Aufbruchstimmung in Europas Mitte - Wacker Chemie AG


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Aufbruchstimmung in Europas Mitte

Ein Ausflug ins Herz von Budapest ist Pflicht. Besucher aus Deutschland führt Dr. Zsolt Ligethy, Managing Director Central Europe von WACKER, stets zu dem berühmten Heldenplatz. Und freut sich über die überraschten Gesichter, wenn die Kollegen die Plakette am Milleniumsdenkmal entdecken – ein Dank an den Sponsor, der den Silicon-Bautenschutz stiftete: WACKER.

Von der Donaumetropole Budapest aus erschließt das Team von Dr. Zsolt Ligethy (4.v.r.) die Region Zentraleuropa.

Mit viel Engagement hat WACKER nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die Präsenz in Osteuropa ausgebaut. Heute gibt es Niederlassungen von Polen über Bulgarien bis Albanien. Auch Griechenland, Malta und Zypern gehören zum Vertriebsgebiet. Aus 72 Kollegen besteht Ligethys zentraleuropäisches Team insgesamt. Fast immer stammen sie aus dem Land, in dem sie arbeiten, denn WACKER legt Wert darauf, dass sich die Kunden in ihrer Muttersprache verständigen können. „Das bietet so kein anderer und ist ein echter Wettbewerbsvorteil, “, sagt Ligethy. Und wie verständigen sich die Mitarbeiter dieser multikulturellen Einheit untereinander? Auf Englisch oder Deutsch, und manchmal auch ohne Worte: Bei einem Teamabend in Budapest vor einem Jahr wurden Sales Manager, Kundenbetreuer und Werksleiter nach dem Zufallsprinzip in Gruppen aufgeteilt, die gemeinsam kochten. Ligethy: „Das hat die Kommunikation besser gefördert als jedes Meeting.“

Überhaupt, die Gastronomie: Hier zeigen sich die Eigenheiten der Regionen besonders. Zdenek Pololanik, der heute in Warschau den Geschäftsbereich WACKER SILICONES betreut und früher auch für Griechenland zuständig war, erinnert sich an ein Abendessen mit einem Kunden in einer Taverne in Athen, das um 22.30 Uhr begann. „Als es auf Mitternacht zuging, verabschiedete er sich mit der Bemerkung, er müsse noch zu einem weiteren beruflichen Dinner.“

Teammeetings und Teambuilding sind im interkulturell aufgestellten Budapester Team sehr wichtig.

So divers die Tischsitten, so unterschiedlich die Anforderungen ans Geschäft. In Ländern wie Tschechien, Polen, Ungarn oder der Slowakei sind die Märkte zunehmend auf dem Niveau Westeuropas. Dazu hat die Aufnahme der Staaten in die Europäische Union entscheidend beigetragen: Normen haben sich vereinheitlicht, die Firmen sind transparenter geworden. Auch die Marktstrukturen haben sich verändert: Statt vieler kleiner und mittelständischer Betriebe hat WACKER dort heute mehr große Spieler als Kunden.

In Ländern wie Albanien oder dem Kosovo leisten die Verkäufer vor Ort viel Überzeugungsarbeit, um WACKER als Qualitätsmarke zu positionieren. Zudem fördert WACKER das Verständnis für hochwertige Grundstoffe mit Seminaren und Symposien. Von einer „Missionsarbeit“ spricht Pololanik. Doch die könnte sich lohnen, Pioniergewinne winken. Wer weiß – vielleicht prangen bald auch in Tirana, Bukarest oder Pristina WACKER-Plaketten an Denkmälern.