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Creating Tomorrow's Solutions

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Archiv

WACKER unterstützt Bildungsinitiative für Kindergärten und Schulen in Ramersdorf/Neuperlach

München, 4. April 2011 – Die Bildungseinrichtung Science Lab, das Beratungsunternehmen Booz & Company und WACKER haben im Münchner Stadtbezirk Ramersdorf/Neuperlach eine Bildungsinitative gestartet. Damit soll den Kindern im Münchner Südosten ein besonderer Weg in die Naturwissenschaften eröffnet werden.
Die Bildungsinitiative startete im Herbst vergangenen Jahres mit einem Aufruf an alle Kindergärten und Grundschulen, an Weiterbildungen zu naturwissenschaftlich/ technischen Themen teilzunehmen. Bislang haben 50 Lehrerinnen und Lehrer dieses Angebot angenommen und bringen nun ihre neu gewonnenen Experimentier- und Forscherkenntnisse in die jeweiligen Einrichtungen ein.
Mitte März 2011 ging das Projekt in die nächste Runde. Nun können auch Kinder, denen Freizeitangebote oftmals versagt sind, in mehrwöchigen Science-Lab Experimentierkursen spannenden Fragen rund um Naturwissenschaft und Technik auf die Spur gehen. Die kleinen Forscher präsentieren danach begeistert ihr Lieblingsexperiment. Auf diesem Wege erfahren die Familien gemeinsam wie spannend und wertvoll Bildung sein kann.
Für WACKER ist es wichtig zu erleben, dass in unmittelbarer Nähe der Hauptverwaltung, Kindern einen Zugang zu Naturwissenschaften ermöglicht wird – unabhängig von Herkunft und Familienhintergrund. Denn unser Unternehmen braucht auch künftig engagierte Forscher, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Produkte für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft zu entwickeln.

Ausgezeichnet: Unfallfrei-Rekord bei Wacker Chemicals Korea

Ulsan, 10. März 2011 – Die koreanische Regierung hat den WACKER-Standort Ulsan für seine über zehnjährige Unfallfreiheit ausgezeichnet. In Ulsan stellt WACKER POLYMERS VINNAPAS®-Dispersionen her. Die Industriemetropole liegt im Südosten Koreas, 350 km von der Hauptstadt Seoul entfernt.
Die koreanische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (KOSHA) hat dem WACKER-Standort Ulsan, der 2010 sein zehnjähriges Jubiläum der Unfallfreiheit hatte, nun mit einer Plakette und einem Zertifikat für 3.800 unfallfreie Tage geehrt. Die koreanische Regierung und die KOSHA hatten das Werk schon im Vorjahr mit einer Bestnote für das Prozesssicherheitsmanagement ausgezeichnet.
Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung von Ulsan den Standort, an dem 52 Mitarbeiter (darunter 16 Auftragnehmer von Dienstleistern) beschäftigt sind, von 2010 bis 2015 zu einer sogenannten Eigenüberwachungsanlage für Umweltschutz ernannt. Eine solche Selbstkontrolle gestanden die Behörden bislang nur 4 Prozent der rund 1.000 in Ulsan ansässigen Unternehmen zu. Unter die Eigenüberwachung fallen die Bereiche Luft, Abwasser, Abfall und Gefahrstoffe.

Finanzinstitut nimmt WACKER in seine Positivliste auf

Platz zwei beim Ethikbank-Ranking

München – Die EthikBank, eine deutsche Direktbank mit Schwerpunkt auf ethischen und ökologischen Geldanlagen, hat die Wacker Chemie AG auf den zweiten Platz ihrer Positivliste gesetzt. Auf Platz eins der nach ethisch-ökologischen Kriterien am korrektesten wirtschaftenden DAX- und MDAX-Unternehmen steht der Autohersteller BMW, auf Platz drei folgt nach WACKER mit der Münchner Rück ein Versicherungsunternehmen.
Ziel der EthikBank ist es, durch ihre Anlagepolitik einen positiven Einfluss auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu nehmen. „Wir sind davon überzeugt, dass nur solche Unternehmen langfristig erfolgreich sind, die ihre wirtschaftlichen Interessen mit ihrer sozialökologischen Verantwortung in Einklang bringen. Das hat uns die Finanzkrise deutlich vor Augen geführt“, erklärt Sylke Schröder, Prokuristin der Ethikbank.
Bei der Erstellung ihres Anlageindex arbeitet die EthikBank (Kundeneinlagen 2009: 87 Mio. €) mit der imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH aus Hannover zusammen, die alle DAX- und MDAX-Unternehmen nach sozialen und ökologischen Kriterien analysiert hat. Als einzige deutsche Bank veröffentlicht die Ethikbank im Internet anschließend – und für jeden Kunden einsehbar –, in welchen Anleihen und Pfandbriefen das Institut gerade investiert ist. „Das macht uns zu einer gläsernen Bank“, erklärt Sylke Schröder.

Dispersionspulver für energiesparende Wärmedämmverbundsysteme

München, 11. Februar 2011 – Für den Baubereich zeigt WACKER auf der European Coatings Show (ECS, vom 29. bis 31. März 2011 in Nürnberg) erstmals VINNAPAS® 828 ND. Die Dispersion präsentiert sich als universell einsetzbarer „Allrounder“, denn sie kann sowohl für den Innen- als auch Außenbereich verwendet werden. VINNAPAS® 828 ND wird ohne Alkylphenolethoxylaten (APEO), Weichmacher und Lösemittel hergestellt.
VINNAPAS®: Dispersionspulver für energiesparende Wärmedämmverbundsysteme.
VINNAPAS® 828 ND ist eine mit Celluloseether stabilisierte Dispersion auf der Basis von Vinylchlorid, Ethylen und Vinylacetat. Das Produkt zeigt eine gute Zementverträglichkeit und hohe Kompatibilität mit verschiedenen Pigmenten und Füllstoffen. Hervorzuheben ist zudem die niedrige Entflammbarkeit der Dispersion aufgrund der Polyvinylchlorid-Basis, womit sich das Produkt besonders zur Anwendung in WDVS eignet. Damit verfügt VINNAPAS® 828 ND über ein sehr breites Anwendungsspektrum für Fassaden.
Mit den beiden Neuentwickelungen VINNAPAS® LL 5048 H und VINNAPAS® LL 4042 H vervollständigt WACKER sein Portfolio im Bereich der hydrophobierenden, rein auf Vinylacetat und Ethylen basierenden Copolymer-Dispersionspulver für die Bauindustrie. Beide Pulver verfügen über eine Glasübergangstemperatur von etwa -7°C und eignen sich ideal für hochflexible Formulierungen für Fassaden.
Da beide Pulver hervorragend auf EPS-Platten haften, sind sie ideal zur Anwendung in energiesparenden Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) geeignet. In Verbindung beispielsweise mit einem SILRES®-Siliconharzputz entsteht ein langlebiger, solider und hochflexibler Fassadenschutz.

Alpha-Silane für umweltsichere Kleb- und Dichtstoffe

München, 9. Februar 2011 – Auf der European Coatings Show (ECS), die vom 29. bis 31. März 2011 in Nürnberg stattfindet, stellt WACKER VINNAPAS® EAF 68 vor. Hinter der Neuentwicklung stehen zwei Ziele: Einerseits verlangt der Markt verstärkt nach Bodenbelagsklebstoffen mit einem geringen Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC). Und andererseits sollten die zunehmenden Beschränkungen bei der Verwendung von Alkylphenolethoxylaten (APEO, nichtionische Tenside) zur Herstellung von Klebstoffen berücksichtigt werden.
Systemaufbau eines WDVS
Hybridflüssigmembrane zur Flächen- und Bauwerksabdichtung: GENIOSIL® W ist nahezu geruchlos und kennzeichnungsfrei im Sinne der Gefahrstoffverordnung.
Die Herausforderung besteht darin, auf APEO-haltige Substanzen zu verzichten und dennoch alle Qualitäts- und Leistungsmerkmale bestehender Bindemittel – wie der seit 30 Jahren als Standard für Dispersionen in Bodenbelagsklebstoffen etablierten VINNAPAS® EAF 60 – zu erreichen oder zu übertreffen. Mit VINNAPAS® EAF 68 – eine wässrige Dispersion, hergestellt aus den Monomeren Vinylacetat, Ethylen und Acrylsäureester – ist WACKER dies gelungen.
Die neue Dispersion zeigt exzellente technische Eigenschaften und verbessert die Formbeständigkeit verklebter elastischer Bodenbeläge. Sie bietet gute Haftungseigenschaften auf verschiedenen Belägen und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis gegenüber Alternativtechnologien wie Acrylaten.
Damit eignet sich die Dispersion VINNAPAS® EAF 68 ideal als universelles Bindemittel für schwierig zu verklebende Bodenbeläge, wie Linoleum oder Polyvinylchlorid (PVC) bis hin zu Teppichböden. Aufgrund der ausgewogenen Kohäsions- und Adhäsionseigenschaften kann das Produkt auch als Haftverbesserer in VINNAPAS®-VAE-basierte Klebstoffe für Papier und Verpackungsanwendungen zugemischt werden.
GENIOSIL® STP-E: Zinnfreie Klebstoffe mit Turboeffekt
Die Zukunft gehört Klebstoffen, die jene Kombination aus Festigkeit und Elastizität aufweisen, die für viele anspruchsvolle Anwendungen benötigt wird. Speziell für diese Klebstoffklasse hat WACKER die GENIOSIL® STP-E-Technologie entwickelt. Basis hierfür sind Alpha-Silane, die eine äußerst hohe Reaktivität aufweisen. Dadurch lassen sich neuartige, schnellvernetzende und einkomponentige Kleb- und Dichtstoffe herstellen.
Der Alpha-Effekt gestattet die Formulierung zinnfreier Systeme – ein Technologiesprung im Sinne der Anwendersicherheit. Mit GENIOSIL® STP-E formulierte Klebstoffe besitzen hervorragende mechanische Eigenschaften. Sie sind kennzeichnungsfrei und können auch ohne Weichmacher und Lösemittel formuliert werden. GENIOSIL® STP-E wird in zahlreichen Bereichen eingesetzt, beispielsweise im Automobilbau, im Containerbau oder zum Verkleben von Parkettböden.
WACKER nutzt GENIOSIL® STP-E-Präpolymere auch zur Herstellung einer neuen Palette von Kleb- und Dichtstoffen, die unter der Bezeichnung GENIOSIL® N vermarktet werden. Innerhalb der Produktserie bietet WACKER eine große Auswahl an fertig formulierten Produkten an. Die Spanne reicht von hochelastischen Dichtstoffen (GENIOSIL® N25 und GENIOSIL® N35) über den Spiegelkleber GENIOSIL® N45 bis hin zum hochfesten, weichmacherfreien Kleber GENIOSIL® N70. Der glasklare Kleb- und Dichtstoff GENIOSIL® N35C findet überall dort Verwendung, wo man, wie beispielsweise im Möbel- und Vitrinenbau, Fugen und Klebestellen nicht sehen soll.
Das Einsatzgebiet der GENIOSIL® N Hybridkleb- und Dichtstoffen reicht von glasklaren, hochelastischen Dichtstoffen bis hin zum haftungsstarken Montagekleber. Der hochfeste Kleber GENIOSIL® N70 ist weichmacherfrei.
GENIOSIL® W: Bindemittel für lösemittelfreie Kleber
Darüber hinaus präsentiert WACKER auf der ECS 2011 eine neuartige Flüssigabdichtungstechnologie für die Bauindustrie. Das unter dem Namen GENIOSIL® W vertriebene Produkt basiert auf speziellen alphasilan-terminierten Hybridpolymeren, die die positiven Eigenschaften von Polyurethanen und Siliconen in einem einzigen Produkt kombinieren. Mit Hilfe dieser Hybridtechnologie hat WACKER bereits erfolgreich eine neue Generation von Bindemitteln für lösemittelfreie Parkett- und hochelastische Industriekleber entwickelt.
Auch GENIOSIL® W macht sich diese Alphasilan-Technologie zunutze: Das silanvernetzende Produkt bildet auf der Oberfläche eine feste, klebfreie Dichtmembran. Diese Membran ist zwar wasserdicht, aber trotzdem dampfdurchlässig. Auf diese Weise kann auch nach dem Abdichten Feuchtigkeit aus dem Untergrund entweichen.
GENIOSIL® W eignet sich insbesondere zur Abdichtung großer Flächen, zum Beispiel von Flachdächern, Balkonen, Terrassen oder Kellerwänden. GENIOSIL® W 90 wurde für die Applikation auf vertikalen Flächen entwickelt. Für horizontale Flächen werden die selbstnivellierenden Typen GENIOSIL® W 180 und GENIOSIL® W 180 plus angeboten. Die Produkte sind gebrauchsfertig und können entweder mit Rolle oder Pinsel oder im Airless-Sprühverfahren aufgetragen werden. Sie haftet auf Beton, Estrich, Glas, Keramik und Holz sowie auf vielen Metallen.
GENIOSIL® W ist UV- und chemikalienbeständig, nahezu geruchlos und kennzeichnungsfrei im Sinne der Gefahrstoffverordnung.

