Presseinformationen - Wacker Chemie AG


Presseinformationen

WACKER zeigt Produkt- und Technologie-Innovationen für diverse Schlüsselindustrien

München, 19.10.2016

Der Münchner Chemiekonzern WACKER präsentiert sich auf der diesjährigen internationalen Fachmesse K 2016 erneut als Innovationstreiber für die kunststoff- und kautschukverarbeitende Industrie. In Halle 6, Stand A10, zeigt das Unternehmen ein gutes Dutzend Produkt- und Technologieinnovationen für Schlüsselbranchen wie etwa die Automobil-, Elektronik-, Beleuchtungs- und Gesundheitsindustrie. Highlights sind unter anderem Textilsensoren aus Siliconfilm, formstabile Siliconelastomere, kristallklare Vergussmassen für LED und optische Linsen sowie Additive zur Herstellung von Holz-Polymer-Verbundwerkstoffen. Außerdem präsentiert WACKER eine Weltneuheit: den ersten industriellen 3D-Drucker für Silicone. Das Hightech-Gerät wird während der Messe Musterteile aus Silicon drucken. Die K 2016 findet vom 19. bis 26. Oktober 2016 in Düsseldorf statt.

Siliconteile mit Geometrien
WACKER stellt auf der K 2016 ein neues additives Fertigungsverfahren für Silicon vor. Damit lassen sich sogar komplexe Geometrien wie beispielsweise innenliegende Gitterstrukturen dreidimensional drucken (Bild). Der Münchner Chemiekonzern bietet seine 3D-Dienstleistungen unter dem Namen ACEO® an.

Auf der K stellen wir einmal mehr unter Beweis, dass wir zu den innovativsten Silicon- und Polymerherstellern der Welt gehören“, sagt Robert Gnann, Leiter des Geschäftsbereichs WACKER SILICONES, mit Blick auf die weltgrößte Kunststoffmesse. Mit einem Jahresumsatz von 5,3 Mrd. € und Forschungsausgaben von 175 Mio. € gehört WACKER zu den forschungsintensivsten Unternehmen in der chemischen Industrie. Allein mit Siliconprodukten hat der Konzern im vergangenen Jahr 1,9 Mrd. Euro und damit 37 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet.

„Silicone werden in vielen Bereichen wie beispielsweise der Automobil-, Medizin-, Beleuchtungs- und Elektronikindustrie zunehmend eingesetzt. Das liegt vor allem daran, dass einerseits die Materialanforderungen laufend steigen, andererseits bisher eingesetzte Materialien immer mehr an ihre Grenzen stoßen. Um innovative Produkte entwickeln und produzieren zu können, ist die Industrie deshalb auf Hochleistungswerkstoffe wie beispielsweise Silicone angewiesen“, betont Gnann. „Dank ihrer einzigartigen physikalischen und chemischen Eigenschaften, die sich nahezu beliebig kombinieren lassen, und ihrer guten Verarbeitbarkeit sind Silicone für viele Industrien inzwischen unverzichtbar geworden.“

Was Silicone leisten können, zeigt WACKER auf der diesjährigen K in eindrucksvoller Weise. Auf 300 Quadratmetern präsentiert das Unternehmen unter anderem Fest- und Flüssigsiliconkautschuke, Siliconvergussmassen, Haftvermittler, Prozesshilfsmittel für Holz-Polymer-Verbundwerkstoffe, elektrisch leitfähige Kautschukdispersionen sowie spezielle, UV-Licht reflektierende Farbpasten für Markier- und Detektionszwecke. Das Unternehmen stellt außerdem neue VINNEX®-Additive für Biokunststoff-Compounds aus dem Geschäftsbereich WACKER POLYMERS vor.

