Sieger in puncto Sicherheit - Wacker Chemie AG


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Sieger in puncto Sicherheit

Frank Shen hat mit seinem Team 2013 den Sicherheitswettbewerb von WACKER Greater China gewonnen. Auch im Jubiläumsjahr will er den Titel verteidigen. Denn Sicherheit ist für ihn mehr als nur eine sportliche Herausforderung.

Frank Shen (ganz links) und sein Team haben letztes Jahr fast 900 Vorschläge für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz eingereicht.

„Seit wir im Juli vor vier Jahren unsere Produktion gestartet haben, gab es keinen einzigen meldepflichtigen Unfall“, erzählt der Chinese stolz. Der 39-Jährige arbeitet als Betriebsleiter in der Produktionsanlage für Siliconpolymere in Zhangjiagang. Sein Team stellt Siliconpolymere und Siliconöle her. Dabei kommen einige leicht entzündliche Rohstoffe zum Einsatz, die nicht unproblematisch sind. Deswegen müssen der Einsatz und die Lagerung höchsten Sicherheitsstandards entsprechen, erklärt Shen.

Für sein Team heißt das: Sicherheit steht an erster Stelle. Dabei, sagt der Chemiker, seien viele seiner Mitarbeiter nicht begeistert, wenn Sicherheitstrainings anstehen. „Theorie finden die meisten langweilig.“ Deswegen hat er besonders anschauliche, kurze Schulungen entwickelt. Und Frank Shen macht seinen Leuten immer wieder klar, dass sie bei einem Unfall sich selbst am meisten gefährden.

Die Strategie funktioniert. 2013 hat Shens Mannschaft den landesweiten Sicherheitswettbewerb gewonnen, den WACKER Greater China jedes Jahr veranstaltet. Zum einen, weil im Betrieb keine Unfälle passierten. Zum anderen, weil die 45 Mitarbeiter in Produktion, Labor, Qualitätskontrolle und Lager die Sicherheit am Arbeitsplatz ständig weiter verbessert haben. Drei Mitarbeiter haben sogar individuelle Preise für ihre Verbesserungsvorschläge bekommen.

892 konkrete Vorschläge für mehr Sicherheit hat das Team insgesamt im letzten Jahr gemacht. Bei vielen ging es nur um Kleinigkeiten, erzählt der Betriebsleiter. Sie waren schnell umzusetzen. Andere waren komplexer. „Von diesen Vorschlägen können meist auch andere Betriebe hier am Standort in puncto Sicherheit profitieren“, sagt Frank Shen.

Im laufenden Wettbewerb steht sein Betrieb aktuell nur auf Platz zwei. „Die anderen Teams wollen auf gar keinen Fall, dass wir noch einmal gewinnen“, sagt Shen. Doch geschlagen gibt er sich nicht. „Wir müssen uns eben noch mehr anstrengen.“

Auch privat hat ihn das Sicherheitsdenken mittlerweile fest im Griff. Beim Autofahren zum Beispiel. „Ich fahre jeden Tag eineinhalb Stunden von Suzhou in die Arbeit“, erzählt er. „Da wäre ich ja verrückt, wenn ich nicht vorsichtig fahren würde.“ Gefährliche Sportarten schaut er sich lieber nur im Fernsehen an. Motorradrennen zum Beispiel. Selbst würde er so etwas nicht mehr machen. „Da müsste ich vorher erst eine Sicherheitsanalyse durchführen“, sagt Frank Shen und lacht.