Glück in Thailand - Wacker Chemie AG


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Glück in Thailand

Ihre E-Mail-Signatur ist ungewöhnlich: Ratchanee T. steht da. Nun hat die Leiterin von WACKER in Thailand einen ziemlich langen Nachnamen: Theerathummanukul. Aber der ist nicht der Grund für die Abkürzung. Sondern: Thailänder sprechen sich mit Vornamen an, auch im Geschäftsleben. Das ist unkompliziert und freundlich – so wie das ganze Land, erklärt die schlanke Frau mit den schulterlangen dunkeln Haaren.

Neujahrsfeier beim WACKER-Team in Thailand: (v.l.) Chayang Chinpinkliew, Kotchabhorn Boonthrapong, Pholchai Pongsitichok, Linda Chaichamnapai, Sunsanee Dumrongkittikul, Ratchanee Theerathummanukul und Chamaiporn Prasertsung.

„In Bangkok sind die Menschen gut gelaunt und hilfsbereit. Jeder lächelt dich an“, sagt die Chemieingenieurin, die anno 2006 bei WACKER in Bangkok startete. Heute leitet sie dort als Country Managerin ein sechsköpfiges Team. Ihr Alltagsprinzip: „Working with happiness.“ Das muss man nicht übersetzen.

Vier Frauen sind in ihrem Team und zwei Männer. Fast alle arbeiten im Vertrieb und kommen nur jeden zweiten Tag in das helle, rund 100 Quadratmeter große Büro. Es liegt zentral im Bezirk Pathum Wan. In diesem Geschäftsviertel residieren auch mehrere Botschaften, darunter die amerikanische. Die Gegend gilt als sicher, wenngleich nur wenige Straßenzüge entfernt oft Regierungsgegner und -befürworter demonstrieren.

Die Zehn-Millionen-Metropole Bangkok ist das politische und geschäftliche Zentrum Thailands. Fast alle Kunden aus der Bau- und der Körperpflegebranche sitzen hier. Für die Mitarbeiter hat das den Vorteil, dass die Wege zu den Kunden kurz sind, wobei „kurz“ eine andere Bedeutung hat als in Deutschland: Damit ist eine Fahrt von ein bis drei Stunden gemeint. In Bangkok gibt es extrem viel Autoverkehr. Es hat seinen Grund, dass Ratchanee auf die Frage, was früher besser war, antwortet: „Frische Luft.“ Was, hofft sie, wird in hundert Jahren besser sein? „Der öffentliche Nahverkehr.“ Heute braucht sie mit ihrem silberfarbenen Honda Accord für den 25 Kilometer langen Weg zur Arbeit mindestens eine Stunde.

Beim Neujahrsfest in Thailand dürfen auch Geschenke nicht fehlen. Im WACKER-Team (v.l.): Chayang Chinpinkliew, Sunsanee Dumrongkittikul, Linda Chaichamnapai, Chamaiporn Prasertsung, Ratchanee Theerathummanukul, Pholchai Pongsitichok und Kotchabhorn Boonthrapong.

Das WACKER-Team in Thailand geht gern gemeinsam Mittagessen – zuweilen in ein japanisches Restaurant. Sushi und Sashimi sind in Thailand eine populäre Abwechslung zur heimischen Küche. Dazu gehören pikante Suppen wie Tom Yam und Nudelgerichte wie Phat Thai. Die gibt es auch in Deutschland, schmecken dort aber ganz anders, findet Ratchanee, die schon einige Male in Burghausen und München war. Der Grund: Viele Gewürze gibt es nur vor Ort. „Sie müssen mal nach Bangkok kommen und probieren“, lädt sie ein.

Als Country Managerin reist sie regelmäßig in das regionale Hauptquartier von WACKER in Singapur. Ihr überregionales Team trifft sich ein- bis zwei Mal jährlich, jeweils in einem anderen Land. Obwohl die Sprachen so unterschiedlich sind, dass sich etwa Thailänder und Vietnamesen auf Englisch verständigen, empfindet Ratchanee Asien als Kulturraum mit vielen Gemeinsamkeiten. Das wären zum Beispiel der tief verwurzelte Respekt gegenüber Älteren und die Liebenswürdigkeit im Umgang sowie der Stellenwert persönlicher Beziehungen auch im Geschäftsleben. „Es ist äußerst wichtig, die Gefühle des Gegenübers nicht zu verletzen“, sagt sie.