Wegweisend: Textilsensoren und 3D-Druck mit Silicon

Neben 20 Produktneuheiten wartet der Münchner Chemiekonzern auch mit zwei wegweisenden Technologieinnovationen auf: Textilsensoren aus hauchdünnen Siliconfilmen, die eine virtuelle Darstellung von Körperbewegungen ermöglichen, sowie dem ersten industrietauglichen 3D-Drucker für Silicon. Live-Demos beider Technologien werden auf dem WACKER-Stand zu sehen sein.

„Mit den bisher existierenden industriellen 3D-Technologien ist es nicht möglich, Teile aus Silicon zu drucken“, betont Robert Gnann. Das 3D-Verfahren, das WACKER unter dem Namen ACEO® seit diesem Jahr vermarktet, gilt deshalb als Meilenstein im Bereich der additiven Fertigung. Gnann: „Damit lassen sich erstmals Bauteile oder Baugruppen aus Silicon mit komplexen Geometrien realisieren.“

Erste industrietaugliche 3D-Technologie für Silicon

Bei dem 3D-Drucker, der auf der K gezeigt wird, handelt es sich um die erste industriereife Druckergeneration. Er basiert auf einem von WACKER entwickelten Drop-on-Demand-Verfahren. Auf einer Unterlage deponiert der Druckerkopf winzige Silicontröpfchen. Schicht für Schicht entsteht auf diese Weise das Werkstück. Das Silicon ist so formuliert, dass die Tröpfchen zusammenfliesen, bevor der Vernetzungsprozess mittels ultraviolettem Licht aktiviert wird. Aus den Silicontröpfchen und -schichten entsteht so ein homogenes Werkstück, das sich von Teilen aus Spritzguss kaum unterscheidet. Unter Einsatz von wasserlöslichen Stützmaterialien lassen sich auch Überhänge und innenliegende Gitterstrukturen erzeugen.

Dynamisch wächst die additive Fertigung derzeit bei medizinischen Anwendungen. Biomodellierung und individualisierte, kundenspezifische Geometrien sind für ACEO® besonders aussichtsreich. Gerade für solche Anwendungen können Silicone ihre vorteilhaften Eigenschaften zeigen. Silicone sind hitzebeständig, kälteflexibel, transparent und biokompatibel. Außerdem lassen sie sich beliebig einfärben und dämpfen gut. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 52)

Textilsensoren aus hauchdünnem Siliconfilm

Auf der letzten Kunststoffmesse vor drei Jahren hatte WACKER erstmals ELASTOSIL® Film, eine hauchdünne Präzisionsfolie aus Silicon, vorgestellt. Auf der diesjährigen K präsentiert WACKER nun erste konkrete Anwendungen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere neuartige Textilsensoren. Bei dieser Anwendung werden die elektroaktiven Eigenschaften des Silicons genutzt. Der hauchdünne Siliconfilm ist zwischen zwei leitfähigen Elektroden aus rußgefüllten Siliconen eingebettet. Gemeinsam bilden die Schichten einen flexiblen Kondensator, der in der Lage ist, elektrische Ladung aufzunehmen. Wird dieser – etwa durch eine Zug- oder Druckbewegung – mechanisch verformt, ändert sich auch dessen Kapazität. Diese Veränderung lässt sich in feinen Nuancen messen und damit für sensorische Zwecke nutzen, etwa um Körperbewegungen sichtbar zu machen.

ELASTOSIL® Film wird unter Reinraumbedingungen ohne Einsatz von Lösemitteln hergestellt. Das von WACKER patentierte Herstellungsverfahren liefert extrem dünne und fehlerfreie Siliconfolien in einer Dicke zwischen 20 und 400 Mikrometern. Die Folienstärke weicht über die gesamte Breite und Länge der Bahn höchstens um +/- 5 Prozent vom Sollwert ab. Der Siliconfilm ermöglicht die Entwicklung und Realisierung innovativer Sensoren und Aktoren in der Robotik, Medizin und im Lifestyle-Bereich. Das Spektrum der Anwendungen reicht von Pumpen, Schaltern, elektrischen Relais und Membranen bis zu Bewegungssensoren in Textilien. In Halle 6, Stand A10, werden erste Prototypen eines Textilsensors live demonstriert. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 53)

Siliconadditiv für Wood Plastic Composites

Dass Silicone auch als Additive an Bedeutung gewinnen, zeigt das Prozesshilfsmittel GENIOPLAST® Additiv für Wood Plastic Composites (WPC), das WACKER auf der K erstmals einem größeren Fachpublikum vorstellt. Es handelt sich dabei um ein thermoplastisches Siliconadditiv zur effizienteren Herstellung von sogenannten Holz-Polymer-Verbundwerkstoffen.

