Einstieg in die Elektromobilität - Wacker Chemie AG


Einstieg in die Elektromobilität

Roboter in der Fertigung bei ZF Sachs.

Siliconprodukte ermöglichen Perfektion

Die notwendige Perfektion in der Fertigung erreicht ZF Sachs im Zusammenspiel zwischen exzellentem Prozess-Know-how und geeigneten Materialien. „Für kompakte leistungsstarke Elektromotoren sind Silicone die Materialien der Wahl, wenn es ums Kleben, Abdichten, Schwingungsdämpfen und um elektrisches Isolieren geht“, sagt Maria Kainzmaier von WACKER SILICONES, zu deren wichtigen Kunden ZF Sachs zählt. „Anders als vergleichbare organische Materialien behalten vernetzte Siliconprodukte ihr Eigenschaftsprofil dauerhaft in einem sehr breiten Temperaturbereich.“

Stark wachsender Markt

Die Automobilbranche geht von einem stark wachsenden Markt für Hybridfahrzeuge aus. Auch ZF Sachs spürt, dass die Nachfrage nach seinen Komponenten für den Hybridantrieb kräftig steigt. Mit dem Starter-Generator von ZF Sachs gingen beispielsweise zwei deutsche Oberklassenmodelle, der Daimler S 400 hybrid und der BMW ActiveHybrid 7, in Serie. Auch die ersten mit dem Hybridmodul ausgestatteten Vollhybrid-Serienautos werden bald auf den Straßen unterwegs sein – etwa der SUV Q5 hybrid quattro, den Audi in diesem Jahr auf den Markt bringen will.

Auf dem Weg in die zukünftige reine Elektromobilität stellt die Hybridtechnik eine wichtige Brückentechnologie dar. Sie gibt sowohl der Automobilindustrie als auch den Autofahrern Gelegenheit, praktische Erfahrungen mit der noch ungewohnten elektrischen Antriebstechnik zu sammeln. Mit ihr können die Abgasemissionen gesenkt, im rein elektrischen Betrieb sogar lokal völlig vermieden werden, ohne dass dabei der Fahrspaß verloren geht. Ob in Zukunft mit einem reinen Elektroantrieb global weniger Kohlendioxid produziert wird, hängt aber von der Stromerzeugung ab: Wirklich emissionsfrei wird das elektrische Fahren erst dann, wenn die benötigte elektrische Antriebsenergie ausschließlich aus regenerativen Quellen stammt.

WACKER setzt auf erneuerbare Energien

In den Visionen der Energieerzeuger dienen die Akkus von Millionen Elektrofahrzeugen sogar als eine Art dezentraler Stromspeicher. Bei Nacht könnten Batterien von Elektroautos den überschüssigen, aus Windenergie erzeugten Strom aufnehmen. Vor der Ära der Elektromobilität hat dieser Strom, wegen des geringen Bedarfs in den Nachtstunden, oft gar keine Verwendung gefunden, weshalb Windräder bei starkem Wind nicht selten abgeschaltet werden mussten. Am nächsten Morgen könnte das Auto dann elektrisch fahren oder, falls es auf dem Parkplatz bleibt, den nachts aufgenommenen Strom wieder ins Netz einspeisen.

Materialien von WACKER helfen, solche Visionen schneller zu verwirklichen. Ein Beispiel sind die Silicone, mit denen ZF Sachs die dauerhaft zuverlässige Funktion der elektrischen Maschinen sicherstellt. Unverzichtbar sind aber auch Materialien, die zu einer effizienten und kostengünstigen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen beitragen. So ist WACKER unter anderem einer der bedeutendsten Hersteller von Solarsilicium für die photovoltaische Stromerzeugung, liefert spezielle Siliconprodukte für die Photovoltaikbranche und hat einen neuartigen Schlagzähmodifikator entwickelt, mit dem die Rotorblätter von Windkraftanlagen langlebiger werden. Die Chancen für „grünen Strom“ und für eine zukünftige emissionsfreie Mobilität stehen also gut.