Schluss mit Stichen - Wacker Chemie AG


Schluss mit Stichen

Sommerzeit ist Mückenzeit. Um die Plagegeister von der Haut fernzuhalten, helfen Antimückenmittel. Mit Cyclodextrinen von WACKER hält deren Wirkung auf der Haut deutlich länger vor.

Zielstrebig schwirrt die Mücke zur nächsten Blutmahlzeit. Magisch angezogen von menschlichem Schweiß und Atemluft. „Insekten besitzen extrem feine Antennen für Milchsäure und Kohlendioxid-Moleküle – und finden so die Hautoberfläche, um uns zu stechen und Blut zu saugen“, erklärt der Chemiker Dr. Ingo Jeschke, der die Anwendungstechnik für den Bereich Pharma/Agrar bei WACKER BIOSOLUTIONS in Burghausen leitet. Während Mückenstiche in den gemäßigten Klimazonen einfach nur lästig sind oder unangenehm jucken, stellen die Plagegeister in Regionen rund um den Äquator eine echte Bedrohung dar: Sie übertragen oftmals lebensbedrohliche Krankheitserreger wie Zika-, Dengue- oder Gelbfieber-Viren oder den Erreger der Malaria. Damit die Insekten der Haut gar nicht erst nahekommen, setzen die Menschen in den Epidemiegebieten auf sogenannte Repellents. „Unter diesem Begriff fasst man Duftstoffe zusammen, die für Mücken extrem unangenehm sind“, sagt Jeschke. „Nehmen die Tierchen sie mit ihrem Geruchsinn wahr, werden sie abgeschreckt und stechen im besten Fall nicht mehr.“

„3.500 verschiedene Mückenarten gibt es rund um den Globus.“

Sprays, Emulsionen oder Gele

Die Gelbfiebermücke, ursprünglich in Afrika beheimatet, ist inzwischen in allen tropischen und subtropischen Weltregionen zu finden und überträgt zahlreiche gefährliche Viruserkrankungen.

Antimückenpräparate gibt es als Sprays, Emulsionen oder Gele. Das Spektrum der Präparate reicht von natürlichen Repellents wie ätherischen Ölen und Pflanzenextrakten – Kampfer und Geraniol sind zwei Beispiele – bis zu verschiedenen synthetischen Produkten wie dem hochwirksamen Diethyltoluamid, kurz DEET. Allen Wirkstoffen ist eins gemeinsam: Damit sie Insekten vertreiben, müssen sie volatil, also flüchtig, sein und von der Hautoberfläche verdunsten. Die umgebende Luft reichert sich dann mit den Geruchsmolekülen an und bildet so eine unsichtbare Schutzhülle gegen die Moskitos.