Jugend forscht Bayern: Von der ergonomischen Pinnwand bis zur intelligenten Pillendose – Jugend forscht geht in die nächste Runde

München, 06.03.2018

In wenigen Tagen ist es wieder soweit: Vom 19. bis 22. März präsentieren die Teilnehmer des Landeswettbewerbs Jugend forscht im Verkehrszentrum des Deutschen Museums ihre Forschungsarbeiten. Insgesamt 79 bayerische Jungforscher im Alter zwischen 15 und 21 Jahren bewerben sich damit um die Zulassung zum Bundeswettbewerb. Bundesweit haben sich dieses Jahr 12.069 junge Forscher für Jugend forscht und die Schülersparte Schüler experimentieren angemeldet. Mit 1.991 Anmeldungen kommen zum achten Mal in Folge die meisten Arbeiten zu Europas größtem Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler aus Bayern. WACKER richtet den Landeswettbewerb zum elften Mal aus.

Im Verkehrszentrum des Deutschen Museums präsentieren die Jungforscher insgesamt 59 Forschungsarbeiten, die in sieben Fachgebieten aufgeteilt werden. Das Spektrum reicht dabei von der ergonomischen Pinnwand und der intelligenten Tablettendose bis zu Themen aus Physik, Biotechnologie und Umweltschutz.

Drei Tage beleuchten Fachjuroren aus Wissenschaft und Industrie die Arbeiten der Teilnehmer ausgiebig: „Im Gespräch mit den Teilnehmern wollen die Juroren herausfinden, wo die pfiffigsten Ideen und die innovativsten Ansätze sind. Sie interessieren sich dafür, welche Probleme bewältigt werden mussten und wo die Teilnehmer besonders kreativ gewesen sind‘‘, so Dr. Monika Christl, Leiterin des Landeswettbewerbs Bayern. Die Gewinner werden dann am Donnerstag, den 22. März, vom bayerischen Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle bei einem feierlichen Festakt bekannt gegeben.

Dr. Ludwig Spaenle stellte im Vorfeld die Bedeutung des Wettbewerbs heraus: „Der Landeswettbewerb Jugend forscht lädt Schülerinnen und Schüler ein, sich eigenständig und kreativ mit mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen zu beschäftigen. Jugend forscht begeistert die jungen Menschen für das Erfinden und Experimentieren und führt sie an die Welt der Naturwissenschaften, der Informatik, der Mathematik und Technik heran. Damit ergänzt der Wettbewerb die vielfältigen Maßnahmen der MINT- und Begabtenförderung an unseren Schulen in herausragender Weise.“

Die Wacker Chemie AG übernimmt seit 1998 im zweijährigen Rhythmus die Patenschaft des Landeswettbewerbs Bayern. „Ich bin jedes Jahr beeindruckt, wie viele Ideen die Jugendlichen mitbringen“, so Auguste Willems, Vorstand der Wacker Chemie AG. „Jugend forscht spornt sie an. Bei ihrer Arbeit lernen sie, dass auch Rückschläge dazu gehören. Wer später in naturwissenschaftlichen Berufen erfolgreich sein will, muss genau das verstehen: dranbleiben, sich nicht entmutigen lassen und neue Lösungswege suchen.“

Bayern ist 2018 zum achten Mal in Folge das Bundesland mit den meisten Anmeldungen: Fast 2.000 Kinder und Jugendliche haben sich hier für die Regionalwettbewerbe registriert. Technik ist der Favorit unter den Fachgebieten (24 % der bayerischen Anmeldungen), gefolgt von Biologie (18 %) und Chemie (17 %). Jede dritte Anmeldung kommt von Mädchen (32 %). Bundesweit zeigt sich eine leicht abweichende

Teilnehmerstatistik: Biologie ist Spitzenreiter (23,5 %), gefolgt von Technik (19,4 %) und Chemie (18,5 %). Bundesweit beträgt der Mädchenanteil 38 %.

Über Jugend forscht

Der Wettbewerb Jugend forscht ist der größte europäische Jugendwettbewerb für Naturwissenschaften und Technik, der besondere Leistungen und Begabungen in diesen Bereichen fördert. Im Jahr 2018 findet der 1965 vom damaligen Stern-Chefredakteur Henri Nannen initiierte Wettbewerb zum 53. Mal statt. Veranstalter des jährlichen Wettbewerbs ist die Stiftung Jugend forscht e.V. Die Ausrichtung der Regional- und Landeswettbewerbe sowie des Bundeswettbewerbs erfolgt zusammen mit Patenunternehmen.

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Joachim Zdzieblo

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