Dispersionspulver - Wacker Chemie AG


Dispersionspulver

Auf einen Blick

Polymere Bindemittel werden seit den 1930er Jahren zur Verbesserung von Mörteln eingesetzt – doch erst die bahnbrechende Entwicklung der patentierten polymeren Dispersionspulver in den WACKER Laboratorien im Jahr 1957 sorgte für einen echten Durchbruch und ermöglichte erstmals die Herstellung von polymermodifizierten Trockenmörteln. Heute ist WACKER weltweiter Marktführer bei polymeren Dispersionspulvern, die unter dem Markennamen
VINNAPAS® vermarktet werden. VINNAPAS® polymere Dispersionspulver werden an WACKER-Standorten auf drei Kontinenten hergestellt. Für optimale Produktverfügbarkeit, technischen Support und Service sorgen rund 100 Tochtergesellschaften, Vertriebsbüros und Technical Center weltweit.

VINNAPAS® polymere Dispersionspulver sind Co- und Terpolymere wie zum Beispiel Vinylacetatethylen (VAE) und Vinylacetat-Vinylchloridethylen (Vac-VC-E). Sie verbinden die Funktionalität von Polymerdispersionen mit den Verarbeitungsvorteilen eines Pulvers. VINNAPAS® polymere Dispersionspulver liefern als Co-Bindemittel in zementären Trockenmörteln die verbesserte Haftung, Flexibilität sowie Verarbeitbarkeit und je nach Type weitere zusätzliche Eigenschaften wie Thixotropie, hervorragende Verlaufseigenschaften sowie Hydrophobie in der Endanwendung.

Polymere Dispersionspulver sind pulverförmige Produkte und besitzen deshalb zahlreiche Vorteile:

  • ideal für gebrauchsfertige Trockenmörtel und vermeiden Fehler beim Anmischen auf der Baustelle
  • ermöglichen einfachen Transport und Lagerung der Trockenmörtel
  • sorgen für einfaches Handling auf der Baustelle

VINNAPAS® polymere Dispersionspulver werden seit ihrer Erfindung stetig weiterentwickelt. Diese kontinuierliche Weiterentwicklung sichert ihren optimalen Einsatz im Hinblick auf aktuelle sowie künftige Anforderungen. Das innovative VINNAPAS® Produktklassensystem von Standard bis Plus liefert Ihnen das passende Produkt für Ihre spezifische Anwendung.

Dispersionen haben in der Regel eine Teilchengröße von 0,1 bis 5 μm. Beim Sprühtrocknungs-Prozess lagern sich viele einzelne Dispersionsteilchen zu einem Dispersionspulverteilchen zusammen. Die Schutz-Kolloid-Matrix separiert die Dispersionsteilchen (~ 1µm) im Pulverteilchen (~ 100 µm) von einander und verhindert das irreversible Verfilmen der Polymerteilchen während des Trocknungsvorgangs und der Lagerung. Dem sprühgetrockneten Pulver wird Antiblockmittel zugegeben, welches das Zusammenkleben der Pulverteilchen während der Lagerung verhindert.

Sobald das Dispersionspulver mit Wasser in Berührung kommt, öffnet sich das Dispersionspulverteilchen und setzt die einzelnen Dispersionsteilchen wieder frei. Das „redispergierte“ Dispersionspulver hat die gleichen Eigenschaften wie die Ausgangsdispersion – und ermöglicht so die richtigen Bindungen für besseres Bauen.

Im ausgehärteten Zement bilden die Dispersionsteilchen einen verbrückenden Polymerfilm und agieren so als zusätzliches Bindemittel. Man spricht von verbesserter Kohäsion. Gleichzeitig bilden sich Brücken zum Untergrund und verbessern so die Haftung des fertigen Mörtels zum Substrat (verbesserte Adhäsion).

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