Zwei auf Nummer sicher - Wacker Chemie AG


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Zwei auf Nummer sicher

Bei WACKER in Burghausen leiten zwei Frauen die Teams der Sicherheitsingenieure und Sicherheitsmeister. Sie sind dafür zuständig, dass es auf dem Werkgelände zu keinen Unfällen kommt. Schließlich spielt Sicherheit eine zentrale Rolle im Chemieunternehmen.

Susanne Ackermann (links) und Carola Schock sind dafür zuständig, dass es auf dem Burghauser Werkgelände zu keinen Unfällen kommt.

Carola Schock und ihr Team der Anlagensicherheit sind dafür zuständig, dass die Anlagen auf dem Werkgelände sicher gebaut und betrieben werden. Sicherheitsanalysen, Explosionsschutz und Maschinensicherheit gehören zu ihren Aufgaben. 2001 wurde die Umweltschutz-Ingenieurin erste weibliche Sicherheitsfachkraft bei WACKER in Burghausen. Heute arbeiten in ihrem Team sieben Sicherheitsingenieure.

Doch Carola Schock ist nicht die einzige weibliche Führungskraft in der Sicherheitsabteilung: Ihre Kollegin Susanne Ackermann leitet die Arbeitssicherheit. Ackermann und ihre 13 Mitarbeiter kümmern sich um alle Belange der Sicherheit rund um den Mitarbeiter auf dem Werkgelände. Dazu gehören die Themen wie Arbeitserlaubnisscheine für gefährliche Arbeiten, die Motivation der Mitarbeiter zum sicheren Verhalten, Auswahl von geeigneter Schutzausrüstung sowie die Beurteilung von Arbeitsplätzen und Tätigkeiten.

Wenn es dann doch mal passiert, steht natürlich auch die Unfallanalyse auf dem Tagesplan. Wer würde denken, dass sich in einem Chemiebetrieb die wenigsten Unfälle beim Umgang mit Chemikalien im Betrieb oder Labor ereignen? Stolpern oder Ausrutschen sind die häufigsten Auslöser für schwerere Arbeitsunfälle.

Jeder Unfall und jedes Ereignis wird in Burghausen detailliert untersucht. Die Sicherheitsfachleute überprüfen vor Ort, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte. Ihr Ziel: Kein Unfall und kein Ereignis soll ein zweites Mal passieren. Diese Verantwortung nehmen Schock und Ackermann sehr ernst. „Schließlich soll jeder, der bei uns arbeitet, bis ins hohe Alter gesund bleiben“, sagt Susanne Ackermann. „Und auch Behörden, Polizei und Anwohner erwarten, dass wir unsere Sicherheitskultur immer weiter ausbauen“, ergänzt ihre Kollegin Carola Schock.

„Unsere Hauptaufgabe liegt in der Beratung und Unterstützung der Bereiche in allen Themen der Sicherheit“, sagt die gebürtige Allgäuerin Susanne Ackermann. „Die Zeiten, in der die Sicherheit eine reine Polizeifunktion hatte, sind schon lange vorbei.

Die gebürtige Freiburgerin Carola Schock erzählt, dass sie auch in der Freizeit mehr auf Sicherheit achte als andere. „Man sieht die Dinge einfach mit anderen Augen, wenn man so einen Job hat wie wir“, sagt sie. „Wir haben auch privat eine Vorbildfunktion“, meint Schock. „Schnell bei rot über die Ampel, das geht gar nicht.“