Ein Team mit Pioniergeist - Wacker Chemie AG


Wir sind WACKER

Ein Team mit Pioniergeist

Der Letzte, der abends geht, schaltet die Alarmanlage ein; Geschirrtücher werden im Wechsel zu Hause gewaschen. Bei Wacker Chemicals Australia übernehmen die Mitarbeiter ganz selbstverständlich Aufgaben, die woanders Dienstleister erledigen. „Jeder packt an und wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können“, beschreibt Gabi Thye die Stimmung in ihrem Team.

„Down Under“: Das Team um Gabi Thye und Harald Schonbrood (ganz links) betreut den australischen Markt.

Es ist eine kleine, internationale Mannschaft, die so bunt zusammengesetzt ist wie die Einwanderernation Australien insgesamt: Zehn Mitarbeiter, von denen viele aus Europa stammen, arbeiten unter Leitung von Thye in Mulgrave (Großraum Melbourne). Pioniergeist und Zusammenhalt, die den Kontinent auszeichnen, finden sich auch bei WACKER; Flexibilität ist Trumpf. „Bei uns geht es um mehr als den Verkauf – wir kümmern uns auch um komplizierte Containerhandhabungen, Importsteuern, Lagerhaltung und lokale Chemikaliengesetze“, sagt Harold Schoonbrood, Senior Manager Construction & Coatings und seit 2000 bei Wacker Chemicals Australia. Nachschub ist ein wichtiges Thema, denn in Australien gibt es zwar ein Labor, aber WACKER produziert nicht vor Ort, und der Transport aus Deutschland dauert acht Wochen.

Wacker Chemicals Australia ist die von München am weitesten entfernte Niederlassung; im australischen Sommer beträgt der Zeitunterschied zu Deutschland zehn Stunden. Eine Telefonkonferenz um 22 Uhr Ortszeit ist für die Mitarbeiter daher selbstverständlich – und trotzdem müssen sie am andern Tag schon früh für die Kunden ansprechbar sein. Solch einen Einsatz bringt nur ein Team, das vertrauensvoll und unverkrampft zusammenarbeitet.

Ohnehin sind Geschäftsbeziehungen in Australien weniger formal als in Deutschland: Ein offener, persönlicher Umgang prägt auch das Verhältnis zu den Kunden. Wacker Chemicals Australia berät sie beispielsweise in Bezug auf Technik, Produktionsprozesse und logistische Abläufe. Australiens Industrie hat auf dem Weltmarkt keinen leichten Stand; der Binnenmarkt ist ausgereift. Viele Betriebe müssen sich spezialisieren, um überleben zu können. Die Rolle von WACKER wandelt sich vom Lieferanten zum hochqualifizierten Technologie-Gesprächspartner, der sich in der jeweiligen Branche mindestens so gut auskennt wie der Auftraggeber und Entwicklungen anstößt. „Ich muss ein sehr tiefes Verständnis entwickeln, um zu verstehen, in welche Richtung der Kunde gehen will“, sagt Schoonbrood.

Diese Rolle auszubauen, das ist Thyes Ziel. „Wir wollen der erste Ansprechpartner sein, mit dem die Kunden ein neues Projekt besprechen“, sagt sie. Musterbeispiel ist die Zusammenarbeit mit dem Farben- und Baustoffhersteller DuluxGroup, der im letzten Jahr rund 20 seiner Entwickler zu einem Brainstorming-Tag zusammenholte und mit Hilfe von WACKER neue Produktideen identifizierte. Nicht von ungefähr erhielt Wacker Chemicals Australia den „Supplier of the Year“-Award 2013 der Dulux-Unternehmensgruppe. Thye ist sicher: „Mehr denn je brauchen Australiens Unternehmen clevere Innovationspartner.“ Die Spezialisten von WACKER sind dafür gut vorbereitet.