Manche mögen’s weich - Wacker Chemie AG


Manche mögen’s weich

Quelle: WACKER SILICONES

Auch waren die mit Silicon behandelten Textilien deutlich leichter zu bügeln: Um die Rutschgeschwindigkeit eines Bügeleisens zu ermitteln, bauten die WACKER-Chemiker im Labor in Burghausen eine schiefe Ebene mit einer Länge von knapp 90 Zentimeter und einem Neigungswinkel von sechs bis sieben Grad. Auch hier zeigte sich (Grafik 2): War der Weichspüler mit Silicon formuliert, glitt das Bügeleisen schneller über die Textilie.

Auch die eigenen Mitarbeiter mussten bei WACKER in Burghausen heran, um in einer Reihe von Vergleichsversuchen den Weichgriff von Frotteehandtüchern zu testen, die einmal mit und einmal ohne Silicon gewaschen wurden (Grafik 3). Die Handtücher wurden den Mitarbeitern anonymisiert, also ohne jede Kennzeichnung, überreicht. „Auch bei dieser haptischen Vergleichsuntersuchung zeigte sich, dass Textilien als deutlich weicher empfunden wurden, wenn dem Weichspülmittel WACKER® FC 218 zugesetzt wurde“, berichtet Versuchsleiter Dr. Becker.

Quelle: WACKER SILICONES

Weniger Additive, aber bessere Eigenschaften

„Neben den verbesserten Parametern Weichgriff, Hydrophilie und Bügelleichtigkeit bietet die Formulierung von Weichspülmitteln mit WACKER® FC 218 auch Kostenvorteile“, betont weiterhin Patrik Fransehn, Leiter des Business Teams Care & Coatings von WACKER SILICONES. Denn trotz eines ingesamt geringeren Anteils von Additiven besitze die Testformulierung mit WACKER® FC 218 bessere Eigenschaften als ein Weichspüler, der ausschließlich auf Basis von Esterquats formuliert sei. Zwar müssten die Mischanlagen für die Zudosierung von Siliconölemulsionen gegebenenfalls umgerüstet werden, ergänzt Fransehn. „Wegen des geringeren Rohstoffeinsatzes machen sich diese Investitionen aber schnell bezahlt.“

Zusätzlich zur Einsparung von Kosten – nämlich zur Senkung des Energieverbrauchs – trägt die Tatsache bei, dass Esterquats während der Herstellung von Weichspülern erhitzt werden, Silicone nicht. Der Einsatz von Siliconen verringert außerdem Logistikkosten: Weniger Additive bedeuten auch weniger Verpackungsmaterial, weniger Transport- und Lageraufwand. „Mittel- und langfristig ist also die Umstellung auf WACKER® FC 218 für Formulierer auch wirtschaftlich sinnvoll“, fasst es Patrik Fransehn zusammen.