem zur Förderung der Ausbildung an Schulen und Universitäten sowie für medizinische Hilfsaktionen.
  • Bildungspakt Bayern: Als Gründungsmitglied dieser Stiftung engagiert sich WACKER für moderne Unterrichtsmethoden und modernes Schulmanagement an Gymnasien. Darüber hinaus fördert WACKER Schüler mit vielfältigen weiteren Aktivitäten, unter anderem Jugend forscht und dem Schulversuchskoffer CHEM2DO®.
  • Hochschulförderung: WACKER unterstützt die Ausbildung an Hochschulen international mit vielfältigen Maßnahmen. In Garching bei München gründete WACKER im Jahr 2006 mit der Technischen Universität München das Institut für Siliciumchemie, das zum WACKER-Stiftungslehrstuhl für Makromolekulare Chemie an der TU München gehört. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf organofunktionellen Siliciumverbindungen und Siliconen.

Global Compact, Fortschrittsmitteilung 2018

WACKER bekennt sich zu den zehn Prinzipien des Global Compact. Sie haben einen festen Platz in unserer Unternehmenspolitik. Lesen Sie unsere Fortschrittsmitteilung 2018