Surfen auch im Sonnenlicht - Wacker Chemie AG


Surfen auch im Sonnenlicht

Bei starkem Lichteinfall können Anzeigen auf Flüssigkristalldisplays oftmals nur schwer gelesen werden. Hauptursache ist ein Luftspalt zwischen Display und der Touch-Bedieneinheit. Mit einem neuen Silicongel von WACKER und einer speziellen Fertigungstechnik, dem optischen Bonden, macht der deutsche Displayveredler VIA optronics Bildschirme fit für den Einsatz in heller Umgebung.

Selbst in sehr hellen Innenräumen kann das Ablesen von Standard-Displays manchmal schwierig werden.

Notebook-Bildschirme und Touchscreens, die in der Wohnung mit ihrem kontrastreichen Bild und brillanten Farben begeistern, lassen sich im Freien oft nur noch schwer ablesen und bedienen. Die Farben wirken ausgewaschen, von sattem Kontrast keine Spur. Fällt Sonnenlicht direkt auf den Schirm, entstehen gleißend helle Reflexionen – das Auge nimmt außer einem mehr oder weniger diffus leuchtenden hellen Fleck nichts mehr wahr. Selbst in sehr hellen Innenräumen kann das Ablesen mitunter schwierig werden.

Dass Displays bei Tageslicht nur noch schwer lesbar sind, beeinträchtigt nicht nur Besitzer von Notebooks, Flachbildschirmen, Tablet-PCs und Smartphones, sondern auch Autofahrer, wenn beispielsweise Navigationsgeräte oder Displays in der Mittelkonsole bei starker Sonneneinstrahlung an Kontrast verlieren.

Betroffen von solchen störenden Reflexionen sind praktisch alle Flachdisplays – auch Aktiv-Matrix-Flüssigkristalldisplays, die derzeit den Markt der Flachbildschirme dominieren. Nach Angaben des Deutschen Flachdisplay-Forums (DFF) erzielt die Flachdisplay-Branche mit Aktiv-Matrix-Flüssigkristalldisplays rund 90 Prozent ihres Umsatzes. „Aktiv-Matrix-Flüssigkristalldisplays erreichen eine exzellente Farbdarstellung, wenn sie transmissiv betrieben werden. Diese Betriebsweise wird daher gegenwärtig mit Abstand am häufigsten realisiert“, erklärt Dr. Karlheinz Blankenbach, Vorsitzender des DFF und Professor an der Hochschule Pforzheim.