Eine Frage der Technik - Wacker Chemie AG


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Eine Frage der Technik

Ohne das Service-Team der Gebäudeverwaltung von Michael Wendlinger und Andreas Ertl müsste die WACKER-Hauptverwaltung in München vermutlich bald schließen. Wegen kaputter Stühle. Weil die Heizung nicht funktioniert. Weil in den Sitzungsräumen die Ausstattung fehlt. Vermutlich gibt es wenige andere WACKER-Teams mit einem so großen Einsatzgebiet wie das Team Gebäudetechnik.

Vermutlich gibt es wenige andere WACKER-Teams mit einem so großen Einsatzgebiet wie das Team Gebäudetechnik (v. l. Oliver Köppe, Michael Wendlinger, Andreas Ertl, Olaf Maier; vorne Florian Horstmann).

Das breite Aufgabenspektrum beginnt unten im Keller in einem Raum mit grünen Rohren, die von einem großen Tank wegführen – der Sprinklerzentrale. Hier schaut täglich einer der Männer von der Gebäudetechnik zur Kontrolle vorbei. Das obere Ende des Einsatzbereiches liegt dann in 26 Metern Höhe – oben auf dem Dach. „Dazwischen“, sagt Andreas Ertl, „liegen 65.000 Quadratmeter überbaute Fläche und 33.000 Quadratmeter Teppichboden, um die wir uns auch kümmern. Außerdem betreuen wir unsere etwa 750 Wackerianer und 350 Mieter auch bei rund 200 Büroumzügen pro Jahr. Wir planen die Umsetzung, organisieren die Aufstellung der Möbel und Technik und führen die Umzüge mit Partnerfirmen durch.“

Besonders häufig hielten sich Ertl und Wendlinger im letzten Jahr ganz weit oben auf, denn das Glastonnendach wurde saniert. Andreas Ertl war bereits bei der Planung dabei, stellte die vorhandenen Pläne zur Verfügung und begleitete den Brandschutz in allen Bereichen Kurzum: „Wir haben alles begleitet, was mit Instandsetzung, Sicherheit und Brandschutz zu tun hatte – und so eine Höhenbaustelle ist eine ganz besondere Sache.“

Die meisten anderen Aufgaben der neun Mitarbeiter aus dem Bereich „Zentrale Dienste“ „Service und Technik“ sind eigentlich „Tagesgeschäft“ – und dennoch machen sie einen reibungslosen Betrieb erst möglich. Das beginnt bereits morgens vor 7 Uhr, wenn das Service-Team im Winter Schnee schippt und im Sommer die Wege sauber hält. „Anschließend richten wir die Sitzungsräume für den Tag her“, erzählt Michael Wendlinger, „wir stellen Büromöbel auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ein, entsorgen Abfall, kümmern uns um verstopfte Toiletten, etc.“

Wann immer es kleinere technische Probleme gibt, findet das Team Haustechnik eine schnelle Lösung. Fast immer. Nur einmal, bei einem Wasserschaden im fünften Stock, kamen sie ins Grübeln. Noch während vier Männer im Blaumann den Wasserfleck an der Decke begutachteten, kam zufällig ein Mitglied des Vorstandes vorbei und fragte, was denn los sei. „Hier tropft‘s“, lautete die Antwort. Das Vorstandmitglied besah sich den Schaden und scherzte: „Wir werden doch ein gutes Silicon aus unserer Produktion haben und das Loch damit schließen.“

Wenn es notwendig ist, tritt Michael Wendlinger seinen Dienst sogar auf Skiern an. So geschehen in einem der letzten Winter, als es einen Ausfall des Telefons gab – nicht im Verwaltungsgebäude, sondern auf der fast 80 Jahre alten WACKER-Berghütte am Tegernsee. „Auch dort bin ich für die Instandhaltung zuständig“, so Wendlinger, „und weil die Hütte im Winter nicht anders zu erreichen ist, bin ich mit einem Telekom-Mitarbeiter auf Skiern dorthin gefahren.“ Wenig später funktionierte das Telefon in der Zehn-Betten-Hütte wieder, die übrigens bei vielen Mitarbeitern sehr beliebt ist.

Das Jahr 2014 ist auch für das Team Gebäudetechnik ein ganz besonderes Jahr, denn: „Wie bei allen größeren Veranstaltungen ist irgendwer aus unserem Team auch bei den Feierlichkeiten zu 100-Jahre-Wacker mit dabei“, so Andreas Ertl. Eine 24-Stunden-Rufbereitschaft deckt alle Eventualitäten ab. Denn schließlich möchte das Team Gebäudetechnik seine Erfolgsserie fortsetzen, die Michael Wendlinger so umschreibt: „Wir wurden noch immer rechtzeitig fertig.“