Das Prozesshilfsmittel verringert den Widerstand beim Extrudieren holzhaltiger Kunststoffmischungen. Wood Plastic Composites können auf diese Weise mit weniger Energieaufwand und damit kostengünstiger hergestellt werden. Die Additive verbessern außerdem die mechanischen und wasserabweisenden Eigenschaften des Endprodukts. Wegen ihrer Witterungsbeständigkeit und Robustheit sind Wood Plastic Composites im Baugewerbe, in der Automobil- und Möbelindustrie zunehmend gefragt. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 54)

Neue Flüssigsiliconkautschuke

Auf der K 2016 stellt WACKER eine Reihe neuer Flüssigsiliconkautschuke vor: ELASTOSIL® LR 3003/90, ELASTOSIL® LR 3020/60, ELASTOSIL® LR 3072/50, ELASTOSIL® LR 3016/65 sowie die neue Produktserie ELASTOSIL® LR 5040, die deutlich weniger flüchtige Bestandteile enthält.

Alle Produktneuheiten zeichnen sich durch ein deutlich verbessertes Eigenschaftsprofil aus. Der Flüssigsiliconkautschuk ELASTOSIL® LR 3003/90 vernetzt rasch zu einem außerordentlich hochmoduligen Elastomer mit einer Härte von 90 Shore A. Das Material ist zur kostengünstigen Großserienproduktion von formstabilen Siliconartikeln prädestiniert. Ebenso kann es als Hartkomponente in Hart-weich-Verbundbauteilen eingesetzt werden. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 56).

Mit ELASTOSIL® LR 3020/60 ist es WACKER gelungen, ein wasserdampf- und hydrolysebeständiges Siliconelastomer zu entwickeln. Standard-Siliconelastomere halten heißem, komprimiertem Wasserdampf nur kurze Zeit stand und sind deshalb für die Herstellung von Dichtungen, die solchen Medien ausgesetzt sind, nur bedingt geeignet. ELASTOSIL® LR 3020/60 ist dagegen weitgehend hydrolysefest und behält selbst unter anhaltender Heißdampfbelastung seine Elastizität. Damit ist die neue Silicontype für die kostengünstige Großserienfertigung von Formdichtungen und anderen Artikeln prädestiniert, die in der Anwendung dauerhaft oder regelmäßig Heißwasser oder Wasserdampf standhalten müssen. Das Produkt eignet sich für Anwendungen in den Bereichen Sanitärtechnik, Heizungs- und Kraftwerksbau. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 57)

Mit dem neuen Flüssigsiliconkautschuk ELASTOSIL® LR 3072/50 erweitert der Münchner Chemiekonzern seine Produktreihe selbsthaftender Typen. Selbsthaftend bedeutet, dass das Silicon auf Thermoplasten wie etwa Polyamid (PA) oder Polybutylenterephthalat (PBT) ohne Vorbehandlung haftet. Das Produkt vernetzt innerhalb kürzester Zeit zu einem ölausschwitzenden Elastomer mit hohem Rückstellvermögen. Damit eignet sich ELASTOSIL® LR 3072/50 besonders gut als Dichtungskomponente von Zwei-Komponenten-Formteilen. Typische Bauteile sind Einzeladerabdichtungen und Steckergehäuse mit aufgespritzter Radialdichtung für die Automobilelektrik und -elektronik. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 58)