Verbundwerkstoffe aus Recycling-Material

München, 17. Januar 2011 – WACKER bietet neuartige Verbundwerkstoffe für den Innenbereich an, so genannte Natural Fiber Composites (NFC). Damit lassen sich zum Beispiel innovative Bodenbeläge und Verkleidungen aus Naturfasern, wie Kork, Leder, Holz oder Schiefer, herstellen. WACKER hat seinen Messestand auf der BAU 2011, die im Januar in München stattfand, komplett mit NFC-Materialien ausgestattet – von den Wänden mit Lederverkleidung bis hin zu Sitzbänken mit Schieferbezug.
Naturfaser Composites
In unternehmensübergreifenden Projekten hat WACKER zusammen mit Partnerfirmen Beläge und Verkleidungen mit innovativen Eigenschaften für Böden, Wände und Möbel geschaffen. Mit der Projektplattform rund um die Verarbeitung von Naturfasern ermöglicht WACKER vielfältige Anwendungen, vor allem für Bodenbeläge, im Innenausbau und in der Möbelindustrie oder Beschichtungen in Autos.
In Verbindung mit Bindepulvern der Marke VINNEX® auf Basis von Vinylacetat und Ethylen (VAE)-Copolymeren entstehen beispielsweise fußwarme Schiefer-Kork-Böden. Diese können im Klick-System einfach selbst verlegt werden. Zudem lassen sich mit den neuen Naturfaser-Composites aus recycelten Lederresten Verkleidungen für Möbel und Böden herstellen.
Kork aus Produktionsresten als Rohstoff für Bodenbeläge
Bei den neuen Schiefer-Kork-Fußböden auf der Basis von Naturkork, indischem Schiefer und VINNEX® bildet eine millimeterdünne Schieferplatte die Oberfläche, auf deren Rückseite eine dünne, wärmende Korkschicht Unebenheiten im Stein ausgleicht. Dazu wird zunächst Kork, der aus Produktionsresten gewonnen wird, mit dem WACKER-Bindepulver VINNEX® zu Granulat – sogenannten Cork Polymer Composites (CPC) – gemischt, anschließend zu Kork-Kunststoffbahnen verarbeitet und zeitgleich mit den hauchdünnen Schieferplatten verpresst. Zuletzt werden diese Kork-Schieferplatten mit einer Holzfaserplatte verleimt, die mit einem Klick-System versehen wird. So lässt sich der Naturstein-Kork-Boden unkompliziert und fugenfrei verlegen, ähnlich wie Fertigparkett.
Dieser neue Bodenbelag bietet zahlreiche Vorteile: Die Korkschicht auf der Unterseite des Schiefers sorgt für ein angenehm fußwarmes Gefühl und erhöht den Gehkomfort. Die dämmenden Korkfasern reduzieren den Trittschall. Gleichzeitig ist die Steinoberfläche feuerfest, widerstandsfähig und sehr stabil und damit ideal geeignet für Eingangshallen, Foyers und Hotellobbys sowie für Flächen um und vor Feuerstellen wie Öfen und offene Kamine.
Lederfolien aus Stanzresten zu Werkstoffen verarbeiten
Weiter besteht die Möglichkeit, Reste aus der Lederverarbeitung aufzubereiten und mithilfe von VINNEX®-Bindepulver zu Werkstoffen zu verarbeiten. So lassen sich beispielsweise aus dem regenerierten Leder strapazierfähige Bodenbelagsfliesen kreieren. Dazu werden Stanzreste der Lederindustrie zu Pellets verpresst und mit VINNEX® zu Lederfolien verarbeitet.
Über einen speziell angepassten Kalandrierprozess entsteht daraus eine etwa 1,70 Meter breite Leder-Polymer-Folie als Rollenware, die nur rund einen Millimeter dünn ist. Mögliche Anwendungsfelder sind Möbel- und Wandbezüge, Bodenbeläge oder Verkleidungen im Automobilinnenraum, beispielsweise für die Mittelkonsole oder die Seitenteile.
Wiederverwertung nachwachsender Rohstoffe
Recyclefähigkeit, wertschöpfende Vermarktung von Reststoffen und energieeffiziente thermoplastische Verarbeitung sind wesentliche Kennzeichen der neuen Natural Fiber Composites. WACKER bietet mit seinen Partnern eine komplette Projektplattform rund um die Verarbeitung von Naturfasern und treibt so den Trend zu Nachhaltigkeit über die Wiederverwertung nachwachsender Rohstoffe voran. Mit den neuen Materialien lassen sich Ressourcen schonen und Rohstoffe effizient nutzen. Denn die Basis bilden nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Kork oder Leder, bei deren Verarbeitung Reststoffe verwertet werden können.

REACH: WACKER bewältigt erste Etappe

München, 16. Dezember 2010 – WACKER hat die erste Phase der Stoff-Registrierung nach der aktuellen europäischen Chemikalienverordnung REACH erfolgreich abgeschlossen. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) bestätigte den Empfang von 85 Stoffdossiers und erteilte für alle Stoffe entsprechende Registriernummern.
Reach News
Damit hat WACKER die erste Registrierungsfrist gemäß REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) fristgerecht erfüllt und kann diese Stoffe innerhalb der Europäischen Union (EU) ohne Einschränkungen produzieren bzw. in EU-Länder importieren.
Im März 2009 hatte WACKER sein erstes technisches Stoffdossier bei der Europäischen Chemikalienagentur eingereicht. Bis zum Ablauf der am 30. November 2010 zu Ende gegangenen Frist für sogenannte Phase-in-Stoffe ab 1000 Tonnen Jahresproduktionsmenge hat der Chemiekonzern insgesamt 85 Stoffdossiers vorgelegt.
„Alle beschriebenen Stoffe wurden bei der ECHA angemeldet und sind nun registriert. Damit haben wir unsere Pflichten für die erste Phase der REACH-Registrierung in vollem Umfang erfüllt“, sagt WACKER-Vorstandsmitglied Auguste Willems. „Die fristgerechte Abgabe der Dossiers ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Wir stellen damit sicher, dass wir diese Substanzen und die daraus hergestellten Produkte weiterhin an allen unseren Standorten innerhalb der EU produzieren bzw. sie in die EU einführen können.“
Erster Schritt auf dem langen Weg zur REACH-Registrierung war Ende 2008 die erfolgreiche Vorregistrierung von Stoffen ab einer jährlichen Produktionsmenge von einer Tonne. Für die nun folgenden REACH-Etappen bereitet der Konzern 250 weitere Stoffdossiers vor. Insgesamt rechnet das Unternehmen bis 2018 mit einem Gesamtaufwand für REACH in Höhe von rund 30 Mio. €.

