News Standort Burghausen
BBiW: Über 1000 Besucher am Berufsinfotag
Burghausen – Einmal mehr stieß der alljährliche Berufsinformationstag des Berufsbildungswerks Burghausen (BBiW) auf großes Interesse. Mehr als 1000 Besucher, vor allem junge Leute mit ihren Eltern, nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Berufsausbildung zu werfen.
Über sämtliche Ausbildungssparten des BBiW konnten sich die Besucher an diesem Tag informieren - seien es kaufmännische oder Chemieberufe, Jobs aus dem Metall- oder Elektrobereich oder die neu angebotenen Bachelorstudiengänge. Zahlreiche Azubis und Ausbilder beantworteten die Fragen der Gäste und ließen sich in den verschiedenen Labors und Technika des BBiW bei der Arbeit über die Schulter blicken. An 13 Infoständen konnten sich die jungen Leute nicht nur über die einzelnen Ausbildungswege und die dafür notwendigen Qualifikationen schlau machen, sondern auch Tipps und Tricks zur perfekten Bewerbung holen. Speziell für das neue Bewerbungsverfahren über das Internet gab es eine Online-Schulung am PC.
Neben dem BBiW standen auch zahlreiche namhafte Partnerfirmen aus der Region für Fragen rund um ihr Ausbildungsangebot zur Verfügung. So zum Beispiel neben der Wacker Chemie und der Siltronic, die Firmen Kreuzpointner, Kirsch, OMV Deutschland, SüdostBayernBahn sowie TRW Airbag Systems.
Weitere wichtige Informationen rund um das Thema „Ausbildung“ lieferten die Infostände der Jugend- und Auszubildendenvertretung (IG BCE), der Agentur für Arbeit und der Berufsfachschule Altötting. Besondere Highlights waren außerdem die Führung durch das Jugendgästehaus und die verschiedenen Vorführungen des SV Wacker Burghausen.
„Der Berufsinfotag war wieder einmal ein voller Erfolg“, zeigte sich Geschäftsführer Josef Schlehaider mit der rundum gelungenen Veranstaltung zufrieden. „Die Möglichkeit, Berufe hautnah und aus erster Hand erleben zu können, kommt sehr gut an. Alle eingesetzten Mitarbeiter, unsere Auszubildenden und unsere Partnerfirmen waren begeistert über die tolle Resonanz und die vielen interessanten Gespräche mit den Besuchern. So ein Tag ist die beste Werbung für unsere Einrichtung.“
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WACKER: Mehr als 550 Blutkonserven gespendet
Burghausen; Bei der Blutspendeaktion des Bayerischen Roten Kreuzes im Werk Burghausen der Wacker Chemie AG hatten sich im Frühjahr 556 Mitarbeiter beteiligt. 280 Liter Blut erhielt das Rote Kreuz durch diese lebensrettenden Spenden. Josef Jung, Kreisgeschäftsführer des BRK Altötting, dankte im Rahmen einer kleinen Veranstaltung für das Engagement der Wackerianer, die damit einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung der Krankenhäuser im Landkreis mit Blutkonserven leisten.
Dabei übergab er gemeinsam mit Dr. Wolfgang Großwieser und Daniela Lechner vom Werkärztlichen Dienst den Hauptpreis der mit der Spendenaktion verbundenen Verlosung, ein Kofferset, an den glücklichen Gewinner Reiner Hanusa. Eine Kaffeemaschine gewann Franz Salzeder, ein Racletteset ging an Walter Kanz.
Die nächste Blutspendeaktion bei WACKER findet vom 30. September bis 2. Oktober 2008 im Belegschaftshaus statt.
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Neue Sachverständige bei WACKER
Burghausen – Seit Anfang 2006 ist die Wacker Chemie AG als zugelassene Überwachungsstelle für prüfpflichtige Anlagen anerkannt. Dadurch ist das Unternehmen in der Lage, die Prüfungen von überwachungsbedürftigen Anlagen selbst vorzunehmen. Genauso wie externe Sachverständige müssen auch die Mitarbeiter der „Technischen Anlagenüberwachung“ ihre Prüfungen überparteilich und objektiv erfüllen. Nun haben sich zwei weitere WACKER-Mitarbeiter als Sachverständige qualifiziert.
Hermann Huber vom Werk Burghausen und Thomas Nerger vom Werk Nünchritz bewiesen vor dem zuständigen Prüfungsausschuss ein großes Fachwissen und konnten ihre Prüfung mit sehr gutem Erfolg abschließen. Um als Sachverständige anerkannt zu werden, mussten die Mitarbeiter folgende Leistungen erbringen: Fachvorträge halten, schriftliche und mündliche Fragen beantworten sowie einen Nachweis über ihre bisherigen praktischen Prüftätigkeiten vorlegen.
