Die verrückten Forscher - Wacker Chemie AG


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Die verrückten Forscher

Im Center of Excellence Electronics (COEE) ticken die Uhren ein wenig schneller als anderswo. Die Forscher und Anwendungstechniker im südkoreanischen Seoul entwickeln neue Silicone für LEDs, Handydisplays und Halbleiter. Rasante Märkte, die ständig nach Innovationen verlangen. Wenn im Labor etwas Dringendes ansteht, arbeiten Sang-Hoon Kim,
Doo-Jin Kang und ihre Kollegen daher auch mal bis in die Nacht. Für die WACKER-Kollegen in Seoul sind sie die verrückten Forscher. „Es ist schon stressig“, gibt Doo-Jin Kang zu. „Aber es ist natürlich auch toll, wenn ich ein Material entwickle, das sich dann tatsächlich am Markt durchsetzt.“

Für die koreanischen Kollegen sind sie die „verrückten Forscher“ (von links nach rechts): Dr. Sang-Hoon Kim, Dr. Kyu-Ha Chung und Mr. Doo-Jin Kang. Sie forschen an Siliconen für die Elektronikbranche.

Doo-Jin Kang ist schon seit sechs Jahren bei WACKER, länger als die meisten seiner acht Kollegen im Labor. Vorher hat der Chemiker bei Samsung gearbeitet. Die meisten seiner acht Teamkolleginnen und -kollegen sind erst seit ein paar Monaten dabei. 2012 hat das Hightech-Labor seinen Betrieb aufgenommen.

Sang-Hoon Kim ist mit seinen 40 Jahren der älteste im Team. „Außer Dr. Chung natürlich“, sagt der Ingenieur und kichert. Dr. Kyu-Ha Chung, sein Chef, ist einer der absoluten Silicon-Experten für die Elektronikbranche. Und er weiß, dass Tempo einer der entscheidenden Faktoren bei Neuentwicklungen ist. Also treibt er seine Mitarbeiter an. Die stöhnen zwar, doch sie wissen, dass er Recht hat. Und sie schätzen es, sagt Sang-Hoon Kim, dass sie im WACKER-Labor viel Wissen in zahlreichen verschiedenen Bereichen ansammeln können. „Ich arbeite immer an zwei oder drei Projekten gleichzeitig“, erzählt der Entwickler.

Doch der schnelle Takt ist nicht der einzige Erfolgsfaktor. Das COEE-Team verfolgt seine Ziele wirklich gemeinsam. Hier wird Teamgeist groß geschrieben. Ein Fixtermin für das junge COEE-Team ist das gemeinsame Mittagessen. Meist gehen sie in großer Runde in eines der vielen Cafés oder Restaurants, die sich in den schicken Bürogebäuden in Pangyo, dem koreanischen Silicon Valley, eingemietet haben. Sushi, Burger, Pasta oder koreanische Küche – die Auswahl ist groß. Und keiner würde auf die Idee kommen, sich alleine an einen Tisch zu setzen.

Auch die Freizeit wird häufig gemeinsam mit den Kollegen verbracht. Zum Beispiel beim Karaoke, in der Sauna oder in einer Bar. Das WACKER-Team geht ab und zu zusammen ins Kino. Im Winter gibt es gemeinsame Ausflüge zum Skifahren. Im hügeligen Umland von Seoul liegen jede Menge kleiner Skigebiete, die auch für einen Tagesausflug gut zu erreichen sind, erzählt Chemiker Doo-Jin Kang, der bei diesen Ausflügen einen ganz andere Job übernimmt: Er ist der Skilehrer für seine Kollegen.