WACKER HILFSFONDS: Neue Projekte in Haiti und Pakistan

München, 13. Dezember 2010 – Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützt der WACKER HILFSFONDS neue Projekte in Haiti und Pakistan, die Opfern von Naturkatastrophen Chancen für ein besseres Leben geben. Der Fokus liegt dabei auf der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen.
Das Erdbeben in Haiti am 12. Januar 2010 gilt als schwerstes Beben in der Geschichte Nord- und Südamerikas. Die Vereinten Nationen gehen von 300.000 Toten, 300.000 Verletzten und 1,2 Millionen Obdachlosen aus. Schon vor der Naturkatastrophe war Haiti ein armes Land – bis heute kämpfen die Überlebenden des Erdbebens gegen Hunger und Seuchen. Angesichts der großen Not in dem karibischen Staat hat der Vorstand der Wacker Chemie AG eine Initialspende von 50.000 € geleistet und alle für Haiti eingehenden Spenden der Mitarbeiter an den WACKER HILFSFONDS verdoppelt. Bislang haben die WACKER-Mitarbeiter für Haiti über 38.000 € an den WACKER HILFSFONDS gespendet. Somit stellt die Stiftung bislang schon über 125.000 € für Haiti zur Verfügung.
Der WACKER HILFSFONDS hat ein Projekt ausgewählt, das jungen Haitianern eine Perspektive gibt, die über eine kurzfristige Hilfe hinausreicht. Projektpartner ist die Hilfsorganisation „Don Bosco Dritte Welt“. Die Organisation mit dem Leitbild „Helfen, dass das Leben junger Menschen gelingt“ engagiert sich seit 75 Jahren in Haiti und setzt ihre Schwerpunkte auf die Arbeit mit Straßenkindern sowie schulische und berufliche Bildung in den Elendsvierteln.
Der WACKER HILFSFONDS unterstützt die Organisation beim Wiederaufbau der vom Erdbeben zerstörten Grund- und Sekundarschule in Gressier. Der Neubau ist erdbebensicher, zyklon-resistent und behindertengerecht angelegt. Dort sollen Kinder und Jugendliche nicht nur eine gute Schulbildung und regelmäßige Mahlzeiten erhalten, sondern auch pädagogisch und psychologisch betreut werden, damit sie ihre teils traumatischen Erlebnisse besser verarbeiten können. Die neue Schule wird rund 350 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis und 18 Jahren aufnehmen. Die Kinder kommen aus einem wirtschaftlich extrem schwachen Milieu, unter ihnen viele Waisen und Straßenkinder. Der WACKER HILFSFONDS wird das Projekt vier Jahre unterstützen und die finanziellen Mittel für zwei Schulklassen zur Verfügung stellen.
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Hilfsprojekt in Pakistan
Heftige Monsunregen führten im Juli 2010 im Nordwesten Pakistans zu großflächigen Überschwemmungen mit Schlammlawinen und Erdrutschen. Es gab Tausende von Toten. Häuser und Felder wurden zerstört. Mehr als 20 Millionen Menschen gelten als direkt betroffen. Der WACKER HILFSFONDS unterstützt gemeinsam mit Malteser International den Wiederaufbau einer Grundschule in Marghuzar im Distrikt Swat. Die Kinder haben dort derzeit keine andere Wahl, als den Unterricht unter freiem Himmel zu verfolgen, denn ihre Schule wurde von den Regenfluten zerstört. Malteser International baut ein neues Schulgebäude, in dem künftig rund 250 Mädchen unterrichtet werden sollen.
Im Herbst war ein deutscher Architekt zur Bestandsaufnahme und Bauplanung vor Ort. Die neue Schule wird so konstruiert, dass sie Umwelteinflüssen besser standhalten kann. Wichtig sind zudem eine bessere Versorgung mit Trinkwasser sowie kindgerechte sanitäre Anlagen. Der WACKER-Vorstand hat für den Wiederaufbau der Grundschule in Marghuzar 50.000 € an den WACKER HILFSFONDS gespendet, der diese Mittel an Malteser International übergibt.
Hilfsprojekt in Sri Lanka
Bereits seit dem Jahr 2005 unterstützt der WACKER HILFSFONDS Tsunami-Opfer in Sri Lanka und hat im Dorf Kosgoda unter anderem eine Schule wiederaufgebaut. In Kooperation mit dem Verein „Future for Children“ und dem Malteser Hilfsdienst Augsburg ermöglicht der WACKER HILFSFONDS den Unterhalt von vier Klassen mit über 50 Schülern. Dazu gehören die Finanzierung von sechs Lehrkräfte, Schulkleidung, Unterrichtsmaterial und ein warmes Mittagessen für die Kinder. Nach der Spendenaktion im Advent 2009 hatten die WACKER-Mitarbeiter insgesamt 23.000 € für den Schulbetrieb gegeben. Diesen Advent finden wieder Spendenaktionen an den WACKER-Standorten statt. Die Unternehmensleitung wird für jedes Projekt alle Spenden von Mitarbeitern verdoppeln.
Über den WACKER HILFSFONDS
Nach der Tsunami-Katastrophe vom Dezember 2004 gründete sich der gemeinnützige WACKER HILFSFONDS. Die Stiftung, deren Vorstand und Kuratoren ehrenamtlich arbeiten, leistet seither unbürokratisch Hilfe nach Naturkatastrophen. Der Schwerpunkt liegt auf langfristig angelegten Projekten, die mit Ausbildung und Hilfe zur Selbsthilfe Chancen für ein besseres Leben geben. Der WACKER HILFSFONDS unterstützt derzeit Hilfsprojekte in China, Haiti, Pakistan und Sri Lanka. Spenden der WACKER-Mitarbeiter für den Hilfsfonds hat das Unternehmen bisher immer verdoppelt. Mehr Infos zum WACKER HILFSFONDS im Internet unter www.wacker.com, Rubrik WACKER Group, Nachhaltigkeit.

Arche München eröffnet Jugendbereich –
WACKER bleibt starker Partner

Vierte große WACKER-Spende beim Sommerfest übergeben

München, 6. Juli 2010 – Das christliche Kinder- und Jugendzentrum „Die Arche“ in München-Moosach startete vor vier Jahren seine Arbeit für Kinder zwischen fünf bis elf Jahre. Viele der Kinder sind mittlerweile zu Jugendlichen geworden und wollen weiterhin in ihrer Arche bleiben. Das ist nun möglich, auch dank der vierten Spende über 100.000 €, die der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Peter-Alexander Wacker und Konzernchef Dr. Rudolf Staudigl heute übergaben.
Die Kinder der Arche kommen aus sozial benachteiligten Familien aus München-Moosach. Die wenigsten von ihnen erhalten daheim jeden Tag ein warmes Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung. Auch Zeit für Spiele mit Erwachsenen oder die Möglichkeit, an Ausflügen teilzunehmen, bleiben vielen Arche-Kindern verwehrt. Die Arche-Mitarbeiter um Einrichtungsleiter Tim Rauchhaus geben den Kindern das, was Ihnen zuhause fehlt. Jahrelang konzentrierte sich die Arbeit der Arche auf Kinder im Grundschulalter. Für die Jugendlichen fehlte es an Räumlichkeiten und Betreuern. Dies ist nun vorbei. Nachdem bereits im vergangenen Jahr ein weiterer Mitarbeiter für die Arbeit mit Teenagern gewonnen werden konnte, eröffnete heute im Beisein der Münchner Bürgermeisterin Christine Strobl der Jugendbereich.
Scheckübergabe an
Übergabe der vierten großen WACKER-Spende über 100.000 € an „Die Arche“ München
In einem eigenen Containerblock können die Jugendlichen nach der Schule ihre Hausaufgaben machen, im Internet surfen und in einem mehr als 100 Quadratmeter großen Jugendraum (genannt „Soulclub“) kickern oder einfach nur „chillen“ – entspannen. „Unser Angebot ist zunächst begrenzt für Jugendliche bis 16 Jahre. Wir werden diese Altersgrenze aber Schritt für Schritt anheben“, sagte Sozialpädagoge Rauchhaus. In drei Jahren soll es dann in ein festes Gebäude aus Stein und Ziegel gehen. Bis es soweit ist, ist das Containerzentrum der Treffpunkt für Kinder und Teenager.
Zur Eröffnung des Jugendbereichs spendete WACKER heute im Rahmen des Arche-Sommerfestes zum vierten Mal 100.000 Euro. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Peter-Alexander Wacker und Konzernchef Dr. Rudolf Staudigl überreichten heute den Scheck an Arche-Gründer Bernd Siggelkow und Arche-Leiter Tim Rauchhaus. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die Kinder und Jugendlichen eine gute Perspektive haben“, erklärt Dr. Wacker das Engagement des Unternehmens. Dr. Staudigl ermunterte die Jugendlichen, sich für ihre Schul- und Ausbildung einzusetzen und lud sie ein, sich bei WACKER einen Überblick über die vielfältigen Berufsfelder in einem Chemieunternehmen zu verschaffen. „Vielleicht können wir mal den einen oder anderen von Euch später als Mitarbeiter bei uns begrüßen. Das würde mich freuen“, rief Dr. Staudigl den Jugendlichen zu.
Neben der finanziellen Förderung trugen viele WACKER-Mitarbeiter als Helfer zum Gelingen des Arche-Sommerfestes bei. So konnten Kinder mit Chemikern des Unternehmens selber chemische Experimente durchführen, zum Beispiel Münzen mit Siliconkautschuk abformen oder eine zähflüssige Schleimmasse (Slime) herstellen.

Nachbarschaftsgespräch 2010 in Nünchritz.

Über 140 Nachbarn des Chemiewerkes in Nünchritz nahmen heute an dem jährlichen Nachbarschaftsgespräch teil.
Präsentiert wurden neben den Werten zu Umwelt und Sicherheit, dem Konzernergebnis von 2009 und den Zahlen zur Entwicklung des Standortes auch Aktuelles zur Großbaustelle des Werkes, auf der für 800 Mio. EUR eine Produktionsanlage für Solarsilicium mit 450 zusätzlichen Arbeitsplätzen entsteht.
Die aktuellen Daten & Fakten zu Umwelt und Sicherheit sind ab sofort im Internet abrufbar www.wacker.com/nuenchritz
Die gute Übereinkunft und der enge Dialog mit der Nachbarschaft ist eines der Anliegen von WACKER. Das Nachbarschaftsgespräch wurde zum 10. Mail seit Übernahme des Werkes durch WACKER im Oktober 1998 angeboten. Eingeladen waren die Anwohner, aber auch Vertreter von Schulen, den umliegenden Gemeinden, der lokalen Vereine und sonstigen Institutionen. Die hohe Beteiligung und das starke Interesse sind sicherlich auch auf die anschließende Besichtigung des Werkes und die Führung über das Baufeld zurückzuführen. Der abschließende gemeinsame Imbiss wurde zu reger Diskussion und offenem Austausch genutzt.