„Langjährige Berufserfahrung und ständige Fortbildung sind die Grundvoraussetzung für diese Tätigkeit“, so Konrad Kreiller, Leiter der technischen Anlagenüberwachung bei WACKER und selbst als Sachverständiger zugelassen.
Allein am Standort Burghausen gibt es mehr als 500 prüfpflichtige Anlagen wie Füllstellen, Tankstellen, Tanklager, Gebindelager oder Prozessanlagen, die entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in regelmäßigen Zeitabständen überprüft werden müssen. Mittlerweile hat WACKER speziell für die Anlagenüberwachung insgesamt acht Mitarbeiter ausgebildet – sechs davon in Burghausen. Mit dieser Eigenüberwachung ist das Unternehmen in der Lage, das Know-How am Standort zu sichern und zu erweitern, sowie Kosten einzusparen.

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Chinesisches Ehepaar dankt WACKER-Hilfsfonds für Unterstützung der Erdbebenopfer
Burghausen, September 2008 – Ein chinesisches Ehepaar aus Shanghai hat anlässlich eines Besuchs in Burghausen dem WACKER-Hilfsfonds seine Dank für die Unterstützung der Erdbebenopfer in Südwestchina ausgesprochen. Aktuell sammelt der WACKER-Hilfsfonds Spenden für Erdbebenopfer in der chinesischen Provinz Sichuan. 50.000 € (500.000 RMB) hat die Wacker Chemie AG bereits zur Soforthilfe für die vom Erdbeben betroffenen Menschen eingezahlt. Zudem wird jede Spende der Mitarbeiter, die auf dem Konto des WACKER-Hilfsfonds eingeht, vom Unternehmen verdoppelt. Derzeit recherchiert der WACKER-Hilfsfonds geeignete Unterstützungsprojekte in Sichuan. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder gespendete Euro den Betroffenen vor Ort unmittelbar zufließt.
Das chinesische Ehepaar Xu hat von dieser spontanen Hilfe des WACKER-Hilfsfonds über ihre in Burghausen lebende Tochter Cecilia Peller erfahren. Bei einem Besuch in Deutschland wollte das Ehepaar aus Shanghai dem Unternehmen nun mit einem Geschenk seine Dankbarkeit ausdrücken. Herr Xu händigte an WACKER ein selbstgemaltes Porträt einer chinesischen Landschaft auf Reispapier aus.
In einem intensiven Gespräch mit den chinesischen Gästen konnte sich Mirko Kappelhoff - Stiftungsvorstand des WACKER-Hilfsfonds – ein Bild über die Notwendigkeit der Spendenaktionen verschaffen. Yue Xu konnte als Organisator zahlreicher Spenden- und Hilfsprojekte in Zusammenarbeit mit der Regierung in Shanghai zudem wichtige Tipps zur Überwindung bürokratischer Hürden in China geben und auch Kontaktpersonen vor Ort nennen. Als ehemalige Lehrkraft und Schulleiter der Hochschule Wujing in Shanghai sprach Xu vor allem die Dringlichkeit des Wiederaufbaus von Schulen und Bibliotheken an.
Der WACKER-HILFSFONDS wurde Anfang 2005 gegründet. Anlass war der verheerende Tsunami in Asien im Dezember 2004. Die gemeinnützige Stiftung ermöglicht die Finanzierung nachhaltiger, langfristiger Projekte und Patenschaften als Hilfe zur Selbsthilfe. Der Fonds hat bereits eine Reihe von Hilfsprojekten im In- und Ausland erfolgreich unterstützt.
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226 neue Auszubildende starten ins Berufsleben
Burghausen; 226 Jugendliche beginnen in diesem Jahr ihre Ausbildung im Berufsbildungswerk Burghausen. 152 davon werden bei WACKER ausgebildet, 16 bei der Siltronic AG, 8 bei der OMV und 50 für Partnerfirmen in der Region. Damit ist das Berufsbildungswerk, eine Stiftung der Wacker Chemie AG, auch in diesem Jahr wieder der Ausbildungspartner mit den meisten Lehrlingen in der Region.

