Die Packung macht den Unterschied - Wacker Chemie AG


Die Packung macht den Unterschied

Am Supermarktregal entscheidet oft die Verpackung darüber, was der Kunde in den Wagen legt. Mit VINNAPAS® EP 8010 hat WACKER eine Dispersion für anspruchsvolle Papier- und Verpackungsklebstoffe entwickelt, die zudem die Gewähr bietet, dass keine unerwünschten Substanzen ins Lebensmittel migrieren.

Verpackungen leisten viel mehr, als die Ware beim Transport zu schützen. Oft geben sie Produkten erst die Individualität, die ihnen von der Werbung zugeschrieben wird. Wenn der Kunde im Supermarkt vor drei Dutzend Sorten Frühstückscerealien steht, wird die Wahl nicht selten zur Qual – oft löst dann die Verpackung den Kaufimpuls aus. Das Deutsche Verpackungsinstitut geht davon aus, dass die Verbraucher zwei Drittel ihrer Kaufentscheidungen erst am Point of Sale treffen, also direkt am Supermarktregal. Im bunten Nebeneinander des breiten Warenangebots liefert die Verpackung das eigentliche Argument, zuzugreifen. Umso größer wird das Bedürfnis der Industrie, sich durch das äußere Erscheinungsbild der Ware zu differenzieren. Gleich nach dem Energieverbrauch spielen Materialinnovationen laut einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers für Verpackungshersteller die wichtigste Rolle. 72 Prozent der Produzenten von Packmaterialien sehen hier eine wesentliche Herausforderung.

Im anwendungstechnischen Labor von WACKER testet Angelika Ellbrunner die Abbindegeschwindigkeit von Papier- und Verpackungsklebstoffen auf der Basis von VAE-Copolymeren.

Bei aller Lust an der Materialinnovation aber gilt der Grundsatz: Aus einer Verpackung dürfen weder potenziell gesundheitsschädliche Stoffe in das Lebensmittel migrieren, noch darf sie organoleptische, also riech- oder schmeckbare Veränderungen des Lebensmittels verursachen. „Das betrifft alle Materialien, die für Lebensmittelverpackungen verwendet werden“, sagt Dr. Gerhard Kögler, Plattform Manager Technical Services Adhesives Europe bei WACKER, „nicht nur das Hauptmaterial wie Papier, Pappe und Kunststoff, sondern beispielsweise auch Druckfarben und Klebstoffe.“ Verpackungsmittelhersteller und Lebensmittelproduzenten stellt dies vor die besondere Herausforderung, dass sie das Migrationsverhalten aller verwendeter Substanzen in einer Verpackung im Zusammenspiel kennen und einen störenden Einfluss auf die verpackte Ware ausschließen müssten. Bei der Vielzahl an möglichen Kombinationen ist dies eine nur mit sehr hohem Aufwand leistbare Aufgabe.