WACKER-Werk Nünchritz als Unternehmen für Toleranz ausgezeichnet

Nünchritz, 12.04.2016

Der Standort Nünchritz der Wacker Chemie AG hat für sein Engagement für eine offene Unternehmenskultur am vergangenen Freitag die Auszeichnung „Unternehmen für Toleranz“ erhalten. Mit diesem Titel zeichnet der Weiterbildungsträger „Arbeit und Leben Sachsen“ Unternehmen und Niederlassungen in dem Bundesland aus, die sich für zivilgesellschaftliche Werte wie Integration, Vielfalt, Toleranz und gegen Diskriminierung einsetzen. Asta-Tehnzen-Heinrich, Standortsprecherin in Nünchritz, nahm den Preis zusammen mit dem ehemaligen JAV-Leiter Paul Gerscht bei einer Feierstunde in Chemnitz von Petra Köpping, der sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, entgegen

WACKER-Werk Nünchritz als Unternehmen für Toleranz ausgezeichnet

Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren die Tatsache, dass WACKER die Charta der Vielfalt unterschrieben hat, sowie ein von der Auszubildendenvertretung am Standort organisiertes Projekt. Mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage veranstalteten die Azubi-Vertreter Projekttage unter dem Titel „Alles nur im Kopf?“. Darin beschäftigen sich die Auszubildenden mit Auswirkungen von rassistischer Diskriminierung, den Begriffen Migration, Flucht und Asyl, sowie den verschiedenen Möglichkeiten von couragiertem Handeln.

Dieser Projekttag soll künftig jährlich in der zweiten Jahreshälfte stattfinden, um die neuen Auszubildenden mit den Prinzipien eines Unternehmens vertraut zu machen, das auf den internationalen Märkten und in einem multikulturellen Umfeld tätig ist.

Neben dem WACKER-Standort Nünchritz erhielten Toleranzpreis in diesem Jahr auch das Leipziger BMW-Werk, das Meißener Bauunternehmen Brumm und die Firma Gett Gerätetechnik aus Treuen. „Arbeit und Leben Sachsen“ wurde 1991 vom DGB und dem sächsischen Volkshochschulverband als Organisation der politischen und sozialen Jugend- und Erwachsenenbildung gegründet.