Der neue Flüssigsiliconkautschuk ELASTOSIL® LR 3016/65 wurde speziell für den Einsatz in der Automobiltechnik konzipiert. Er besitzt neben sehr guten mechanischen Eigenschaften eine verbesserte Medienbeständigkeit. Formteile aus ELASTOSIL® LR 3016/65 behalten auch beim Dauerkontakt mit heißem Motoröl wichtige Materialeigenschaften bei. Damit erfüllen sie die Spezifikationen führender Autohersteller. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 59)

Auf der K 2016 präsentiert WACKER auch die brandneue Non Post-Cure Low-Volatile-Produktserie ELASTOSIL® LR 5040. Es handelt sich dabei um einen Flüssigsiliconkautschuk, der deutlich weniger flüchtige Bestandteile aufweist als bisherige Typen. Transparenz, Reißfestigkeit und andere mechanische Eigenschaften sind bereits nach der Vulkanisation des Produkts ausreichend hoch. Für viele Anwendungen, beispielsweise im Bereich Baby Care, der Medizintechnik oder beim Kontakt mit Lebensmitteln, muss das Produkt nicht thermisch nachbehandelt werden, was dem Verarbeiter Zeit und Geld spart. Wie alle Flüssigsilicone lässt sich auch ELASTOSIL® LR 5040 sehr kosteneffizient mittels Spritzgießen verarbeiten.

Neue Siliconvergussmassen für die Beleuchtungsindustrie

WACKER stellt folgende Produktneuheiten für die Verkapselung von LED (Primäroptik) und für optische Linsen und Kopplungselemente (Sekundäroptik) vor: LUMISIL® 590 & 591, LUMISIL® 740 & 770, und LUMISIL® 7601.

LUMISIL® 590 und LUMISIL® 591 sind hochtransparente, additionsvernetzende Siliconvergussmassen für die LED-Verkapselung. Sie härten zu Elastomeren mit einem Brechungsindex von 1,53 aus und gehören damit zu den sogenannten High-Refractive-Index-Vergussmaterialien (HRI). Ihr hoher Brechungsindex ermöglicht eine optimale Lichtausbeute. Das hochtransparente Silicon ist für Licht im sichtbaren Spektralbereich (ca. 400 bis 700 nm) fast vollständig durchlässig und vergilbt auch bei hohen Strahlungsintensitäten nicht. Außerdem schützen LUMISIL® 590 und LUMISIL® 591 den empfindlichen LED-Chip vor mechanischen Einflüssen und korrosiven Gasen, was dessen Lebensdauer deutlich verlängert. Die Silicon-Vergussmassen lassen sich in industriellen Dosierprozessen wie dem Dispense-Verfahren verarbeiten. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 63)

Hingegen zählen die Siliconvergussmassen LUMISIL® 740 und LUMISIL® 770 zur Gruppe der Vergussmassen mit normalem Brechungsindex, auch Normal Refractive Index Encapsulants genannt (NRI). Sie besitzen einen für Polydimethylsiloxane typischen Brechungsindex von 1,41. Solche Vergussmassen schützen den empfindlichen Halbleiterchip der Leuchtdiode wirksam vor Umwelteinflüssen. Außerdem können sie als Trägermaterialien für Lumineszenzfarbstoffe eingesetzt werden, mit deren Hilfe die Farbe des von der Leuchtdiode abgestrahlten Lichts gezielt beeinflusst werden kann. Eine Besonderheit von LUMISIL® 740 und LUMISIL® 770 ist ihre enorm hohe Hitze-, Licht- und Temperaturwechselbeständigkeit. Sie sind deshalb besonders zum Verguss von LED-Chips mit starker Hitzeentwicklung und intensiver Lichtemission geeignet. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 64)