Arbeitssicherheits-Preis an WACKER POLYMERS

Ehrenmedaille des Branchenverbands der Farben- und Lackhersteller

Calvert City – Die NPCA/FCST, der US-Branchenverband der Lack- und Farbenhersteller und verwandter Branchen, hat die WACKER POLYMERS, Business Unit Dispersionen für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet.
Bei der Preisverleihung berücksichte die Jury unter anderem die Tatsache, dass während eines Zeitraums von fünf Jahren keine Ausfalltage durch Arbeitsunfälle entstanden. Um an dem Annual Safety Award Program teilzunehmen, mussten die Mitgliedsunternehmen darüber hinaus weitere Informationen einreichen.
Die Daten können anschließend von anderen Mitgliedern des Branchenverbands eingesehen werden, die auf diese Weise die Wirksamkeit Ihrer Arbeitssicherheitsprogramme mit den Ergebnissen anderer Unternehmen aus ihrer Branche vergleichen.
„Die NPCA/FSCT betreibt dieses Programm in der Hoffnung, dass es Informationen bereitstellt, die vom Verband und seinen Mitgliedern genutzt werden, um die Verpflichtung der Branche zur Arbeitssicherheit voranzutreiben“, heißt es in der Pressemitteilung der Organisation.
Ed McIntyre, Arbeitsschutzmanager in Calvert City, nahm den Preis des Branchenverbands der Lack- und Farbenhersteller entgegen.
Die NPCA/FSCT ging im März 2009 aus dem Zusammenschluss der zwei vorher getrennt operierenden Branchenverbände National Paint and Coatings Association (NPCA) und Federation of Societies for Coatings Technology (FSCT) hervor. Seit dieser Fusion ist die NPCA/FSCT die einzige Vereinigung der amerikanischen Farben- und Lackhersteller und ihrer Zulieferer.
Die Baufarbenhersteller, die WACKER von Calvert City aus beliefert, sind Namen, die in den USA ein Begriff sind. Deren Kunden erwarten, dass nicht nur die Produkte höchsten Qualitäts-, Umwelt-, Sicherheits- und Gesundheitsstandards genügen, sondern auch die in den Farben enthaltenen Grundstoffe.
„Unsere Kunden schätzen unsere Verpflichtung den Märkten gegenüber, die wir bedienen, und die verlässliche Lieferantenbeziehung, die wir bieten“, sagt Diane Terry, Director Strategic Marketing and Development in der Business Unit Dispersionen (L-D). „Unser Fokus auf Gesundheit, Umwelt und Sicherheit ist ein Schlüsselelement in unserer Lieferkette.“

Vordiplompreise gestiftet

Jedes Jahr werden an der Fakultät für Bio- und Chemieingenieurwesender TU Dortmund zwei Preise für die besten Vordiplomstudentenvergeben. Jetzt hat sich WACKER entschlossen, diese beiden Preise – zu jeweils 750 € – zu stiften und damit seine Partnerschaft mit der Dortmunder Hochschule auszubauen.
Den Preis für das beste Vordiplom im Fach Bioingenieurwesen erhielt Julian Treese mit einem Notendurchschnitt von 2,1; im Fach Chemieingenieurwesen wurde Andreas Hofmann mit der gleichen Note ausgezeichnet. Mit der Stiftung dieses Vordiplompreises wolle WACKER zeigen, wie sehr dem Unternehmen der Ingenieurnachwuchs am Herzen liege, betonte Dr. Markus Bauer aus der Zentralen Ingenieurtechnik von WACKER bei der Preisverleihung.
Dr. Markus Bauer von der Zentralen Ingenieurtechnik der Wacker Chemie AG, die Preisträger Julian Treese und Andreas Hofmann sowie Prof. Dr. Gabriele Sadowski, Dekanin der Fakultät für Bio- und Chemieingenieurwesen der TU Dortmund (v.l.n.r).
Die Wacker Chemie AG gehöre zu den wenigen großen Unternehmen, die eine eigene große Ingenieurtechnik besitze, sagte Bauer weiter. „Wir bei WACKER sind sehr stolz darauf, dass wir ingenieurtechnische Leistungen nicht zukaufen müssen, sondern selbst über dieses Know-how verfügen.
Mit der TU Dortmund verbindet WACKER eine enge Partnerschaft. So organisiert der Konzern seit zwei Jahren gemeinsam mit der Fakultät für Bio- und Chemieingenieurwesen Projektierungskurse und Exkursionen ins Werk Burghausen. „Der große Zuspruch, den diese Aktion bei Studenten und Dozenten findet, zeigt, dass wir hier ein wegweisendes, für beide Seiten nutzbringendes Kooperationsmodell entwickelt haben“, betonte Bauer.

Umweltverträgliche Polymerdispersion für China

WACKER präsentierte VINNAPAS® EF 718 auf der Chinacoat 2009

WACKER hat auf der Chinacoat 2009 mit VINNAPAS® EF 718 ein neues Produkt für den chinesischen Markt präsentiert. Mit der wasserbasierten Dispersion lassen sich geruchsarme Innenfarben mit extrem niedrigen VOC-Werten formulieren.
VINNAPAS® EF 718 wurde in enger Zusammenarbeit mit chinesischen Kunden für das Mittelpreissegment der geruchsarmen Innenfarben in China entwickelt. Damit ist es WACKER gelungen, die bewährte Vinylacetat- Ethylen-Polymer-Technologie, kurz VAE-Technologie, erfolgreich an die regionalen Anforderungen in China anzupassen. VINNAPAS® EF 718 ist eine wasserbasierte Dispersion eines Vinylacetat-Ethylen-Copolymers. Die Dispersion wurde als VOC-armes und APEO-freies Bindemittel für umweltverträgliche und geruchsarme Farben entwickelt. Sie überzeugt durch ihre ausgezeichneten Eigenschaften wie Nassabrieb- und Frühwas serbestän digkeit. Sie ist außerdem geruchsarm und kann kostengünstig andere Technologien wie beispielsweise solche auf Basis von Vinyl- und Styrolacrylaten ersetzen.
Als Bindemittel für Baubeschichtungen zeigt VINNAPAS® EF 718 nicht nur perfekt ausgewogene Produkteigenschaften. Die Dispersion ermöglicht auch die Formulierung von geruchsarmen Farben mit niedrigen VOC-Werten (<10 g/l) über einen breiten PVK-Bereich (Pigment-Volumen-Konzentration) und eignet sich insbesondere als alternatives Bindemittel in derzeit in China verwendeten Produkttechnologien. VINNAPAS® EF 718 benötigt keine Koaleszenzmittel zur Filmbildung, da VAE-Copolymere die Fähigkeit besitzen, „von selbst“ zu koales zieren. So steht ein Polymer zur Verfügung, das für die Filmbildung ohne Co-Solvent auskommt und damit als geruchs- und VOC-arme Farbe formuliert werden kann.
Im Vergleich zu anderen VAE- und Vinylacrylat-Produkten reagiert die neue Polymerdispersion besser auf Verdicker, wodurch die Menge an eingesetztem Verdickungsmittel reduziert und Rohstoffkosten eingespart werden können. VAE-Dispersionen sind in China relativ neu, erfreuen sich jedoch im Bereich der Baubeschichtungen zunehmender Beliebtheit, da ihre Vorteile zur Herstellung von geruchsarmen und umweltverträglichen Farben auf der Hand liegen. WACKER kann als weltweiter Technologieführer auf dem Gebiet der VAE-Technologie Polymere anbieten, die den anspruchsvollen Umweltanforderungen der Farben- und Lackindustrie vollauf gerecht werden.
WACKER stellte in Halle E3, Stand E21-24 aus. Die Chinacoat 2009 fand vom 18. bis 20. November in Schanghai statt.

Zufriedene WACKERianer

München – WACKER-Führungskräfte haben eine hohe Meinung von ihrem Arbeitgeber: Beim jährlichen Stimmungsbarometer des Verbands angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) belegte der Konzern mit der Note 2,48 einen hervorragenden zweiten Platz. Insgesamt wurden für diese Umfrage 26 Unternehmen aus der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie Medizintechnikhersteller bewertet.
Für seine sogenannte VAA-Befindlichkeitsumfrage ließ der Führungskräfteverband VAA 2.000 außertarifliche und leitende Angestellte ihre jeweiligen Arbeitgeber bewerten. Dabei werden Fragen zur Unternehmenskultur, zu Arbeitsbedingungen, Karrierechancen und persönlichen Befindlichkeiten gestellt.
Mit dem zweiten Platz in der aktuellen VAA-Umfrage konnte sich WACKER gegenüber dem Jahr 2008, als der Konzern mit Platz drei ebenfalls exzellent abschnitt, sogar noch um eine Position verbessern. In diesem Jahr schnitt lediglich das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim mit einer Bewertung von 2,41 noch etwas besser ab als WACKER.
„In der Krise werden die guten alten, langfristig orientierten deutschen Unternehmen für Manager wieder deutlich attraktiver“, kommentierte die Personalberatung Heidrick & Struggles die Ergebnisse der Umfrage in der Zeitschrift „manager magazin“.
Der VVA vertritt die Interessen von rund 27.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie und angrenzenden Bereichen. Der Verband hob hervor, dass trotz der schweren Rezession die Stimmung unter den Führungskräften in der exportorientierten – und damit stark von der Wirtschaftskrise betroffenen – Chemieindustrie nicht eingebrochen sei: „Leistungsträger stehen ihren Unternehmen auch in schweren Zeiten loyal zur Seite. Sie beweisen Umsicht und Gelassenheit und übernehmen gewohnt Verantwortung – für ihre Kollegen und für ihre Firma.“

Pyrogene Kieselsäure gemäss REACH registriert

Helsinki – WACKER hat die zur Stoffgruppe „Siliciumdioxid“ gehörenden pyrogenen Kieselsäuren erfolgreich nach REACH registrieren lassen. Dies gab die Europäische Chemikalienagentur ECHA im März bekannt.
Die in Helsinki ansässige Behörde bestätigte die Vollständigkeit der Registrierungsunterlagen gemäß der Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH). WACKER gehört damit bereits jetzt zu den Unternehmen, die pyrogene Kieselsäuren auch weiterhin uneingeschränkt herstellen, importieren und vermarkten dürfen.
Mit der Vorregistrierung Anfang Juni 2008 hatte der Konzern bereits die chemikalienrechtliche Anmeldung von HDK® pyrogener Kieselsäure frühzeitig vorangetrieben. Die REACH-Registrierung basiert auf einem umfangreichen Stoffdossier, das von einem Industriekonsortium unter aktiver Beteiligung von WACKER erstellt wurde. Das Dossier enthält eine Vielzahl physikalisch-chemischer Daten zur Stoffgruppe und beruht unter anderem auch auf den Ergebnissen eigens angefertigter toxikologischer, epidemiologischer und ökotoxikologischer Studien.
WACKER produziert HDK® durch Hydrolyse von flüchtigen Chlorsilanen in einer Knallgasflamme. Dabei entsteht hochreines, amorphes Siliciumdioxid in Pulverform, auch hochdisperse pyrogene Kieselsäure genannt. Charakteristisches Merkmal von HDK® ist neben der Reinheit die sehr große spezifische Oberfläche der Partikel. Dies verleiht dem Stoff unterschiedlichste, technologisch interessante Eigenschaften.
HDK® eignet sich beispielsweise zur Rheologiekontrolle von Beschichtungsstoffen und Druckfarben sowie von Kleb- und Dichtstoffen. HDK® wird auch zur Verstärkung von Siliconelastomeren, zum Polieren von Siliciumwafern und als hocheffektiver Wärmedämmstoff verwendet. Ferner wird es in Körperpflegemitteln (zum Beispiel Zahnpasta), Nahrungsmitteln und Pharmazeutika als Verdickungs- bzw. Rieselhilfsmittel eingesetzt.

