Eine Liebe in Sachsen - Wacker Chemie AG


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Eine Liebe in Sachsen

Die Monate vor und nach der Jahrtausendwende zählen zu den schönsten und spannendsten im Leben von Josef Dobler. Im April 1999 gehört er zu den ersten Wackerianern, die für eine Weile von Burghausen nach Nünchritz wechseln. Dobler begleitet als technischer Sachbearbeiter den Umbau der Anlagen in Nünchritz. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, wie schnell aus einer Weile ein neues Leben werden kann.

WACKER brachte Josef Dobler die große Liebe: Während seiner Entsendung nach Nünchritz lernte er seine Frau Carola Donner kennen und blieb in Sachsen.

Der gebürtige Österreicher hatte seine berufliche Laufbahn 1980 bei WACKER in Burghausen begonnen. Seit 1985 arbeitete er in der Planungsabteilung. Über die ersten Monate in Nünchritz sagt er heute: „Es herrschte eine richtige Aufbruchsstimmung. Wir waren eine tolle Gemeinschaft und haben auch in der Freizeit viel zusammen unternommen. Und es hat Spaß gemacht, das Werk in Nünchritz technisch auf den neusten Stand zu bringen.“ Wieder einmal zeigt sich hier, was WACKER in den 100 Jahren seiner Firmengeschichte auszeichnet: „Es werden die richtigen Entscheidungen getroffen, mit denen WACKER sich weiter entwickeln kann“, so Josef Dobler.

Was seine eigene private Entwicklung betrifft, so ist Dobler eigentlich kein Typ, der viel und gerne feiert. Aber Anfang des Jahres 2000 ist er trotzdem bei einer Faschingsfeier dabei. Die Party steigt im Hotel Moritz, in dem er und seine Kollegen aus Burghausen zu dieser Zeit wohnen.

Über die Details dieses Abends möchte er nicht allzu viel verraten. Nur so viel: „Mir ist dort eine richtig tolle Frau begegnet – und wir sind uns näher gekommen.“ Aus dem Faschingsflirt wird die große Liebe. Für Josef Dobler ist schnell klar: Er will mit seiner neuen Freundin zusammenleben.

Aber wo? In Burghausen, wo die Berge ganz in der Nähe sind – und auch Doblers „Männerrunde“, mit der er seit vielen Jahren jeden Sommer für eine Woche zum Radeln nach Mallorca fährt? Oder doch in Nünchritz? Immerhin ist Doblers Freundin eine der beiden Chefinnen des Hotels Moritz und kann deswegen nicht so einfach nach Bayern ziehen.

Josef Dobler muss nicht lange nachdenken: Er bleibt in Nünchritz. Bei WACKER wechselt er zur technischen Betreuung der Destillations- und Abfüllanlagen, deren Umbau er schon begleitet hat. Im September 2012 heiratet er seine große Liebe aus Sachsen. Jeden Winter fahren die beiden gemeinsam für eine Woche in die Berge, zum Skifahren. Und im Sommer macht der 57-Jährige immer noch mit seinen Kumpels eine Radtour in Mallorca – ganz ohne Frauen.