Für die Herstellung optischer Linsen und Kopplungselemente, sogenannter Sekundäroptiken, wurde der hochtransparente Flüssigsiliconkautschuk
LUMISIL® LR 7601 entwickelt. Das Produkt zeichnet sich dadurch aus, dass es deutlich weniger flüchtige Bestandteile als das Vorgängerprodukt enthält. Das ist vor allem für die Verarbeitung von Vorteil: Die Vulkanisate müssen nur für sensible Anwendungen thermisch nachbehandelt werden. Aufgrund des niedrigen Gehalts an flüchtigen Bestandteilen verringert sich außerdem die Dauer der Nachbehandlung. LUMISIL® LR 7601 ist für Linsen, Sensoren und optische Kopplungselemente in der Lichttechnik geeignet und lässt sich im Spritzguss kostengünstig in Großserien verarbeiten. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 65)

Weitere Produkthighlights auf der K 2016:

• VINNEX®-Additive für Biokunststoff-Compounds
WACKER stellt neue polymere Additive für Biokunststoff-Compounds vor. VINNEX®-Additive verbessern das Verarbeitungs- und Eigenschaftsprofil von Biopolyestern oder von Mischungen mit Stärke. Mit VINNEX® 2526 können hochtransparente Hartfolien aus Polymilchsäure deutlich einfacher hergestellt werden. Mit der Produktreihe VINNEX® 2522, 2523 und 2525 werden die Verarbeitbarkeit und das Heißsiegeln in der Papierbeschichtung mit Polymilchsäure oder Polybutylensuccinat deutlich verbessert. VINNEX® 8880 optimiert die Fließeigenschaften in der Schmelze bei Spritzgussanwendungen und im 3D-Druck, so dass sich auch temperaturempfindliche und komplexe Artikel gut produzieren lassen und im Prozessverlauf sogar Energie eingespart werden kann. (siehe Pressemitteilung Nr. 55)

• WACKER® Primer G790 TF
Der neue Haftvermittler für Siliconkautschuk ermöglicht eine zuverlässige Haftung zwischen additionsvernetzenden Siliconkautschuken und harten Substraten wie beispielsweise Aluminium, Edelstahl oder Glas. Im Unterschied zu vielen herkömmlichen Haftvermittlern enthält der neue Primer weder Toluol noch andere Aromaten. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 60)

• ELASTOSIL® Color Paste FL UV Fluorescent
Die neue Siliconfarbpaste ELASTOSIL® Color Paste FL UV Fluorescent dient als Fluoreszenzmarkierung von additionsvernetzenden Siliconkautschuken. Siliconformteile oder -beschichtungen, die mit der neuen Farbpaste eingefärbt wurden, leuchten intensiv blauviolett, sobald sie mit UV-Licht bestrahlt werden. Siliconverarbeiter können diese Eigenschaft nutzen, um in der Fertigung computergesteuerte Qualitätskontrollsysteme aufzubauen. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 61)

• POWERSIL® 403
Die neu entwickelte elektrisch leitfähige Siliconkautschukdispersion wurde für die Herstellung der äußeren Leitschicht von Hoch- und Mittelspannungs-Kabelgarnituren konzipiert. Sie ergibt eine leitfähige Beschichtung, die sich durch hohe Elastizität, gute mechanische Eigenschaften und Abriebfestigkeit auszeichnet. Somit kann die Dispersion auch in solchen Kabelgarnituren eingesetzt werden, die für eine Montage im Kaltschrumpfverfahren vorgesehen sind. Das Produkt ist aromaten- und toluolfrei. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 62)

• SEMICOSIL® 811
Der schnell vernetzende Silicon-Dichtklebstoff für Elektronikanwendungen ist für die ofenfreie Verarbeitung konzipiert. Schon bei geringem Energieeintrag baut sich die Haftung zu vielen Substraten zügig auf. Somit können Elektronikhersteller die Verarbeitung des neuen Dichtklebstoffs flexibel an ihren Fertigungsprozess anpassen und kurze Zykluszeiten realisieren. Aufgrund seiner silicontypischen Beständigkeit eignet sich SEMICOSIL® 811 besonders zum Einsatz in der Automobilelektronik. (siehe auch Pressemitteilung Nr. 66)