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Starke Haftung, sanft zur Haut - Wundauflagen mit Siliconadhäsiven erobern die traditionelle Wundversorgung

Die Erfindung siliconbeschichteter Auflagen hat die Behandlung schwerwiegender Wunden grundlegend verbessert. Wurden sie zu Beginn nur in Krankenhäusern eingesetzt, kommen deren Produktvorteile nun mehr und mehr auch im Heimgebrauch zum Tragen. WACKER hat mit der Weiterentwicklung von SILPURAN® maßgeblichen Anteil daran.

Das schwedische Unternehmen Essity vertreibt sowohl klassische Verbände mit acrylbasiertem Klebstoff als auch Hightech-Wundauflagen mit Silicon. „Beide Technologien haben ihre Daseinsberechtigung“, sagt Sascha Casu, verantwortlich für den Bereich Akute Wundversorgung bei Essity in Hamburg. „Silicone sind wesentlich schonender zur Haut und haben bessere Klebe- und Ablöseeigenschaften. Dagegen sind Acrylate preisgünstiger und kleben beim ersten Aufbringen stärker.“

Silicone sind wesentlich schonender zur Haut und haben bessere Klebe- und Ablöseeigenschaften.

Sascha Casu, Essity

In der professionellen Versorgung von schwerwiegenden oder nässenden Wunden, vor allem im Krankenhaus, sind Silicone aber die erste Wahl, betont Casu. Und auch bei der Behandlung von chronischen Wunden oder bei Menschen mit Hautkrankheiten und empfindlicher Haut kommen immer mehr siliconbeschichtete Wundauflagen zum Einsatz.

Sie schützen Wunden vor dem Austrocknen, verkleben nicht und haften hautschonend. Das optimale Wundheilungsmilieu wirkt sich zudem positiv auf den Therapieverlauf aus.

Vom klinischen zum privaten Gebrauch – Siliconadhäsive sind in der Wundversorgung auf dem Vormarsch

Siliconauflagen wurden zwar bisher überwiegend in der klinischen Medizin eingesetzt, die vorteilhaften Produkteigenschaften der Siliconadhäsive stoßen jedoch auch im Massenmarkt auf zunehmendes Interesse. Insbesondere die schmerzfreie Ablösbarkeit und der hohe Tragekomfort sind hier wichtige Faktoren. „Die Nachfrage nach professionellem Verbandmaterial für den Heimgebrauch und der Verkauf solcher Produkte in Apotheken steigt“, berichtet Dajana Westenberg, Sales Managerin bei WACKER.

Den entscheidenden Grund für den wachsenden Erfolg in der allgemeinen Wundversorgung nennt der in der Burghauser Anwendungstechnik für Siliconadhäsive zuständige Manager, Dr. Thomas Gröer: „Es ist uns gelungen, Siliconadhäsive zu entwickeln, die auch bei geringerem Auftrag gut haften.“

Silicone sind die bevorzugte Wahl für die professionelle Behandlung von schweren oder nässenden Wunden, insbesondere im Krankenhausbereich.

Sascha Casu, Essity

Dünnere Silicon-Beschichtung dank optimierter Klebekraft macht Verarbeitung effizienter

Mit dem Ziel, die gleiche Klebkraft mit geringerem Materialeinsatz zu erzeugen, haben die WACKER-Chemiker intensiv an der Beschaffenheit der Silicongele geforscht. „Wir konnten die Siliconadhäsive so adaptieren, dass sie deutlich stärker kleben. Auf diese Weise ist auch eine dünnere Siliconschicht völlig ausreichend“, so Thomas Gröer. Die Reduktion des Gelauftrags hat klare Vorteile: Die Materialeinsparung führt zu dünneren Wundauflagen und zu niedrigeren Kosten.

Für Hersteller von Wundauflagen ergeben sich damit völlig neue Chancen. Der für den Wundbereich bei WACKER SILICONES zuständige Manager Egbert Klaassen konstatiert: „Kunden entscheiden sich immer mehr für den Klebstoff mit dem größeren Mehrwert. Und das sind eindeutig unsere Silicone.“

WACKER CLEAN OPERATIONS

WACKER ist Pionier in der Entwicklung siliconbeschichteter Auflagen und Verbände zur professionellen Wundversorgung. Seit circa 25 Jahren werden unter der Marke SILPURAN® Silicongele, Fest- und Flüssigsiliconkautschuke für medizinische Anwendungen produziert. Sie werden nach ISO 10993-Tests und USP Class VI geprüft und erfüllen damit die hohen Anforderungen der Health Care Industrie. Der konzerneigene Standard WACKER CLEAN OPERATIONS garantiert darüber hinaus auch bei der Herstellung und Verpackung die außerordentliche Reinheit für medizinische Anforderungen.