Noch einmal neu durchstarten - Wacker Chemie AG


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Noch einmal neu durchstarten

An ihre kaufmännische Ausbildung bei WACKER kann Christine Maier sich noch gut erinnern. „Wenn andere Azubis sich über irgendwelche Dinge beschwerten, habe ich ihnen immer gesagt, wie gut sie es hier doch haben“, erinnert sie sich. „Keine Samstagsarbeit, keine Spätschichten, keine körperlich harten Arbeiten. Dann wurden sie oft nachdenklich und sahen vieles in einem anderen Licht", sagt Christine Maier und lacht.

Von der Supermarktleiterin zur E-Learning-Expertin: Christine Maier hat auf ihren spannenden Ausbildungswegen jede Menge Know-how in den Einkaufswagen geladen.

Sie weiß, wovon sie spricht. Schließlich hatte Christine Maier, damals 28 Jahre alt, in ihrem Leben bereits einige berufliche Stationen hinter sich, als sie die Ausbildung bei WACKER begann. Bereits mit 15 fängt sie ihre Lehre im Lebensmitteleinzelhandel in ihrem Heimatort Simbach am Inn an. Die Eltern wollen es so. „Kein Wunschberuf, aber ich hab‘s durchgezogen“, sagt sie. Ein Jahr nach der Lehre leitet Christine Maier schon selbständig eine Filiale. Die Tätigkeit macht ihr Freude, füllt sie aber nicht aus. Nach ihrer Heirat sattelt sie um, arbeitet erst in einem Hotel im Service und dann in einem Supermarkt. Auch dort kämpft sie sich rasch nach oben. Mit 23 ist sie stellvertretende Marktleiterin, mit 25 führt sie bereits einen Supermarkt mit 30 Angestellten.

Doch dann macht sie einen Schritt, von dem viele träumen und ihn dann doch nicht wagen: Sie kündigt und fängt noch einmal ganz neu an. Bewirbt sich bei WACKER um eine Lehrstelle als Kauffrau für Bürokommunikation. Im Arbeitsamt heißt es: Aber Sie haben doch einen tollen Job! Und ihr damaliger Chef sagt: Wie können Sie denn so einen Rückschritt machen, von der Chefin zur Azubine? Doch für Christine Maier ist es ein Schritt nach vorne.

WACKER-Personaler Holger Schmidt, der sie damals eingestellt hat, erinnert sich, dass ihn vor allem ihr Mut beeindruckt habe, „aus einer gesicherten Position als Marktleiterin heraus mit einer Ausbildung bei WACKER noch einmal etwas ganz Neues zu wagen“. Und er ergänzt: „Diese Power und das hohe Engagement waren mit Sicherheit auf jeder bisherigen Position bei ihr spürbar.“

Mit ihrer Bereitschaft zum Lernen und Verändern haben sich für Christine Maier schon viele Türen geöffnet.

Die heute 41-Jährige erzählt: „Wenn ich meine ehemaligen Kolleginnen besuche, dann sagen die: Toll, dass du das gemacht hast.“ Natürlich gehöre Mut dazu. Und Zielstrebigkeit. Christine Maier weiß, dass sie sich mehr zutraut als andere. „Aber wenn mich etwas stört und ich es ändern kann, dann ändere ich es“, sagt sie im unaufgeregten, niederbayerischen Tonfall. So einfach ist das.

Trotzdem bereut sie keine ihrer Stationen: „Ich habe überall etwas gelernt, zum Beispiel im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden.“ Diese Erfahrungen helfen ihr auch in der Personalentwicklung, wo sie mittlerweile tätig ist. Sie hat an der Entwicklung neuer Online-Schulungen mitgearbeitet und betreut Mitarbeiter, die Hilfe im WACKER Lernmanagementsystem brauchen. Für diese Position hat sie sich neben der Arbeit noch zur Personalfachkauffrau weitergebildet. Schließlich soll der Beruf spannend bleiben.

Spannung ist auch in der Freizeit ein Thema. Christine Maier geht Mountainbiken, Rennradfahren, Segeln und Klettern, vor kurzem hat sie ihren ersten Fallschirmsprung gemacht. „Das war ein Traum“, erzählt sie. Wer ihr zuhört, ahnt, dass sie bestimmt noch andere spannende Dinge im Kopf hat.