Italian Connection - Wacker Chemie AG


Wir sind WACKER

Italian Connection

Jeden Morgen um 5:25 Uhr sitzt Vanessa Rosato im Zug von Landshut zum Münchner Ostbahnhof. Auf dem Weg nach Landshut hat sie zuvor schon ihren Vater eingesammelt. Die beiden sind ein eingespieltes Team - und beide arbeiten bei WACKER. Fernando Rosato ist seit 30 Jahren im Rechenzentrum beschäftigt. Seine Tochter ist seit 2011 dabei. Sie arbeitet im Copycenter in der Hauptverwaltung. "Bei uns in Niederbayern gibt es zwar auch Arbeitsplätze, aber da bietet keine Firma so viel für ihre Mitarbeiter wie WACKER", sagt die 28-Jährige.

50.000 Blatt Papier wandern im Copycenter monatlich durch die High-Tech-Geräte von Vanessa Rosato und Domenico Leva.

Auch für ihren Kollegen Domenico Leva ist es ein „sehr großes Glück“, dass der Chemiekonzern ihm vor einigen Jahren eine feste Stelle angeboten hat. „Ich hatte viele Helfer im Unternehmen, die mich unterstützt und weiterempfohlen haben“, erzählt er. Nachdem er aus seiner Heimat Dortmund nach München gekommen war, hatte er die verschiedensten Jobs gemacht. Später landete er über eine Zeitarbeitsfirma bei WACKER, arbeitete als Post-Ausfahrer und Hausmeister. Als 2006 der damalige Leiter des Copycenters Julius Baßler in Ruhestand ging, konnte Leva seine Stelle übernehmen. Ein Traumjob, lächelt der Vater von drei Kindern und begeisterte Fußballfan.

Die beiden Kollegen mit italienischen Wurzeln sind ein zuverlässiges Team. Gemeinsam stemmen sie zum Beispiel 8.000 Weihnachtskarten im Jahr, die in sieben Sprachen bedruckt werden müssen. „Wir fangen Anfang November an und sind kurz vor Weihnachten mit allen Karten fertig“, erzählt Vanessa Rosato. Ihr Alltagsgeschäft: bunte Notizblöcke mit Namensaufdruck, Quartalsberichte, Poster und Broschüren. Auch DVDs oder USB-Sticks werden im Copycenter vervielfältigt. Am Interviewtag im Herbst 2013 brennen Vanessa Rosato und Domenico Leva DVDs für das hundertjährige Jubiläum der Werkfeuerwehr in Burghausen.

50.000 Blatt Papier bedrucken die beiden jeden Monat in ihren Kopierräumen mit Blick in den grünen Innenhof. Einen großen Teil der Arbeit verrichten sie mittlerweile am Computer. Auch die großen schwarzen Kopiermaschinen sind High-Tech-Geräte. „Wir können mit ihnen sehr präzise arbeiten, das ist besonders wichtig fürs Corporate Design“, erklärt Domenico Leva. „Da müssen die Farben ganz genau stimmen.“

Die beiden nehmen ihre Arbeit sehr ernst. Schließlich müssen sie gewissenhaft und streng vertraulich mit geheimen Unterlagen umgehen. Auch das Tempo spielt eine große Rolle. Einige Aufträge hatte WACKER schon mal ausgelagert an externe Dienstleister, erzählt Domenico Leva. „Die sind aber bald wieder zurückgekommen“, sagt der 43-Jährige und grinst verschmitzt. „Wir sind einfach besser.“