Leuchtmittel der Zukunft

„Alexander Wacker Innovationspreis 2009“: WACKER zeichnet Forscher für die Entwicklung neuer optischer Hochleistungssilicone aus

Burghausen/München – Dr. Philipp Müller von WACKER SILICONES in Burghausen hat den „Alexander Wacker Innovationspreis 2009“ bekommen. Beim WACKER-Forschungssymposium am 10. Juli 2009 wurde er für die Entwicklung einer neuen Familie optischer Hochleistungssilicone ausgezeichnet.
Mit diesen neuen Siliconelastomeren, die WACKER unter der Markenbezeichnung LUMISIL® anbietet, lassen sich erstmals optische Linsen für licht-emittierende Dioden (LED) ohne aufwändige Spritzguss- und Abformprozesse direkt auf dem LED-Chip in einem Arbeitsgang erzeugen. Die gleichzeitige Formgebung und Montage der LED-Optik ist besonders effizient. Sie bedeutet deshalb einen Durchbruch in der kostengünstigen Massenfertigung von LEDs. Der mit 10.000 € dotierte Innovationspreis war in diesem Jahr in der Kategorie Produktinnovation ausgeschrieben worden.
„LEDs haben in Sachen Energieeffizienz ein gewaltiges Potenzial, entsprechend groß sind die Wachstumsperspektiven für diesen Markt“, sagte WACKER-Vorstandsmitglied Dr. Wilhelm Sittenthaler in seiner Laudatio. „Wir erwarten hier jährliche Steigerungsraten von 20 Prozent. Das bedeutet: Auch in wirtschaftlicher Hinsicht wird diese Innovation aller Voraussicht nach ein voller Erfolg für WACKER.“
WACKER-Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Dr. Wilhelm Sittenthaler überreichte Dr. Philipp Müller (rechts) auf dem Forschungssymposium in Burghausen die Urkunde und Medaille für den verdienten „Alexander Wacker Innovationspreis 2009“.
Licht-emittierende Dioden gelten als das Leuchtmittel der Zukunft, weil sie bei hoher Leuchtkraft nur einen Bruchteil der Energie benötigen, die herkömmliche Glühbirnen oder Energiesparlampen verbrauchen. Der Wirkungsgrad moderner Hochleistungs-LEDs liegt beim Zehnfachen einer Glühbirne. Um das Licht der Diode auskoppeln und verteilen zu können, brauchen Hochleistungs-LEDs aber eine Linsenoptik.
Die enorme Leistungssteigerung von LEDs innerhalb der letzten Jahre führt nun dazu, dass bislang eingesetzte organische Werkstoffe dem Lichtfluss nicht mehr standhalten. Aus diesem Grund werden moderne Hochleistungs-LEDs in Zukunft vor allem mit Silicon als Verguss- und Optik-Material hergestellt werden, weil dieses die erforderliche Hitze- und Lichtstabilität aufweist. Der Nachteil dabei: Bislang ließen sich Linsengeometrien ausschließlich über aufwendige Spritzguss- und Abformprozesse herstellen.
Mit den Siliconelastomeren der Produktreihe LUMISIL® ist es nun erstmals möglich, frei liegende Linsen über einen Dispens-Prozess direkt auf dem LED-Chip in einem Arbeitsgang zu erzeugen. Die perfekte Abbildung der Linsengeometrie erfolgt dabei über einen neuartigen, durch ultraviolettes Licht gesteuerten Aushärtemechanismus. Bei LUMISIL® 419 UV ist es wegen seiner hervorragenden Adhäsionseigenschaften sogar möglich, auf das bislang zusätzlich verwendete Verguss-Silicon zu verzichten, da es neben der optischen Funktion zusätzlich auch den Schutz des LED-Chips übernimmt. Auf diese Weise können jetzt LED-Bauteile mit Siliconlinsen in sehr großen Stückzahlen mit vergleichsweise geringem Anlagen- und Prozessaufwand hergestellt werden.
LUMISIL® ist bei einem der weltweit führenden Hersteller von LEDs bereits im Einsatz und hat dort seine hervorragende Transparenz, seine gute mechanische Festigkeit sowie seine Langzeitbeständigkeit gegen extreme UV-Lichtbelastung erfolgreich unter Beweis gestellt.

Hilfe zur Selbsthilfe

WACKER HILFSFONDS unterstützt Tsunami-Opfer – Schulbetrieb läuft gut – Berufsausbildung startet noch dieses Jahr

Kosgoda/Pilane – Mit mehr als 250.000 € hat der WACKER HILFSFONDS seit 2005 Opfer der Tsunami-Flut in Sri Lanka unterstützt. Mittlerweile sind die geförderten Schul- und Ausbildungsgebäude in zwei srilankischen Dörfern fertig gestellt. Rund 50 Schüler bereiten sich hier auf ihren Abschluss vor. Bald werden auch zwei Dutzend junge Menschen ihre Berufsausbildung aufnehmen.
„Der WACKER HILFSFONDS, das Unternehmen und seine Mitarbeiter können wirklich stolz sein“, berichtet Peter Hirschmann, Kuratoriumsmitglied der Stiftung, der im Frühjahr die Fortschritte der beiden Hilfsprojekte vor Ort prüfte. In dem Siedlungsprojekt Kosgoda – einem neu angelegten Dorf – entstanden in den letzten vier Jahren neben 53 Häusern für 250 Fischer und Tsunami-Geschädigte unter anderem zwei Waisenhäuser, mehrere öffentliche Gebäude, Lehrwerkstätten, ein medizinisches Zentrum sowie vier Gebäude für die örtliche Schule und ihre 120 Schüler – zwei der Bauten finanzierte der WACKER HILFSFONDS.
Betreut wird das Siedlungsprojekt vom Verein „Future for Children“ in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst in Augsburg. „Der erfolgreiche Einsatz unserer Mittel ermöglicht den Kindern eine hervorragende Bildung – und damit die Hoffnung auf ein besseres Leben“, sagt Elfriede Süß, Koordinatorin des Komplexes und Projektleiterin der Hilfsorganisation „Future for Children". Weitere Unterstützung erfährt Kosgoda von der UNESCO.

Bildergalerie Sri Lanka

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Unterricht in Kosgoda für fünf Jahre finanziert
Zudem erhielt die Schule vom WACKER HILFSFONDS im Jahr 2005 die Zusage, den Unterhalt von vier Klassen mit 53 Schülern – dazu gehören sechs Lehrkräfte, Schulkleidung und Unterrichtsmaterial – für fünf Jahre zu finanzieren. Vertraglich stehen derzeit noch Mittel für zwei Jahre zur Verfügung. „Somit wären bald neue Spenden nötig, um die Klassen bis zum Abitur weiter zu finanzieren“, bemerkt Peter Hirschmann. Der buddhistische Mönch Sadu, der die Schule seit Anfang 2006 leitet, plant eine weitere Reise nach Deutschland, um über die bisherigen Fortschritte und künftigen Planungen für die Schule zu berichten.
Ein zweites Projekt, das mit den Spenden des WACKER HILFSFONDS finanziert wurde, ist die Beteiligung an einer Ausbildungsstätte der Organisation „Little Smile“ im Ort Pilane bei Galle. „Little Smile“ betreibt dort ein Lehrlingsheim und Werkstätten, wo Jugendliche in traditionellen srilankischen Berufen ausgebildet werden. Mit diesem Berufsausbildungszentrum greift „Little Smile“ den Gedanken der Hilfe zur Selbsthilfe auf. „Die jungen Menschen sollen in ihren Fertigkeiten gefördert werden, um so ein solides Fundament für ihre berufliche Zukunft zu bauen“, erklärt Peter Hirschmann.
Start der Berufsausbildung in Pilane
2007 wurde das erste Haus des neuen Ausbildungszentrums fertig gestellt; dort finden derzeit Begegnungen und Schulungen statt. Der Lehrbetrieb für vorerst rund 25 Auszubildende soll dieses Jahr aufgenommen werden. Im so genannten WACKER HILFSFONDS-Zentralgebäude sind Verwaltungstrakt, Schulungs- und Unterrichtsräume untergebracht. „Der WACKER HILFSFONDS hat sich als erster Partner zur nachhaltigen Unterstützung von Ausbildungsplätzen bekannt. Deshalb lag es nahe, das Zentralgebäude nach dem WACKER HILFSFONDS zu benennen", erklärt Michael Kreitmeir, Vorsitzender der Stiftung „Little Smile“.
Hier werden künftig auch die von den Auszubildenden gefertigten Kunstgegenstände ausgestellt und verkauft. Zudem laufen Gespräche mit Reiseveranstaltern: Bald sollen Touristikunternehmen die Ausbildungsstätte in Pilane in ihre Besuchsprogramme aufnehmen, damit die Bildungseinrichtung durch Führungen und den Verkauf von Geschenkartikeln einen eigenen Beitrag zu ihrer Finanzierung leisten kann. Hilfe zur Selbsthilfe eben.

