Mit Handarbeit zur Prothese - Wacker Chemie AG


Mit Handarbeit zur Prothese

Ein Mitarbeiter bringt die Siliconplatten anschließend von Hand auf das individuelle Stumpfmodell auf.

Bei allen Wettkämpfen dabei

Die Firma Ottobock ist spätestens seit 1988 weltweit bekannt, seit sie Hauptsponsor der Paralympics ist. Ein internationales Team von Orthopädie-Technikern begleitet alle Wettkämpfe und bietet den Athleten technische Unterstützung und führt die nötigen Reparaturen an Prothesen und Orthesen sowie Rollstühlen durch. Während die nach dem Ersten Weltkrieg in Berlin gegründete Firma anfangs vor allem Kriegsversehrte versorgte, stehen in Deutschland heute Patienten im Mittelpunkt, die Amputationen als Folge von Krankheiten wie Altersdiabetes oder Unfällen erlitten haben. Etwa 10.000 Siliconliner, 150 Hände und 120 Füße produzieren die Duderstädter mittlerweile pro Jahr. Die Patienten wissen die mühsame Handarbeit zu schätzen und kommen wieder. Denn so natürlich die Prothesen auch erscheinen mögen, weder wachsen sie mit, noch hält selbst das widerstandsfähigste Silicon die alltägliche Belastung einer Hand oder eines Fußes länger als drei bis fünf Jahre durch. Weil sich das Silicon mit der Zeit wie ein Radiergummi verschleißt, müssen auch die Inliner der Prothesenschäfte nach sechs bis zwölf Monaten ausgetauscht werden.

„Unsere Silicone erleichtern das Leben von Menschen mit schweren Einzelschicksalen, die im Alltag oft vielfältige Einschränkungen hinnehmen müssen.“

Dr. Andreas Bacher Anwendungstechniker, WACKER Silicones

Für den WACKER-Chemiker Andreas Bacher ist die Zusammenarbeit mit den Prothesenkünstlern von Ottobock stets etwas ganz Besonderes. „Unsere Silicone erleichtern das Leben von Menschen mit schweren Einzelschicksalen, die im Alltag oft vielfältige Einschränkungen hinnehmen müssen“, sagt er. Ihn freue es immer wieder, zu sehen, wie sich die Lebensqualität dieser Menschen mit einer Siliconprothese verbessere.