Ad-hoc Meldung - Wacker Chemie AG


Ad-hoc Meldung

Ad-hoc-Meldung vom 7. Juni 2010

München, 07.06.2010

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG vom 07. Juni 2010

Wacker Chemie AG / Strategische Unternehmensentscheidungen / Akquisitionen

WACKER kauft Siliciummetall-Produktion in Norwegen

Die Wacker Chemie AG erwirbt von der norwegischen FESIL Group für rund 65 Mio. € deren Siliciummetall-Produktion am Standort Holla nahe der Stadt Trondheim. Einen entsprechenden Kaufvertrag haben die beiden Unternehmen Freitagnacht, 4. Juni 2010, unterzeichnet. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung des WACKER-Aufsichtsrates bzw. des Board of Directors der FESIL AS und muss vor Vollzug von den zuständigen Kartellbehörden freigegeben werden. Der Vollzug der Transaktion wird vor Ende des 3. Quartals 2010 erwartet.

Für WACKER ist diese Akquisition ein wesentlicher Schritt, um seine Versorgung mit Siliciummetall langfristig und zu stabilen Preisen zu sichern. Siliciummetall ist einer der wichtigsten Rohstoffe von WACKER und wird für die Herstellung von Siliconen und polykristallinem Reinstsilicium benötigt. Die Produktionskapazität von Holla Metall beträgt rund 50.000 Tonnen Siliciummetall pro Jahr. Dies entspricht etwa einem Drittel des derzeitigen Jahresbedarfs von WACKER.

WACKER übernimmt im Rahmen der Transaktion die gesamten Produktionsanlagen von FESIL in Holla einschließlich der zugehörigen Liegenschaften. Die rund 140 Mitarbeiter am Standort will der Münchner Chemiekonzern weiterbeschäftigen.

Kontakt

Wacker Chemie AG
Hanns-Seidel-Platz 4
D-81737 München

Jörg Hoffmann
Tel. +49 89 6279-1633
E-Mail

Zusatzinformationen

ISIN: DE000WCH8881
WKN: WCH888
Deutsche Boerse: WCH
Ticker Bloomberg CHM/WCK.GR
Ticker Reuters CHE/WCHG.DE
Zulassung: Amtlicher Markt (Prime Standard), Frankfurter Wertpapierbörse

Disclaimer:

Diese Ad hoc-Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.