Reif für Afrika - Wacker Chemie AG


Reif für Afrika

Querschnitt durch eine Fassade, die mit Siliconharzfarbe gestrichen wurde: Das Siliconharz hat als Bindemittel eine dreidimensionale Netzwerkstruktur – das sogenannte Siliconharznetzwerk. Stabile Silicium-Sauerstoff-Bindungen (blau) bilden das Grundgerüst, organische Gruppen, die wie Regenschirme wirken (gelb), sind für die wasserabweisende Wirkung verantwortlich und verleihen der beschichteten Fassade ihre hydrophoben und witterungsbeständigen Eigenschaften.

Effizient und langlebig

Zudem sind sie konkurrierenden Produkten auch beim Kosten-Nutzen-Verhältnis überlegen. Diese Erkenntnis ist nicht nur für den einzelnen Bauherrn, sondern auch im Hinblick auf gesamtwirtschaftliche Einsparungspotenziale bedeutend. In Europa setzen Maler, Planer und Bauherren Siliconharzfarben wegen ihrer einzigartigen Leistungsfähigkeit schon seit über 50 Jahren erfolgreich ein. Mehr als eine Million Fassaden sind europaweit damit beschichtet. „Viele davon mussten seit über 20 Jahren nicht mehr erneuert werden“, betont der WACKER-Manager Sebastian Hock. Die längeren Renovierungszyklen relativieren auch den geringfügig höheren Preis für diese Außenfarben.

Siliconharzfarben sollen nun auch in Kenia die Wartungskosten der Gebäude deutlich reduzieren und der extremen Witterung die Stirn bieten. Rakesh Rao, Geschäftsführer von Crown Paints, ist überzeugt: „Für uns ist dies ein weiterer wichtiger Meilenstein. Mit der Unterstützung von WACKER haben wir ein optimales Produkt für den hiesigen Markt entwickelt.“

Zusätzlich helfen die WACKER-Experten bei der Fortbildung von 500 Crown-Paints-Mitarbeitern, die in der Kundenberatung und im Vertrieb tätig sind. Die Expertise und der gute Ruf der Siliconharzfarben haben sich mittlerweile herumgesprochen. „Wir arbeiten bereits mit weiteren Kunden aus Süd- und Ostafrika an maßgeschneiderten Lösungen für die regionalen Märkte“, erklärt Hock.