Presseinformationen - Wacker Chemie AG


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China International Import Exhibition: WACKER zeigt Hightech-Produkte und Spitzentechnologien

Shanghai, 04.11.2018

Der Münchner Chemiekonzern WACKER präsentiert auf der China International Import Exhibition CIIE neue Technologien und Hightech-Produkte. Zu den Highlights gehört beispielsweise der 3D-Druck von Silicon, den WACKER unter der Marke ACEO® vermarktet. Das Druckverfahren bietet zukunftweisende Möglichkeiten für Auto-, Luft-, Raumfahrt-, Gesundheits- und Maschinenbauindustrie. WACKER zeigt außerdem extrem dünne Präzisionsfilme aus Silicon. Dank ihrer elektroaktiven Eigenschaften können Sie in Funktionstextilien Bewegungen sichtbar machen. Denkbar ist auch der Einsatz in Meereswellenkraftwerken oder in anderen Industriebereichen. Zu bestaunen gibt es auch einen 3D-Drucker für Kaugummi. Das Verfahren erlaubt es, solche Produkte in verschiedensten Farben, Formen und Geschmacksrichtungen herzustellen. Virtuell geht es schließlich bei der Hololens-Demo zu, bei der Besucher erfahren, wo und wie Siliconprodukte im Elektroauto eingesetzt werden.

„Die CIIE-Messe zeigt, wie sehr sich China für freien Handel und Globalisierung einsetzt und den heimischen Markt für andere Länder öffnet“, sagte WACKER-Vorstandsmitglied Dr. Christian Hartel, der zur Eröffnung der Messe eigens aus München angereist war. „Als deutsches Unternehmen, das sich ebenfalls für freien Handel und Globalisierung einsetzt, haben wir uns bewusst für die Teilnahme an dieser Messe entschieden. China ist von allen Ländern, die wir mit Produkten beliefern, unser größter Absatzmarkt. Wir erwirtschaften dort im Jahr rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz. Etwa die Hälfte erzielen wir mit Produkten, die wir nach China einführen. 20 Prozent unserer in China hergestellten Produkte exportieren wir nach Übersee. Das alles zeigt, wie wichtig für uns ein freier Welthandel ist.“

Auch Paul Lindblad, President WACKER Greater China, lobte die wirtschaftliche Entwicklung in China: „Wir stellen unseren chinesischen Kunden und Partnern Spitzenprodukte und technologien zur Verfügung, damit auch sie zur wirtschaftlichen Transformation des Landes und zur Entwicklung erstklassiger Fertigungstechnologien einen Beitrag leisten können.“

Auf der CIIE präsentiert WACKER unter anderem das erste industrielle 3D-Druckverfahren für Siliconelastomere. Die Technologie, die der Chemiekonzern unter dem Namen ACEO® vermarktet, basiert auf dem „Drop on Demand“-Verfahren. Auf diese Weise lassen sich auch Produkte mit komplexen Geometrien ausdrucken. Auch Designs, die bisher nicht hergestellt werden konnten, lassen sich jetzt realisieren. Da die herausragenden Eigenschaften des Silicon wie etwa Temperaturbeständigkeit, Tieftemperaturflexibilität oder Biokompatibilität erhalten bleiben, ist die Technologie für viele Industrien interessant, so zum Beispiel für die Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, die Gesundheits- und Maschinenbauindustrie. Der Silicondruck eignet sich für die Herstellung von Prototypen, aber auch für Kleinserien oder Ersatzteile. Zu den Leistungen von ACEO® gehören neben dem 3D-Druck auch die Beratung und Schulung von Designern sowie ein Webshop für Online-Bestellungen.

Siliconfilme von WACKER sind makellos und hinsichtlich der Schichtdicke extrem präzise. Als elektroaktives Polymer können sie in Funktionstextilien Bewegung messen oder in Meereswellenkraftwerken Strom generieren.

WACKER wird auf der CIIE außerdem hauchdünne Filme aus Silicon zeigen. Die bis zu 20 Mikrometer dünnen und extrem präzise gefertigten Filme besitzen gute elektrische und mechanische Eigenschaften, sind langlebig und können ohne Bedenken im Freien eingesetzt werden. Aufgrund ihrer elektroaktiven Eigenschaften können Siliconfilme beispielsweise Bewegungen in Funktionstextilien sichtbar machen oder zur Stromerzeugung in Meereswellenkraft-werken beitragen. Als Aktoren können solche Folien auch eine angelegte Spannung in Bewegung umzusetzen. Diese Eigenschaft lässt sich gezielt für die Entwicklung von sehr präzise und effizient arbeitenden Pumpen, elektrischen Relais, künstlichen Muskeln oder Lautsprechern nutzen.

Der von WACKER entwickelte 3D-Druckprozess für Kaugummiroh-massen erlaubt es, Produkte in verschiedensten Farben, Formen und Geschmacksrichtungen herzustellen.

Als weiteres Highlight auf der CIIE präsentiert WACKER das erste 3D-Druckverfahren für Kaugummi. Das Verfahren beruht auf einer speziellen WACKER-Rezeptur basierend auf der Kaugummi-Rohmasse CAPIVA®. Sie senkt die Viskosität und ermöglicht dadurch eine Verarbeitung der Kaugummimasse mittels 3D-Druck. Somit ist die Süßwarenindustrie nicht mehr auf die Herstellung von Kaugummi-Produkten in Kugel- oder Stangenform beschränkt. Auch wasserbasierende bzw. natürliche Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Fruchtsaft, Kakao oder Kräuterextrakt, können jetzt Bestandteil der Rezeptur sein. Kaugummi auf CAPIVA® gibt es in unterschiedlichen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Mit CAPIVA® formulierte Rohmassen sind weniger klebrig und lassen sich dadurch leichter von Oberflächen entfernen.

Silicone werden im E-Auto als Kleb- und Dichtstoff bzw. als Verguss- und Beschichtungsmaterial in vielen Komponenten wie Batterie, Elektromotor oder Leistungselektronik verwendet, wo sie eine hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer gewährleisten. Wärmeleitende Silicone tragen außerdem zu einer effizienten Kühlung von Batterie und elektrischen Komponenten bei, die häufig designbedingt viel Wärme produzieren.

Am WACKER-Stand sind außerdem Hololense-Geräte in Betrieb, die dem Besucher mittels virtueller Projektion zeigen, wie Silicone in der Elektromobilität eingesetzt werden. Als Kleb- und Dichtstoff bzw. als Verguss- und Beschichtungsmaterial werden sie mittlerweile in vielen Komponenten wie Batterie, Elektromotor oder Leistungselektronik verbaut, wo sie eine hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer gewährleisten. Wärmeleitende Silicone tragen außerdem zu einer effizienteren Kühlung von Batterie und elektrischen Komponenten bei, die häufig designbedingt viel Wärme erzeugen.

Besuchen Sie WACKER auf der CIIE am Stand 3A3-003 (001), Deutscher Pavillon, „High-End Intelligent Equipment Area“.

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