Funktion und Design im Einklang - Wacker Chemie AG


Funktion und Design im Einklang

Das Bremer Weser-Stadion wird zu einer modernen Fußballarena umgebaut. Technisches Highlight ist eine große Photovoltaik-Anlage. Mit einem Teil dieser Anlage, dem halbdurchsichtigen Innenring des Daches, betritt der Stadionbetreiber architektonisches Neuland – und gibt ein deutliches Signal für die Nutzung regenerativer Energiequellen. Unverzichtbare Komponente der attraktiv aussehenden Photovoltaikmodule: ein Silicongel von WACKER.

Ein neues architektonisches Gestaltungselement: die halbdurchsichtigen Photovoltaikmodule des Dachinnenrings (blau).

Atmosphäre im Stadion

Für den echten Fußballfan gibt es nichts Schöneres, als ein spannendes Spiel live mitzuerleben – keine noch so gute Fernsehübertragung kann die brodelnde Hexenkessel-Atmosphäre auf den Rängen, das gemeinschaftliche Mitfiebern und die sich in Begeisterungsstürmen entladende Spannung ersetzen. Im Stadion sind die Fans mehr als bloße Zuschauer: Sie werden für die angefeuerte Mannschaft zum zwölften Spieler.

Das klassische Mehrzweckstadion mit Kampfbahncharakter – in der Mitte die Rasenfläche, umgeben von einer Laufbahn, ringsum im Oval angeordnete und spartanisch ausgestattete Zuschauertribünen – genügt allerdings den Ansprüchen der Fußballfans längst nicht mehr. Im Trend liegen reine Fußballstadien. Sie schaffen die größtmögliche Nähe zum Spielgeschehen und garantieren die ersehnte Atmosphäre.

Ein Umbau für die Zukunft

Gegenwärtig wird das traditionsreiche Bremer Weser-Stadion zu solch einem Fußballtempel umgebaut. Der Betreiber kommt damit nicht nur den Erwartungen der Fußballfreunde entgegen, sondern will zugleich ein positives Signal für eine zukunftsweisende Energieversorgung setzen. Die Spielstätte des Bundesligisten Werder Bremen erhält eine große Photovoltaik-Anlage, die sich harmonisch in das Baukonzept einfügt.

Silicone

Silicone – genauer: vernetzte Silicone – zeichnen sich durch ein Eigenschaftsprofil aus, das sie für ein breites Spektrum von Anwendungen interessant macht. Sowohl Siliconelastomere als auch die weniger stark vernetzten Silicongele sind bis mindestens 180 °C dauerhaft stabil. Sie nehmen kein Wasser auf, besitzen eine stark wasserabweisende Oberfläche, sind elektrische Isolatoren und dämpfen mechanische Schwingungen. Für viele Anwendungen erweist sich als besonders vorteilhaft, dass die physikalischen und technischen Eigenschaften der Siliconelastomere und -gele in einem großen Temperaturbereich (zwischen –45 und +180 °C) unverändert bleiben; selbst anhaltende thermische und mechanische Belastungen – auch unter Sauerstoff-, Ozon- und UV-Einwirkung – führen nicht zur Alterung. Hierin unterscheiden sie sich von allen organischen Elastomeren. Zudem greifen Silicone keine anderen Materialien an. Dieses Eigenschaftsprofil lässt sich auch bei der Herstellung von Photovoltaikmodulen vorteilhaft nutzen, besonders im Hinblick auf die Langlebigkeit.

Ein Highlight ist dabei der innere ringförmige Bereich des neuen Daches. Hier sind leichte, halbdurchsichtige Photovoltaikmodule in die Dachkonstruktion integriert. Sie verleihen dem Dach eine besondere Eleganz und schaffen optisch den Übergang vom undurchsichtigen hinteren Bereich des Daches zur nicht überdachten Spielfläche. Als essenzieller Bestandteil der außergewöhnlichen Photovoltaikmodule sorgt ein Silicongel von WACKER für den dauerhaften Schutz der empfindlichen Solarzellen – damit der Dachinnenring auch in vielen Jahren noch Strom ins Netz einspeist.