Chorgesänge der Konradis - Wacker Chemie AG


Wir sind WACKER

Chorgesänge der Konradis

„Wir sind quasi eine WACKER-Boygroup und eine regionale Größe im Raum Burghausen - aber angefangen haben wir als Faschingseinlage“. So umreißt Claus Heikenwälder die Geschichte der „Konradis“, die in den letzten zwölf Jahren einen sagenhaften Aufstieg hingelegt haben.

Gehört selbstverständlich zum großen Repertoire der Konradis: Der A-cappella-Klassiker „Mein kleiner grüner Kaktus“.

Alles beginnt im Januar 2002. Die Pfarrgemeinde St. Konrad sucht ein paar gutmütige Menschen, die bereit sind, die Tanzpausen beim Faschingsball mit lustigen Einlagen zu füllen. Claus Heikenwälder hat ein paar Jahre zuvor in Berlin promoviert und damals bei einer Gruppe namens „Vokalanästhesie“ gesungen. Aus dieser Zeit besitzt er noch Notenblätter, die er einigen WACKER-Kollegen in die Hand drückt. Zwei Proben, dann steht das Programm, das im Wesentlichen aus zwei Songs besteht: „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg und „Küssen verboten“ von den Prinzen.

Die 200 Ballbesucher im Bürgerhaus sind begeistert. Und so folgen im Jahr darauf ein Geburtstagsständchen für den Pfarrer und ein weiterer Faschingsauftritt. Spätestens jetzt ist der Erfolg nicht mehr aufzuhalten: Die Konradis tauschen ihre Westen im „Kartoffelkäferlook“ gegen dunkle Anzüge mit Fliege. Sie treten bei der Landesgartenschau auf. Im Jahre 2006 beginnen sie damit, regelmäßige Benefiz-Konzerte zu geben.

Bis heute sind daraus neun Konzertreihen mit 30 A-cappella- Konzerten geworden – nicht nur in Burghausen, sondern auch in Berlin und in der Papst-Geburtskirche in Marktl am Inn. Dabei hat der Männerchor bislang rund 50.000 Euro ersungen und für wohltätige Zwecke gespendet – unter anderem für das Projekt „Wasser für Camargo“, das Brunnenbohrungen im bolivianischen Hochland ermöglicht. Natürlich singen die Konradis auch oft und gerne auf dem WACKER-Werksgelände, etwa, wenn ein Jubiläum ansteht.

„Wir proben einmal pro Woche, in der Endphase vor einem Konzert auch häufiger“, erzählt Claus Heikenwälder, der sich bei WACKER als „Service Manager Reach“ um die Umsetzung des europäischen Chemikaliengesetzes kümmert. Auch privat verstehen sich die acht Sänger gut, wenngleich sie nicht immer einer Meinung sind. Claus Heikenwälder träumt zum Beispiel davon, „einmal in einer ganz großen Halle vor ganz großem Publikum“ aufzutreten. Außerdem möchte der
47-jährige endlich die CD herausbringen, die die Fangemeinde schon lange fordert. „Aber es ist bei uns ein großer Findungsprozess, bis wir es vielleicht wirklich einmal schaffen, ins Tonstudio zu gehen“, sagt Heikenwälder und fügt verschmitzt hinzu: „Wir sind eben nicht nur ein A capella Chor, sondern auch eine Art Selbsthilfegruppe."

Nicht alle Konzerte der Konradis sind übrigens „Comedy“ – neben dem weltlichen haben sie auch einen Programmteil mit geistlichen Liedern, die sie etwa bei ihrer Konzertreihe „Mehr als du glaubst“ präsentieren.

Wer einen Auftritt der Konradis live erleben möchte, kann die Konzerttermine auf der Konradi-Homepage nachlesen unter: www.die-konradis.de