Schutz vorm Überschäumen - Wacker Chemie AG


Schutz vorm Überschäumen

Nichts assoziieren Menschen auf der ganzen Welt so sehr mit Sauberkeit und Hygiene wie dichten, weißen Schaum. Schäumt ein Waschmittel allerdings zu viel, braucht man unnötig viel Wasser, um ihn auszuspülen. Speziell für Handwäsche hat WACKER nun den Entschäumer SILFOAM® SD 9019 entwickelt, der das ideale Mittelmaß zwischen fluffigen weißen Luftblasen und ressourcenschonender Sauberkeit ermöglicht.

Während der Handwäsche muss die Wäsche mehrmals gespült werden, um den Schaum zu entfernen – ein zeitraubender, mühsamer Vorgang.

Die Waschmaschine ist aus Haushalten in Industrieländern nicht mehr wegzudenken; allein in Deutschland besitzen laut statistischem Bundesamt über 96 Prozent der Bevölkerung solch ein Gerät. In Entwicklungsländern ist die Verbreitung dagegen deutlicher geringer. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Oft fehlt die technische Infrastruktur oder schlichtweg das Geld dafür. Deshalb wäscht rund die Hälfte der Weltbevölkerung ihre Wäsche noch immer in schweißtreibender Handarbeit. Dienstmädchen und Hausfrauen weichen die Kleidung ein, scheuern sie zwischen ihren Knöcheln, waschen den Schaum aus und wringen die Wäsche schließlich unter großem Kraftaufwand aus.

Schaum ohne Funktion

Schaum-Mittelmaß

Die SILFOAM®-Marke vereint ein breites Portfolio an hochwirksamen Antischaummitteln. SILFOAM®-Produkte kontrollieren die Schaumbildung und sorgen für einen störungsfreien und somit effizienteren Produktionsablauf. In modernen Waschmitteln kontrollieren sie die Schaumbildung, um ein Überschäumen der Waschmaschine zu verhindern. In der Textilindustrie müssen SILFOAM®-Schaumkontrollsysteme Temperaturen von bis zu 130 Grad Celsius trotzen sowie sauren und alkalischen Milieus.

Dabei ist die Handwäsche nicht gerade ressourcenschonend: Sie verbraucht in etwa die doppelte bis dreifache Wassermenge im Vergleich zur Maschinenwäsche. Dies ist gerade in den Teilen der Welt ein Problem, in denen Wasser sowieso eine knappe Ressource ist. Vor allem das Auswaschen des Schaums am Ende des Waschvorgangs verbraucht eine große Menge sauberes Wasser. Eine mühsame und auch zeitraubende Arbeit.

„Schaum hat beim Wäschewaschen keine reinigende Eigenschaft, sondern ist vielmehr eine vom Verbraucher erwünschte Nebenerscheinung. Denn Schaum verbinden wir automatisch mit Sauberkeit“, sagt Dr. Klaus Pohmer, der bei WACKER das Business Development im Bereich Performance Silicones betreut. Studien zeigen: Seife, die gut schäumt, bewerten Verbraucher automatisch als effektiver. Dabei ist Schaum nichts anderes als eine Reihe von Luftblasen, die sich bilden, wenn tensidhaltiges Waschmittel mit Wasser gemischt wird. Die Tenside bilden eine dünne Schicht an der Wasseroberfläche und verringern so die Oberflächenspannung des Wassers.