Arche holt nun auch Jugendliche von der Straße

Dritte große WACKER-Spende ermöglicht Ausbau der Jugendarbeit

München, 23. Juli 2009 – Für die Kinder in München-Moosach ist das christliche Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ längst eine Heimat geworden. Täglich ein warmes Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Spiele und Ausflüge – die Kinder bekommen hier, was ihnen in ihren Familien fehlt. Doch was passiert, wenn aus den Kindern Jugendliche werden? Die Arche musste viele von ihnen bisher aus Mangel an Raum und Personal nach Hause schicken. Das ändert sich nun dank der dritten Spende über 100.000 €, die der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Peter-Alexander Wacker und Konzernchef Dr. Rudolf Staudigl heute übergaben.
Vor knapp drei Jahren noch als Kinderclub gestartet, suchen seit längerem immer mehr junge Menschen mangels alternativer Angebote die Sozialeinrichtung auf. Die meisten von ihnen sind Mitglieder der berüchtigten „Lauinger Gang“ und polizeibekannt. „Ihnen fehlt die Perspektive“, sagt Tim Rauchhaus, Leiter der Münchner Arche. Gerade einmal jeder Vierte von ihnen schafft den qualifizierten Hauptschulabschluss. Für Viele sind es hoffnungslose Fälle. Doch die dauerhafte Ausgrenzung ist keine Lösung. In der Arche sollen sie nun ein eigenes Zuhause bekommen. Die Bagger sind endlich vorgefahren. Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, die Arche für die Teens auszubauen.
Scheckübergabe an
Übergabe des dritten großen Spendenschecks von WACKER an das Kinder- und Jugendhilfswerk Arche heute in München-Moosach. V.l.n.r.: Konzernchef Dr. Rudolf Staudigl, Tim Rauchhaus, Leiter der Arche München, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Peter-Alexander Wacker und Bernd Siggelkow, Gründer der Arche.
Anfangs waren es noch etwa 15 bis 20 Jugendliche, die das Arche-Team betreute – mittlerweile sind es bis zu 60. Die Zahl steigt wöchentlich, der Bedarf ist enorm. Mit mindestens 100 Besuchern im Teenageralter rechnet das Zentrum zur Eröffnung des neuen Jugendbereichs. Für diese Anzahl wird der „Soulclub“ ausgelegt sein, voraussichtlich geöffnet ab Januar 2010, wochentags von 14.00 – 19.00 Uhr, freitags auch bis 22.00 Uhr. Betreut wird dort dann die Altersgruppe der 12- bis 19-Jährigen, mit Angeboten wie kostenlosem Mittagstisch, offenen Freizeitangeboten mit Sport und Musik, Workshops, Ausflügen, Feriencamps, Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe sowie Bewerbungstraining. Um das zusätzliche Angebot umsetzen zu können, will die Arche noch einen weiteren Pädagogen einstellen. Im letzten Jahr konnte die Arche mit Hilfe von WACKER bereits einen Jugendpädagogen engagieren. Nach dem Ausbau wird das Arche-Team zu Dritt die Jugendlichen betreuen.
Zum Start des Ausbaus spendete WACKER jetzt bereits zum dritten Mal 100.000 Euro. Der langjährige Vorstandsvorsitzende und heutige Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Peter-Alexander Wacker, überreichte mit dem Vorsitzenden des Vorstands, Dr. Rudolf Staudigl, heute den Scheck an Arche-Gründer Bernd Siggelkow und Tim Rauchhaus, Einrichtungsleiter der Arche München.
„Es ist nicht hoch genug einzuschätzen, dass die Arche nun auch für Jugendliche eine Heimat bietet. Das bewahrt sie davor, in ihrer Freizeit sinnlos ‚abzuhängen‘ oder – viel schlimmer – sich kriminellen Banden anzuschließen und gewalttätig zu werden“, so Dr. Peter-Alexander Wacker. „Die Arche wird hier in München-Moosach sehr gut angenommen. Darüber freuen wir uns. Und sie wächst. Zu diesem Wachstum wollen wir weiterhin unseren Beitrag leisten.“
„Ich teile meine Freude mit Dr. Wacker über das, was die Arche auch mit unserer Hilfe in den letzten drei Jahren auf die Beine gestellt hat“, sagt Dr. Rudolf Staudigl. „Und nicht trotz, sondern gerade wegen der Wirtschaftskrise halten wir an unserem Engagement für die Arche fest. WACKER ist an nachhaltigen Partnerschaften interessiert. Das gilt für unsere Geschäftsprozesse genauso wie für unsere gesellschaftlichen Beiträge. Daher planen wir auch weitere Aktionen mit der Arche, die über das finanzielle Engagement hinausgehen.“
„Wir als Arche freuen uns natürlich sehr, mit WACKER einen solch beständigen und starken Partner am Standort München zu haben, der sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist“, sagt Arche-Gründer Bernd Siggelkow. Bereits im letzten Jahr halfen Mitarbeiter von WACKER in ihrer Freizeit bei der Renovierung von Räumen in der Arche. Und auch bei der Berufswahl will WACKER dem Arche-Nachwuchs zukünftig helfen. Bei einem Besuch im WACKER-Ausbildungszentrum, dem Berufsbildungswerk Burghausen, werden die Jugendlichen erfahren, welch spannende Berufswege die chemische Industrie zu bieten hat. In Bewerbungstrainings sollen sie zudem für Bewerbungen um Ausbildungsplätze fit gemacht werden.

Forscherkiste für „Die Arche“

München – Täglich eine warme Mahlzeit, ein Platz zum Hausaufgaben machen, in den Ferien ein Ausflug oder ein Gartenfest – für viele Kinder ganz normal. Doch für die sozial benachteiligten Kinder von der Arche in München wäre all dies ohne WACKER-Spenden nicht möglich. Für die naturwissenschaftliche Förderung der Kinder hat WACKER nun eine Forscherkiste in die Arche gebracht.
Die Arche ist eine Sozialeinrichtung, die sich in mehreren deutschen Städten um Kinder aus sozial benachteiligten Familien im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren kümmert. Zunehmend kommen auch Jugendliche in die Archen. In München holt die Arche täglich rund 80 bis 100 Kinder und Jugendliche von der Straße, versorgt sie mit Mahlzeiten, bietet ihnen Hausaufgaben- und Nachhilfe, Freizeitangebote, Familiendienste, Beratung und Seelsorge. Dieses Engagement ist sehr wichtig für das Viertel, in dem die Münchener Arche zu Hause ist. Denn hier versucht beispielsweise eine Jugendbande mit kriminellen Tendenzen, Nachwuchs zu rekrutieren – aber seit zwei Jahren bietet die Arche die nettere Gemeinschaft und die spannendere Beschäftigung.
ARCHE - Research Kit
Joachim Zdzieblo, Leiter Public Affairs (rechts), übergab eine Forscherkiste an Markus Trapper von der Arche München.
Die Arche München hat bislang einen Container, in dem das „Netzwerk der Neu-Wackerianer“ im vergangenen Frühjahr ehrenamtlich Räume renovierte. Der Unterhalt für den zweiten Container und die verstärkte Jugendarbeit ist durch WACKERSpenden erstmal gesichert. Nach großzügigen Geld- und Sachspenden während der letzten beiden Jahre hat WACKER nun eine Forscherkiste überreicht, die mit Experimentiermaterial und Konzeptkarten einen spannenden Einstieg in die Welt des Wetters ermöglicht. Für Markus Trapper, der als Sozialpädagoge bei der Arche München vor allem Kinder zwischen 5 und 11 Jahren betreut, hat WACKER eine Kurzschulung von Science-Lab für die Forscherkiste finanziert. Sciene-Lab, eine private Bildungsinitiative für Kinder, Erzieher und Lehrer, entstand 2002 aus der Erfahrung, dass im deutschen Bildungswesen weder im Kindergarten noch in der Grundschule Themen aus Natur und Technik ausreichend aufgegriffen werden. Science-Lab will Kindern gerade in der „Warum?“-Phase Zugang zu Naturwissenschaften bieten. Dazu wurde ein Kurssystem für Kinder ab vier Jahren entwickelt, das einen altersgemäßen Zugang zu Naturwissenschaften vermittelt. Parallel zu den Kinderkursen entstand ein Fortbildungskonzept, das Erziehern und Lehrern die kindgerechte Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragen ermöglicht.
WACKER unterstützt seit 2006 das Projekt „Naturwissenschaften im Kindergarten“. Dazu finanziert das Unternehmen den Erwerb von Forscherkisten sowie die eintägige Ausbildung von Erziehern durch Science-Lab. Neben WACKER fördern zahlreiche weitere namhafte Unternehmen und Stiftungen die Bildungsinitiative, die sich im Internet unter www.science-lab.de vorstellt.

Hilfe für Erdbebenopfer

Zhongjiang – Der WACKER HILFSFONDS unterstützt den Wiederaufbau der Grundschule im zentralchinesischen Dorf Fujia mit einer Spende von 1 Mio. RMB (112.000 €). Die Schule wird dafür in „Fujia Village Wacker Primary School“ umbenannt und diesen Namen mindestens 30 Jahre tragen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt mit dem Roten Kreuz im Kreis Zhongjiang geschlossen.
Eingestürzte Häuser, verwüstete Städte, Zehntausende von Toten: In China hatte am 12. Mai 2008 das schwerste Erdbeben seit 30 Jahren die Region Sichuan in Leid und Chaos gestürzt. Der WACKER-Vorstand zahlte zur Soforthilfe für Erdbebenopfer eine Spende von 500.000 RMB (50.000 €) in den WACKER HILFSFONDS ein. Darüber hinaus hat das Unternehmen jede Spende von WACKER-Mitarbeitern für die Erdbebenopfer verdoppelt.
Noch werden sie im Haus eines benachbarten Bauern unterrichtet, doch dank der Unterstützung des WACKER HILFSFONDS sollen die Kinder von Fujia schon kommenden Sommer wieder ihre Schule nutzen können.
Durch das Erdbeben wurde auch die Grundschule im Dorf Fujia stark beschädigt. Im November letzten Jahres hatten Nancy Liang und Robin Xu von WACKER Greater China erstmals diese Schule besucht, um sich vor Ort einen Eindruck von den Zerstörungen zu verschaffen. Das Dorf liegt rund 1.500 Kilometer südwestlich von Peking und ist in etwa eineinhalb Stunden von der Provinzhauptstadt Chengdu zu erreichen.
Vor dem Erdbeben hatte die Schule acht Klassen und 240 Schüler. Seit der Katastrophe dürfen die stark beschädigten Räume nicht mehr genutzt werden. Die Klassen fünf und sechs erhalten ihren Unterricht nun in einer anderen Schule, was für die Kinder einen täglichen Anmarsch von vier Kilometern mit sich bringt. Die jüngeren Schüler werden in Häuser von benachbarten Bauern unterrichtet.
Bewegt berichteten die chinesischen Wackerianer nach ihrem Besuch vor Ort, dass die Kinder von Fujia, trotz ihrer vielen augenblicklichen Schwierigkeiten, einen sehr optimistischen Eindruck machen. Zu berechtigtem Optimismus für eine Zukunft mit guter Schulausbildung will der WACKER HILFSFONDS mit seiner Spende beitragen. Nach derzeitiger Planung soll die Sanierung des Schulgebäudes Ende August dieses Jahres abgeschlossen sein. Außer der Geldspende will WACKER den Wiederaufbau auch mit Sachmitteln unterstützen – so könnten etwa Siliconharzfarben und Silicondichtmassen zum Einsatz kommen.
Fujia ist übrigens nicht das einzige Projekt, bei dem WACKER mit Spenden und Tatkraft chinesischen Schulen zur Seite steht: Neben zahlreichen Sachspenden hat WACKER Greater China auch Büchereien für elf Grundschulen im Kreis Qimen (Provinz Anhui) sowie für eine Grundschule im Kreis LiannanYao (Provinz Guangdong) ermöglicht.

