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Drucken mit Silicon - Schicht für Schicht zum 3D-Objekt

09.09.2015

Der 3D-Druck ist ein Zukunftstrend. Unternehmen, Produktentwickler und Designer fertigen damit Ersatzteile, Prototypen und vieles mehr. Doch die Palette der Materialien ist begrenzt. Bisher lassen sich vor allem Kunststoffe und Metalle drucken. Nun hat der Münchner Chemiekonzern WACKER ein Verfahren entwickelt, mit dem sich auch Objekte aus Silicon im 3D-Druck fertigen lassen. Schicht für Schicht setzt ein Roboter aus einer Düse winzige Tröpfchen nebeneinander ab. Anschließend wird das Silicon mit ultraviolettem Licht vulkanisiert. Dabei entstehen homogene Körper mit einer nahezu glatten Oberfläche. Das Material ist biokompatibel, temperaturbeständig und transparent. Damit eröffnet das Verfahren neue Anwendungsfelder in den Industriebereichen Automobil, Medizin, Haushalt und Optik. Nach Meinung von Experten ist der 3D-Druck mit Silicon ein riesiger Markt.

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Wacker Chemie AG
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Florian Degenhart

Tel. +49 89 6279-1601
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Pressebilder

  • 3D_Silicones_Printer

    3D_Silicones_Printer

    Das neue 3D-Verfahren des Münchner Chemiekonzerns WACKER arbeitet äußerst präzise. Der Druckroboter produziert Strukturen mit einer Linienbreite von 0,6 Millimetern. Das Silicon wird tröpfchenweise gesetzt und ist nach dem Auftragen sofort standfest. Das macht die Herstellung äußerst genauer Konturen möglich.

  • Bild 01: 3D_Silicones_Printing

    Bild 01: 3D_Silicones_Printing

    Die derzeit verfügbaren 3D-Drucktechnologien verwenden als Ausgangsmaterial Metall, Kunststoff, Kunstharz oder keramische Werkstoffe. Für Siliconelastomere existierte bislang kein Verfahren. Mit der von WACKER entwickelten 3D-Technologie ist es erstmals möglich, dreidimensionale Werkstücke aus Silicon herzustellen.

  • Bild 02: 3D_Silicones_Object

    Bild 02: 3D_Silicones_Object

    Im 3D-Druck gefertigtes Formteil aus Silicon. Der Münchner Chemiekonzern WACKER hat erstmals ein Verfahren entwickelt, das den dreidimensionalen Druck von Werkstücken aus Silicon gestattet. Das Verfahren eignet sich für viele Industrie-bereiche. Für die Automobil-, Medizin-, Haushalts- und Beleuchtungsindustrie ergeben sich ganz neue Möglichkeiten der Produktentwicklung. Prototypen, auch mit komplexen Geometrien, lassen sich schnell, flexibel und ohne teure Werkzeuge produzieren. Auch Kleinserien und Ersatzteile, die laufend an neue Anforderungen angepasst werden müssen, können auf diese Weise produziert werden.

  • Bild 03: 3D_Printing_Process

    Bild 03: 3D_Printing_Process

    Grafische Darstellung des WACKER-3D-Verfahrens: Im ersten Schritt wird das anzufertigende Bauteil mit Hilfe eines Computerprogramms gezeichnet. Nach der Berechnung der Raumkoordinaten (Schritt 2) werden die Druckanweisungen berechnet (Schritt 3). Der Druckroboter führt anschließend die Druckanweisungen präzise aus und schichtet punktgenau das Silicon (Schritt 4). So entsteht aus dem Computermodell Schicht für Schicht ein dreidimensionales Bauteil aus Silicon.

  • Bilder 4a-d: Picture_Series_3D_Printing

    Bilder 4a-d: Picture_Series_3D_Printing

    Das WACKER-3D-Verfahren funktioniert wie ein Tintenstrahldrucker: Die Düse setzt ein Tröpfchen Silicon nach dem anderen exakt dort ab, wo es das Computerprogramm vorgibt (Bilder 4a und 4b). So entsteht, Schicht für Schicht, aus der virtuellen Zeichnung ein dreidimensionales Formteil aus Silicon (Bilder 4c und 4d)

  • Bilder 4a-d: Picture_Series_3D_Printing

    Bilder 4a-d: Picture_Series_3D_Printing

    Das WACKER-3D-Verfahren funktioniert wie ein Tintenstrahldrucker: Die Düse setzt ein Tröpfchen Silicon nach dem anderen exakt dort ab, wo es das Computerprogramm vorgibt (Bilder 4a und 4b). So entsteht, Schicht für Schicht, aus der virtuellen Zeichnung ein dreidimensionales Formteil aus Silicon (Bilder 4c und 4d)

  • Bilder 4a-d: Picture_Series_3D_Printing

    Bilder 4a-d: Picture_Series_3D_Printing

    Das WACKER-3D-Verfahren funktioniert wie ein Tintenstrahldrucker: Die Düse setzt ein Tröpfchen Silicon nach dem anderen exakt dort ab, wo es das Computerprogramm vorgibt (Bilder 4a und 4b). So entsteht, Schicht für Schicht, aus der virtuellen Zeichnung ein dreidimensionales Formteil aus Silicon (Bilder 4c und 4d).

  • Bilder 4a-d: Picture_Series_3D_Printing

    Bilder 4a-d: Picture_Series_3D_Printing

    Das WACKER-3D-Verfahren funktioniert wie ein Tintenstrahldrucker: Die Düse setzt ein Tröpfchen Silicon nach dem anderen exakt dort ab, wo es das Computerprogramm vorgibt (Bilder 4a und 4b). So entsteht, Schicht für Schicht, aus der virtuellen Zeichnung ein dreidimensionales Formteil aus Silicon (Bilder 4c und 4d)

  • Pachaly_Schuster

    Pachaly_Schuster

    Dr. Bernd Pachaly, Leiter der WACKER-Siliconeforschung, und Laborantin Stefanie Schuster haben in weniger als einem Jahr neue Rezepturen für den 3D-Druck entwickelt. Das Silicon muss nicht nur farbecht und blasenfrei sein, sondern auch entsprechende Fließeigenschaften aufweisen.

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