Die jungen Leute wurden bei der Eröffnungsveranstaltung vom stellvertretenden Werkleiter der Wacker Chemie AG, Dr. Klaus Blum, im Berufsbildungswerk willkommen geheißen. Dr. Blum wünschte den neuen Auszubildenden einen erfolgreichen Start ins Berufsleben und blickte dabei auch in die Zukunft: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie den Job gefunden haben, in dem Sie sich Ihr Leben lang wohlfühlen, so dass Sie jeden Tag gerne zur Arbeit gehen.“
Was die Azubis am Anfang der Berufsausbildung erwartet, erläuterte BBiW-Geschäftsführer Josef Schlehaider. In den ersten Tagen lernen sie die Lehrwerkstätten, Übungslabors und Unterrichtsräume des Berufsbildungswerks kennen und besuchen das angrenzende WACKER-Werk. Dann geht es auf eine einwöchige Einführungsveranstaltung in Richtung Traunstein, zum gegenseitigen Kennen lernen, zur Team- und Projektarbeit. Josef Schlehaider wünschte den neuen Azubis dabei viele interessante Erfahrungen und einen guten Einstieg.
Für den Ausbildungsbeginn 2009 hat die neue Bewerbungsphase bereits begonnen. Jugendliche können sich am Berufsinfotag im BBiW am Samstag, 20. September 2008, von 9 bis 13 Uhr umfassend über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Durch die Vielfalt der Ausbildungsberufe vom Bachelor (BA) über den Chemielaboranten bis zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit gibt es Berufsbildungsangebote für Hauptschüler, Realschüler und Abiturienten.
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Jahreshauptübung der WACKER-Werkfeuerwehr
Burghausen; Lautes Sirenenheulen, aufsteigender Rauch und ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Ein Ausnahmezustand herrschte am Montagnachmittag auf dem WACKER-Werkgelände. Doch Grund zur Sorge gab es nicht: Bei diesem so real erscheinenden Manöver handelte es sich lediglich um die alljährliche Großübung der WACKER-Werkfeuerwehr.

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Strömender Regen und Stau auf den Zufahrtsstraßen – erschwerte Bedingungen herrschten für die rund 250 Einsatzkräfte am Tag der Jahreshauptübung. Doch auch im realen Einsatz können solche Erschwernisse hinzukommen. Und dann heißt es: sekundenschnell richtige Entscheidungen treffen, perfekt zusammenarbeiten und optimal reagieren. Damit dies im Ernstfall bestens funktioniert, trainiert die WACKER-Werkfeuerwehr einmal jährlich in einer Großübung mit zahlreichen externen Kräften den gemeinsamen Einsatz. Dieses Jahr waren die Freiwilligen Feuerwehren von Altötting, Burghausen, Burgkirchen, Emmerting, Haiming, Mehring, Neuötting, Niedergottsau, Piesing und Raitenhaslach, sowie die Werkfeuerwehren der OMV Deutschland und des Industrieparks Werk Gendorf am Training beteiligt.
Im Zentrum der diesjährigen Übung stand eine angenommene Leckage in einem Tanklager, in deren Folge Material ausläuft und sich entzündet. Die Feuerwehren hatten bei dieser Übung alle Hände voll zu tun: Sie hatten die Aufgabe, Menschen zu retten, den Brand zu bekämpfen sowie eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Die stationäre CO2-Löschanlage des Betriebs konnte den angenommenen Brand nicht sofort löschen. Mit einer halbstationären Schaumlöschanlagen und einer halbstationären Tankberieselungsanlage gingen die Einsatzkräfte daher gegen den Brand vor und kühlten die angrenzenden Tanks. Doch erst durch den Einsatz des neuen Turbolöschers ließ sich der Brand löschen. Mit imposantem Getöse richtete das High Tech - Löschgerät riesige Mengen an Wasser auf die Unfallstelle.
Zahlreiche Einsatzkräfte und Vorgänge gilt es bei solch einer Übung zu kontrollieren. Das stellt jedes Jahr hohe Anforderungen bezüglich Führungs- und Koordinationsaufgaben an alle Beteiligten.
Mit Hilfe einer derartigen Übung werden die Melde- und Alarmierungswege sowie die Gefahrenabwehrpläne alljährlich überprüft. Ziel ist es zudem, die perfekte Koordination mit den internen und externen Einsatzkräften zu trainieren, so dass im Ernstfall optimal zusammengearbeitet werden kann. Außerdem wird somit auch die reibungslose Kooperation mit der Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt geübt.
Werkleiter Dr. Willi Kleine dankte allen beteiligten Einsatzkräften für ihr großes Engagement und betonte die Wichtigkeit der alljährlichen Übung: „Wir können nur vorwärtskommen, wenn wir wissen, was noch optimiert werden muss und wo noch der sprichwörtliche Teufel im Detail steckt. Daher solche Übungen. Sie helfen uns, Kleinigkeiten zu finden, die wir noch besser machen können. Und sie garantieren uns einen reibungslosen Ablauf, falls es zum hoffentlich nie eintretenden Ernstfall kommen wird.“
Nach Auswertung der Großübung wird mit allen beteiligten Organisationen eine Manöverkritik durchgeführt, um Schwachstellen zu erkennen und zu beseitigen
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