WACKER berichtet Fortschritte seines nachhaltigen Wirtschaftens

München, 31.07.2019

Die Wacker Chemie AG hat heute ihren Nachhaltigkeitsbericht für die Jahre 2017 und 2018 veröffentlicht. Nachhaltigkeit ist ein Kernelement im Geschäftsmodell; sie zählt zu den fünf strategischen Unternehmenszielen. Durch verantwortungsvolles Handeln trägt WACKER zu mindestens sieben der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals; SDGs) bei.

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Der WACKER-Nachhaltigkeitsbericht ist in deutscher und englischer Sprache unter www.wacker.com/nachhaltigkeitsbericht abrufbar.

WACKER setzt mit seinem Nachhaltigkeitsbericht wieder auf eine reine Onlineversion – auch auf Grund des geringeren Ressourcenbedarfs und damit zum Schutz der Umwelt. Der Bericht erfüllt die Kernanforderungen (Option „Core“) der GRI-Standards und berücksichtigt weitere Indikatoren, die einen Bezug zu den Nachhaltigkeitsschwerpunkten von WACKER haben.

Mit einer Umfrage hat WACKER im Jahr 2018 ermittelt, welche Nachhaltigkeitsthemen Hauptzielgruppen und Top-Management als wesentlich für WACKER ansehen. Die Ergebnisse hat das Unternehmen genutzt, um die Inhalte seine Nachhaltigkeitsberichts festzulegen und seine Nachhaltigkeitsstrategie zu überprüfen und zu aktualisieren. Die fünf Top-Themen aus Sicht von WACKER und seinen Hauptzielgruppen sind die Sicherheit der Produktionsanlagen, Produktsicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Wertentwicklung sowie gute Unternehmensführung (Compliance).

Seine langfristigen Ziele bezüglich CO2-Emissionen und Energieverbrauch hat WACKER im Berichtszeitraum von Deutschland auf den gesamten Konzern ausgedehnt: Bis zum Jahr 2030 will das Unternehmen seine spezifischen CO2-Emissionen ausgehend vom Jahr 2012 um ein Drittel reduzieren, den spezifischen Energieverbrauch ausgehend vom Jahr 2007 um die Hälfte. Die Geschäftsbereiche von WACKER haben zum Ziel, ihre spezifischen Energieverbräuche jeweils um jährlich 1,5 Prozent zu senken.

CO2-Bilanz entlang des gesamten Produktlebenszyklus

Die konzernweite CO2-Bilanz ist ein Instrument dafür, den Klimaschutz zu verbessern. Sie umfasst drei Bereiche, in der Fachsprache Scope genannt. Zusätzlich zu den direkten Emissionen (Scope 1, z.B. Produktionsanlagen, Kraftwerke) und indirekten (Scope 2, zugekaufte Energie) berichtet das Unternehmen die für WACKER relevanten indirekten Scope-3-Emissionen. Diese entstehen vor- und nachgelagert entlang der Wertschöpfungskette, beispielsweise durch den Transport von Rohstoffen oder die Entsorgung von Produkten am Ende ihres Lebenszyklus.

Immer mehr Kunden des Unternehmens, etwa aus der Baubranche, der Farb-, Klebstoff-, Textil- oder Papierindustrie, legen Wert auf nachwachsende Rohstoffe. Seit diesem Berichtszeitraum bietet WACKER unter anderem Dispersionen auf Basis von Vinylacetat-Ethylen-Copolymer, die mit nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, in kommerziellen Mengen an.

In seinem Nachhaltigkeitsbericht informiert das Unternehmen auch über seinen Wasserbedarf. Durch Verbesserungen in der Abwasserreinigung am Standort Burghausen erreichte WACKER im Jahr 2018 einen Rückgang von rund sechs Prozent beim chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) sowie um 14 Prozent beim halogenierten organischen Kohlenwasserstoff (AOX).

Nachhaltigkeitsleistung von Lieferanten

Einen Schwerpunkt setzt WACKER auf Nachhaltigkeit in der Lieferkette. Im Bericht informiert das Unternehmen darüber, welche Ergebnisse die Lieferanten und WACKER selbst bei Audits der Initiative Together for Sustainability (TfS) und EcoVadis-Assessements erreicht haben.

Befragung von Mitarbeitern aus 67 Nationen

WACKER hat im Jahr 2018 erstmals eine weltweite Mitarbeiterbefragung an allen Standorten durchgeführt. Die Auswertung zeigt, dass sich die WACKER-Mitarbeiter in hohem Maß mit ihrem Arbeitgeber identifizieren – nicht nur in Deutschland, sondern auch an den internationalen Standorten. 85 Prozent der Befragten in Deutschland und 86 Prozent an den internationalen Standorten sind stolz, für WACKER zu arbeiten. 88 Prozent bzw. 86 Prozent würden WACKER als Arbeitgeber empfehlen.

Menschen aus 67 verschiedenen Nationen arbeiten für WACKER. Das Diversity-Management beschäftigt sich mit allen Dimensionen der Vielfalt, insbesondere auch mit der Inklusion. Eine Reportage zu diesem Thema bietet das Unternehmen in einer barrierefreien Version in leichter Sprache an.

Der Onlinebericht ist in deutscher und englischer Sprache unter www.wacker.com/nachhaltigkeitsbericht abrufbar – mit einfacher Navigation und interaktiven Funktionen wie Kennzahlenvergleichen oder Downloadangeboten. Der Bericht ist auch als PDF-Datei verfügbar.

Kontakt

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Wacker Chemie AG
Presse und Information
Petra Hettich

Tel. +49 89 6279-1303
E-Mail petra.hettich@wacker.com