Erfolg auf Italienisch - Wacker Chemie AG


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Erfolg auf Italienisch

Ein Team schwimmt gegen den Strom: Während die italienische Wirtschaft seit Jahren gegen die Rezession kämpft, konnte Wacker Chemie Italia S.r.I. 2013 deutlich zulegen. Für diesen Erfolg gibt es Gründe.

Einmal jährlich stürzen sich die Mailänder Kollegen zum Teambuilding ins Abenteuer.

Einmal im Jahr bleibt das WACKER-Büro in Mailand unbesetzt. Statt auf Computermonitore zu schauen, fahren Dr. Marcello Orestano und sein Team hinaus ins Grüne. Im Sommer 2013 verbringen sie diesen ganz besonderen Tag zum Beispiel auf einem Bauernhof. Dort absolvieren sie eine Mini-Olympiade, mit Bogenschießen, Hindernislauf, einem Wasserball-Spiel im Pool. Auch beim Rafting waren sie schon einmal.

Eine Kollegin ist so begeistert bei der Sache, dass sie ebenfalls in den Pool springt – dabei kann sie gar nicht schwimmen. Kein Problem, die Mailänder Wackerianer ziehen sie schnell aus dem Wasser. Alle haben Spaß an diesem Tag, sie lachen viel und lernen ganz neue Seiten kennen, bei sich selbst und bei den anderen.

Marcello Orestano hat hinterher den Eindruck: „Mein Team passt gut zusammen.“ An diesem verspielten Sommertag ist ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entstanden, das sich noch lange auf den Arbeitsalltag auswirkt. „Bei uns gibt es keine Unstimmigkeiten, kein Zuständigkeitsgerangel“, sagt Marcello Orestano, „sondern die Abläufe sind reibungslos und wir alle gehen immer den kurzen Dienstweg.“

Teamarbeit ist wichtig, aber ebenso wichtig findet Orestano, dass seine 20 Mitarbeiter allesamt Spezialisten sind, die sich in ihrem jeweiligen Gebiet hervorragend auskennen. „Egal, ob es um Bauchemie geht, um Textilien oder um die Automobilbranche – der Markt benötigt Spezialisten“, so Orestano, „denn nur Experten können unseren Kunden erklären, welche innovativen Produkte sie für ihre Anwendungen einsetzen können.“

Das Team von Dr. Marcello Orestano (Mitte) ist gut aufgestellt.

Wacker Chemie Italia S.r.I. vertritt als Vertriebsgesellschaft alle WACKER-Geschäftsbereiche – mit zehn Mitarbeitern im Vertrieb, acht im Customer Service und zwei in der Administration. Dazu kommt Marcello Orestano als Managing Director. WACKER ist seit 25 Jahren in Italien vertreten – inzwischen ist es hinter Deutschland der zweitgrößte Markt für Silicone und Dispersionspulver.

Die italienische Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2013 um 1,8 Prozent – WACKER dagegen konnte in Italien deutlich zulegen. Neben Teamarbeit, Expertise und Kundennähe gibt es dafür noch einen weiteren Grund: „Unsere Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Norditalien, die allesamt sehr exportorientiert sind“, erzählt Orestano, „sie konnten der Krise dadurch relativ gut standhalten.“ Für dieses Jahr haben die italienischen WACKER-Kunden ein eher positives Grundgefühl. Sie erwarten, dass Italien sich langsam aus der Rezession befreit und wieder ein leichtes Wachstum erzielt.

Marcello Orestano spricht übrigens perfekt deutsch. Eigentlich kein Wunder, denn er ist in Mainz geboren und aufgewachsen – mit einem italienischen Vater und einer deutschen Mutter. 1995 startet der heute 48-Jährige seine Karriere bei WACKER in Italien. Vier Jahre später wechselt er nach Burghausen. Nach einer Zwischenstation in Wien kehrt er 2008 als Managing Director nach Mailand zurück. Und wo wird er in zehn Jahren sein? „Bis dahin“ sagt er, „möchte ich die WACKER-Präsenz am italienischen Markt weiter gestärkt haben. Wir sind hier Marktführer bei Siliconen und Polymeren – das wollen wir ausbauen und festigen.“