Ausgezeichnete Sicherheitsarbeit in der koreanischen VINNAPAS®-Produktion
Dieser Preis ist Ulsan sicher

Ulsan – Ausgezeichnet findet die koreanische Sicherheitsbehörde KOSHA die Sicherheitsarbeit am koreanischen Standort Ulsan von WACKER POLYMERS. So ausgezeichnet sogar, dass die Behörde den Standort nun mit einem hohen Sicherheitspreis ehrte. Zu diesem Erfolg haben alle Mitarbeiter beigetragen, die sich in Ulsan für Gesundheit, Arbeitsschutz und Sicherheit engagieren.
Nach der Auszeichnung für acht unfallfreie Jahre peilen die Mitarbeiter von Ulsan nun die Vollendung eines unfallfreien Jahrzehnts an.
In einigen asiatischen Ländern gilt die Zahl acht als Glückssymbol. Umso passender war der Anlass, zu dem die koreanische Sicherheitsbehörde KOSHA (Korea Occupational Safety an Health Administration) den WACKER-Standort Ulsan auszeichnete: Für acht unfallfreie Jahre erhielt der VAE-Produktionsbetrieb (Vinylacetat-Ethylen-Emulsion) eine Urkunde, eine Plakette und eine Flagge.
Die acht unfallfreien Jahre in Ulsan basieren aber nicht auf Glück, sondern vielmehr auf einer gehörigen Portion Fleiß und Sicherheitsbewusstsein. Betriebsleiter Ki-Hong Cho und sein Team verfolgen mit Nachdruck eine Vielzahl von Aktivitäten rund um Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie Sicherheit. Für alle Mitarbeiter am Standort obligatorisch sind beispielsweise ein monatlicher Sicherheitsquiz und regelmäßige Sicherheitstrainings. Zudem finden Betriebsrundgänge mit gründlichen Sicherheitschecks sowie Rettungsübungen statt. Ein Verbesserungsvorschlagsprogramm Lädt alle dazu ein, sich Gedanken um die kontinuierliche Optimierung der Sicherheitsbelange zu machen.
Han-Hyung (Matt) Cho (Managing Director Wacker Chemicals Korea) gratuliert dem gesamten Team zu dem erneuten Erfolg: „Gut gemacht! Weiter so!“ Der Standort Ulsan hatte sich im Jahr 2008 schon den „EH&S Gold Award“ in einem strengen Ranking verdient, an dem zahlreiche namhafte Konzerne teilnahmen. Damit zeichnete das koreanische Arbeitsministerium die vor-bildliche Arbeit des Standorts für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit aus.
Der Standort Ulsan gehört seit 1. Februar 2008 zum WACKER-Konzern, als WACKER die Anteile der beiden Gemeinschaftsunternehmen Air Products Polymers (APP) und Wacker Polymer Systems (WPS) von der Air Products and Chemicals, Inc. übernahm. An diesem koreanischen Standort von WACKER POLYMERS produzieren 37 Mitarbeiter VINNAPAS®- Dispersionen. Die Industriemetropole Ulsan liegt 350 km von der Hauptstadt Seoul entfernt im Südosten Koreas.

Technical Center Dubai: Syrien setzt auf VINNAPAS®

Damaskus/Dubai – Auch in Syrien fördert WACKER klimagerechte und energiesparende Gebäude und Bautechniken. Besonders die effiziente Fassadendämmung spielt auch dort angesichts steigender Energiepreise und der klimatischen Bedingungen eine immer wichtigere Rolle. Das Technical Center Dubai hat bereits bei einigen Bauprojekten in Syrien die Anwendung professioneller Wärmedämmverbundsysteme erfolgreich betreut.
Je besser Gebäude gedämmt sind, desto weniger Energie ist nötig, um den Wärmehaushalt zu regeln. Untersuchungen von WACKER haben gezeigt, dass durch eine wirksame Außenisolierung von Gebäuden der Energieverbrauch um bis zu 60 Prozent reduziert werden kann. Umgekehrt schützt eine gute Isolierung auch vor Überhitzung und spart somit Energie für die Klimaanlage. Beide Aspekte der Wärmedämmung sind wichtig für Syrien, in dem es trockene, heiße Sommer und verhältnismäßig kalte Winter gibt – in den Bergen fällt dann häufig Schnee. Nachts sinken die Temperaturen ganzjährig stark, vor allem in den Wüstengebieten.
In Kooperation mit dem syrischen Energieforschungszentrum NERC hat das Technical Center Dubai erfolgreich Projekte mit Wärmedämmverbundsystemen abgeschlossen.
Die meiste Energie verliert ein Gebäude durch die Gebäudehülle. Daher ist eine effektive Wärmedämmung eines der einfachsten und sinnvollsten Mittel, um Energie einzusparen. Die von WACKER hergestellten Dispersionspulver der Marke VINNAPAS® sind für moderne, energiesparende Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) unverzichtbar, denn die üblicherweise als Isoliermaterial verwendeten Polystyrol- Schaumplatten können mit Zement keine stabile Verbindung ausbilden. Dagegen reicht schon ein Zusatz von wenigen Prozent VINNAPAS® Dispersionspulver im Mörtel aus, um zwischen Polystyrolplatte und Klebemörtel eine dauerhafte und stabile Bindung aufzubauen. Darüber hinaus reduzieren hydrophobe VINNAPAS® Dispersionspulver die Wasseraufnahme im gesamten System. Dadurch ist das Isoliersystem wetterbeständiger, widerstandsfähiger gegen mechanische Einwirkungen und langlebiger als unvergütete Systeme. Zudem sorgt VINNAPAS® für eine verbesserte Haftung auf Untergründen, angefangen von Beton und Ziegeln bis hin zu alten Putzanstrichen.
Im Technical Center Dubai vermitteln Experten Know-how zu energieeffizientem Bauen und erläutern die Qualitätsstandards für Planung, Bauausführung und Materialwahl. Der Know-how-Transfer fördert auch die Kontakte zu Entscheidungsträgern bei Unternehmen und Behörden. Das Technical Center Dubai kooperiert seit Herbst 2008 erfolgreich mit dem syrischen Energieforschungszentrum NERC (National Energy Research Center), um Wärmedämmverbundsysteme professionell anzuwenden und die dazu international anerkannten Qualitätsstandards auch in Syrien bekannt zu machen. Der Kunde Hussam Shaal, ein syrisches Bauunternehmen, hat für das NERC bereits mehrere Gebäude mit Wärmedämmverbundsystemen von WACKER ausgestattet. Hersteller des Trockenmörtels ist Firma SCCM unter Leitung von Ayman Safadi. Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Projekte will das NERC diese Aktivitäten ausweiten.
Der vom syrischen Staatschef Bashar Al-Assad initiierte Fünfjahresplan für 2006 bis 2010 sieht umfangreiche Bauvorhaben in Infrastruktur, Tourismus und Wohnungsbau vor. Das umfassende Reformpapier trägt erste Früchte: Die Bauwirtschaft befindet sich in Syrien auf Wachstumskurs. Der Wohnungsbau erlebt seinen Aufschwung nicht nur durch das Bevölkerungswachstum (rund 2,3 Prozent im Jahr 2007, laut Germany Trade und Invest), sondern auch wegen des Zustroms von Menschen, zum Beispiel aus dem Irak. Vor dem Hintergrund Syriens zentraler Lage am östlichen Mittelmeer – zwischen der Türkei im Norden und den arabischen Ländern im Süden – wird auch kräftig in die Verkehrsinfrastruktur investiert: vom Hafen- über den Flughafen- und Schienenausbau bis hin zum Aus- und Neubau von Straßen.

Calvert City

„Nichts ist so wichtig für die Nachhaltigkeit wie Anlagensicherheit“ – das gilt am Standort Calvert City der Wacker Chemical Corporation (WCC) nicht nur als Motto, sondern ist dort Arbeitsphilosophie. Jetzt feierte der amerikanische Standort einen stolzen Rekord von zehn unfallfreien Jahren seit seiner Zugehörigkeit zum WACKER-Konzern
Rechnet man die Jahre vor der Übernahme durch WACKER dazu, werden die Rekordzahlen noch größer: Die Pulverproduktion arbeitet seit ihrer Inbetriebnahme 1988 unfallfrei, also seit 20 Jahren. Und in der Dispersionsproduktion gab es keinen Unfall seit 1983 – also gar seit 25 Jahren.
Sicherheitsbewusstsein lohnt sich: Die Mitarbeiter am Standort Calvert City hatten seit ihren zehn Jahren im WACKER-Konzern keinen Unfall zu vermelden.
„Bei allem was wir tun, spielt Sicherheit eine große Rolle – sie gehört zum Arbeitsalltag jedes Einzelnen“, betont Werkleiterin Mary Beth Hudson. In Calvert City stellen rund 100 Mitarbeiter in zwei Betrieben von WACKER POLYMERS VAEDispersionen (Vinylacetat-Ethylen-Emulsion) und Dispersionspulver her. Zu ihren Aufgaben zählen die Produktion in den Anlagen, das Entladen von Schüttgut aus Lkws und Bahnwaggons, das Umladen von Stoffen, Beladen von Tankwagen, Bahnkesselwagen und Flexitanks sowie das Verpacken von Pulvern in Gebinde mit Gewichten von 25 bis 900 kg. Die Arbeitssicherheit hat bei allen Arbeitsphasen des Produktionsbetriebs oberste Priorität. Neue Anlagen oder Erweiterungsprojekte werden von der Konzeption über den Aufbau bis hin zur Inbetriebnahme und später im laufenden Betrieb auf Sicherheitsbelange geprüft. Jeder Mitarbeiter muss sich entsprechend der Leitlinien des „Polymer Saftey Process (PSC)“ verhalten und an den Aktivitäten rund um das Thema Arbeitssicherheit beteiligen. Das Sicherheitsprogramm fördert auch den privaten Bereich, zum Beispiel mit Aktionen zu defensivem Fahrverhalten oder zum Erhalt der Hörkraft.
Vielfältige Kooperationen mit der Nachbarschaft runden das Spektrum ab, zum Beispiel das Engagement im Beraterkreis „Community Advisory Team CAT“ sowie in der Gefahrenabwehrgruppe „Emergency Response Team“. Oder die „Good Neighbor Night“ – eine Einladung zum gemeinsamen „Abend der guten Nachbarschaft“. Im „Calvert Industrial Mutual Aid Program CIMAP“ unterstützen sich Unternehmen in Notfällen gegenseitig. Das „Marshall County Local Emergency Planning Committee LEPC“, in dem der WACKER-Standort Calvert City ebenfalls vertreten ist, sorgt für Aufklärung, Prävention und Notfallhilfe für Chemieunternehmen und ihre Nachbarn im Marshall County. Das hohe Niveau der Sicherheitsarbeit im Werk Calvert City wurde mehrfach von Industrie- und Regierungsorganisationen gewürdigt, unter anderem vom „American Chemistry Council“, dem US-Verband der Chemieproduzenten, sowie dem regionalen Sicherheitsrat „Kentucky Safety Council“. Auf der Konferenz für Arbeitssicherheit und Gesundheit des Gouverneurs von Kentucky wurde der WACKER-Standort für die besten Leistungen in Sachen Arbeitssicherheit sowie die meisten unfallfreien Tage im Bundesstaat ausgezeichnet.
Edwin K. McIntyre, Sicherheitsmeister am Standort Calvert City, erhielt vor kurzem eine besondere Ehrung für seine 33 Jahre unermüdlichen Einsatz: Das „Kentucky Safety and Health Network“ kürte ihn mit dem Titel „Outstanding Individual 2008“ zur „herausragenden Persönlichkeit“ im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Ausgezeichnete Sicherheitsarbeit in der japanischen Siliconproduktion

