Smash and Volley - Wacker Chemie AG


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Smash and Volley

Eigentlich hatte Cambridge Chang mit Badminton nicht allzu viel am Hut, bevor er zu WACKER kam. In der Schule hatte er ein wenig gespielt, wie alle Chinesen. Doch als der damalige Leiter von WACKER Greater China, Jean-Lionel Gros, 2004 die sportlichen Aktivitäten des Shanghaier Büros anschob, war Chang gleich überzeugt und kümmerte sich um den Aufbau einer Badminton-Mannschaft. „Das ist wirklich gutes Teambuilding“, sagt der Polysilicium-Verkäufer. „Es ist toll, wenn alle etwas teilen und wenn man über den Sport Leute aus ganz anderen Bereichen der Firma kennenlernt.“

Zwei Mal in der Woche trainieren Cambridge Chang (links) und bis zu zwölf WACKER-Kollegen aus Shanghai Badminton.

Zehn bis zwölf Mitarbeiter trainieren regelmäßig, vom Fahrer über die Assistentin des Geschäftsführers bis hin zum Manager. Montags spielen sie in einer Badmintonhalle im Osten der Stadt. Donnerstags treffen sich die Sportler zum Einzel, Doppel und Mixed in einer Schulturnhalle im Westen Shanghais, ganz in der Nähe des WACKER-Büros. Das Niveau ist hoch, schließlich hat Badminton in China eine große Tradition. „Das ist so wie mit dem Fußball in Europa“, erklärt Cambridge Chang, „wo jede Hobby-Mannschaft besser als ein hochklassiges chinesisches Team spielt. Beim Badminton ist es umgekehrt.“

Mittlerweile kümmert sich Changs Kollege Jason Ye um die Badminton-Truppe. Er hat zum Beispiel ein Match gegen Kunden bei Unilever initiiert. „So können wir unsere Kunden viel besser kennenlernen als bei formellen Treffen“, erzählt der Sales-Manager. Wer gewinnt, sei dabei zweitrangig. Stolz ist er auf das Abschneiden des Shanghai-Teams im ersten WACKER-Badminton-Turnier letzten November in Shanghai. Im internen Wettbewerb der Standorte Nanjing, Zhangjiagang und Shanghai konnte die Mannschaft sich klar durchsetzen.

Noch wichtiger sei aber der gemeinsame Spaß gewesen, erzählt Cambridge Chang. Einen ganzen Samstag haben die Spieler und zahlreiche helfende Kollegen gemeinsam verbracht. Auch viele Ehepartner und Kinder waren zum Anfeuern gekommen. Auch Cambridge Chang hat mitgespielt. „Allerdings spiele ich normalerweise nur Doppel. Fürs Einzel reicht meine Fitness nicht“, sagt der 44-Jährige mit der eleganten Goldbrille.

Die regelmäßige Bewegung helfe auch im Job, sagt Chang. „In den letzten zwei Jahren, als das Polysiliciumgeschäft schlecht lief und wir Tag und Nacht gearbeitet haben, hat der Sport mich gerettet“, erzählt er. Unter dem Schreibtisch im Eck seines kleinen Büros lehnt ein Badmintonschläger. „Egal, wie stressig es war – ich bin für zwei Stunden zum Badminton gegangen und konnte abschalten. Zuhause hätte ich doch nur vor dem PC gesessen und auf meine Zahlen geschaut.“

Seit ein paar Monaten trainiert er sogar regelmäßig mit einem Profitrainer, um Smash und Volley zu verbessern. Sein Ziel? „Ich möchte einer der besten Badmintonspieler von WACKER werden“, sagt er und lacht. Dieses Jahr möchte er zumindest fit genug sein, um im Firmen-Cup auch im Einzel anzutreten.