Akeno – Ausgezeichnet findet die japanische Präfektur Ibaraki die Sicherheitsarbeit am Standort Akeno der Wacker Asahikasei Silicone Co.,Ltd. So ausgezeichnet sogar, dass die regionalen Behörden den Standort nun mit einem hohen Sicherheitspreis geehrt haben.
Die Wacker Asahikasei Silicone Co., Ltd. (AWS) wurde 1999 als Joint Venture zwischen WACKER und der Asahi Kasei Corporation gegründet. Die AWS beschäftigt heute 84 Mitarbeiter und gilt in Asien als namhafter Siliconproduzent.
Hiroyuki Morohashi, Leiter des AWS Standorts Akeno (rechts), mit Haruo Uematsu, der ihm als Leiter der Wirtschaftsbehörde von Ibaraki eine Urkunde für vorbildliche Sicherheitsarbeit übergab.
„Safety First – Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle“, Hiroyuki Morohashi, Standortleiter Akeno, lässt keine Zweifel über diese Priorität bei der täglichen Arbeit in den Produktionsanlagen. Entsprechend groß war die Freude bei ihm und seinen Mitarbeitern, als die Präfektur Ibaraki das große Engagement mit dem ersten Preis für Arbeitssicherheit würdigte.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor auch für die Arbeitssicherheit ist das „Akeno Responsible Care® Komitee“, zusammengesetzt aus Abteilungsleitern und Sicherheitsbeauftragten. Dieses Gremium bündelt die Sicherheitsaktivitäten und bespricht regelmäßig Ziele und bereits Erreichtes ebenso wie künftige Aktivitäten.
Auch von „Hiyari Hatto“, also unfallträchtigen Situationen, wird dann berichtet, um möglichen Gefahren schon im Vorfeld entgegenzuwirken – mit Maßnahmen, die gemeinsam mit den Mitarbeitern ausgearbeitet wurden. Immer im Sinne des Ziels: Unfälle verhindern! Im kommenden Jahr peilt der Standort Akeno einen beachtlichen Unfallfrei-Rekord von 5.000 Tagen an.

Tag der offenen Tür bei der Wacker Chemical Corporation in Michigan/USA

Adrian – Zwar regnete es recht kräftig, als die Wacker Chemical Corporation (WCC) letzten Herbst zum Tag der offenen Tür einlud. Doch weder die Organisatoren noch die rund 1.200 Gäste ließen sich vom nassen Wetter die gute Laune verderben. „singing in the Rain“ sagten sie sich. und verbrachten den Tag mindestens so unterhaltsam, wie es im berühmten Broadway-Musical dieses Titels zugeht.
Die WCC bot an ihrem Tag der offenen Tür neben amerikanisch-deutschen Festaktivitäten so viele spannende Einblicke in ihre Arbeit, dass die zahlreichen großen und kleinen Gäste das triste Wetter schlichtweg vergaßen.
Bei den Werkführungen lernten die Besucher die Produktion, das Warenumschlagzentrum und das Technical Center kennen. Interessiert verfolgten sie, wie Produkte effizient und sicher hergestellt, verpackt und für den Versand bereitgestellt werden. Besonders spannend war es für die meisten Gäste, die Arbeitsplätze in den Anwendungs- und Prüflabors einmal aus der Nähe zu sehen. Und sie staunten nicht schlecht über die Vielfalt der Anwendungsgebiete von WACKER-Produkten: vom Haushalt über die Körperpflege bis hin zu Hightech-Aufgaben in Luft- und Raumfahrt – und viele weitere für Kunden maßgeschneiderte Anwendungen.
Was man doch so alles aus WACKER-Produkten macht! Über die Vielfalt der Anwendungsgebiete staunte Groß und Klein nicht schlecht.
„Unsere Gäste haben eine Menge über die WACKER-Welt erfahren und gelernt, wie viele unterschiedliche Branchen wir mit so vielfältigen Produkten beliefern“, berichtet Bill Toth, Kommunikationschef der WCC. Zugleich gab es genügend Gelegenheit, bei einem entspannten, unterhaltsamen Tag Kollegen, Nachbarn und ihre Familien besser oder ganz neu kennenzulernen.
Besonderes Highlight: Bei einer Tombola gab es einen Motorroller zu gewinnen. Der Erlös des Losverkaufs – 2.000 US-$ – kam „Relay for Life“ zugute – einer gemeinnützigen Organisation, die sich gegen Brustkrebs engagiert. Einige WCC-Mitarbeiterinnen setzen sich seit über zehn Jahren erfolgreich bei „Relay for Life“ für die Unterstützung von Krebskranken und die Vorbeugung gegen diese Krankheit ein.

GIRLS’ DAY IM BURGHAUSER BERUFSBILDUNGSWERK: TECHNIK? TYPISCH MÄDCHEN!

Burghausen – Viele, auch junge Leute denken immer noch: Berufe wie Industriemechaniker oder Elektroniker für Automatisierungstechnik sind typische Männerberufe. Beim Girls‘ Day 2008 nutzten 126 Mädchen aus den Landkreisen Altötting und Rottal-Inn die Chance, diese Vorurteil gerade zu rücken.
BBiW Girls Day 2008
Technische Mädchenpower im BBiW
Im Burghauser Berufsbildungswerk (BBiW), das sich zum siebten Mal am Girls’ Day beteiligte, waren diesmal 126 Schülerinnen zu Gast, um die Berufe Chemikantin, Elektronikerin für Automatisierungstechnik und Industriemechanikerin/Mechatronikerin genau unter die Lupe zu nehmen. Und sie stellten fest: Das wäre auch was für uns!
Von weiblichen Azubis erfuhren die Schülerinnen aus erster Hand, wie spannend und abwechslungsreich Naturwissenschaften und Technik sind. Viel Spaß hatten die Schülerinnen im Chemiebereich beim Erkunden der verfahrenstechnischen Anlagen sowie im Umgang mit dem hochmodernen Anlagensimulator. Im Metallbereich durften sie selbst Hand anlegen und beweisen, dass technische und handwerkliche Berufe eben doch „typische Mädchenberufe“ sein können. Begeistert hatten sie beispielsweise kleine Blechkästchen aus Kupfer selber angerissen, ausgeschnitten und ihren Namen eingeprägt.
BBiW-Geschäftsführer Josef Schlehaider freut sich über das große Interesse der Schülerinnen: „Wir wollen an diesem Schnuppertag Impulse für die spätere Berufswahl geben. Und natürlich würden wir uns freuen, bald die eine oder andere Teilnehmerin als BBiW-Azubi bei uns zu begrüßen.“
In diesem Jahr findet der Girls’ Day am 23. April 2009 statt.
Mehr Infos gibt es im Internet unter www.girls-day.de .

ARCHE: ZWEITE GROSSE WACKER-SPENDE ERMÖGLICHT HOFFNUNGSGESCHICHTEN NUN VERSTÄRKT AUCH FÜR JUGENDLICHE

München – Täglich eine warme Mahlzeit, ein Platz zum Hausaufgaben machen, in den Ferien ein Ausflug oder ein Gartenfest – für viele Kinder ganz normal. Doch für die Kinder von der Arche in München wäre das ohne WACKER-Spenden nicht möglich. Im Fokus steht nun auch die verstärkte Betreuung von Jugendlichen – ganz wichtig im Stadtviertel, in dem die Münchener Arche zu Hause ist.
Arche 2008
WACKER übergab im April dieses Jahres zum zweiten Mal einen Scheck über 100.000 € an „Die Arche – Christliches Kinder- und Jugendwerk e. V.“ in München-Moosach. „Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass bei uns in Deutschland Kinder auf der Straße stehen – ohne sinnvolle Freizeitmöglichkeiten und menschliche Zuwendung. Daran können wir nicht einfach vorbeisehen. Mit unserer Unterstützung für die Arche in München tragen wir dazu bei, diesen Kindern bessere Lebens- und Zukunftschancen zu geben“, erklärte Dr. Peter-Alexander Wacker, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wacker Chemie AG, bei der Übergabe des zweiten großen Spendenschecks.
Die Arche ist eine Sozialeinrichtung, die sich in mehreren deutschen Städten insbesondere um Kinder aus sozial benachteiligten Familien im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren kümmert. Zunehmend kommen auch Jugendliche in die Archen. Für sein großes Engagement, mit dem Arche-Gründer und Leiter Bernd Siggelkow gemeinsam mit seinem Team sozial benachteiligte Familien unterstützt, hat er dieses Jahr das Bundesverdienstkreuz erhalten.
In München holt die Arche täglich rund 80 bis 100 Kinder und Jugendliche von der Straße, versorgt sie mit warmen Mahlzeiten, bietet ihnen Hausaufgabenund Nachhilfe, Freizeitangebote, Familiendienste, Beratung und Seelsorge. Die Arche kommt gut an – zunehmend suchen hier auch Jugendliche im Alter von 13 bis 18 eine Alternative zum „Abhängen“. Um ihnen einen Anlaufpunkt zu geben, will die Arche die zweite große WACKER-Spende vor allem für ihre Jugendarbeit nutzen.
Seit September dieses Jahres verstärkt eine junge Sozialpädagogin das Münchener Arche-Team: Ulrike, die sich vor allem um die Jugendlichen kümmert. Derzeit kommen rund 30 Jugendliche jeden Mittwochabend (von 17 bis 19 Uhr) und an den Freitagnachmittagen (von 13:30 bis 18:30 Uhr) zur Arche in München, die dann ganz für sie da ist. Beliebt sind der Billardtisch, die Dartsscheibe, die Tischtennisplatte, die Musikanlage – aber darüber hinaus schätzen es die Jugendlichen vor allem, dass bei der Arche jemand da ist, der sich um sie kümmert, nachfragt, ihnen Aufmerksamkeit schenkt.
„Immer mehr Jugendliche sind bei uns, weil sie erkennen, dass die Arche mehr bringt, als auf der Straße oder in U-Bahnhöfen abzuhängen“, berichtet Tim Rauchhaus, pädagogischer Leiter der Arche in München. Diese Entwicklung ist sehr wichtig für das Viertel, in dem die Münchener Arche zu Hause ist. Denn hier versucht beispielsweise eine Jugendbande mit kriminellen Tendenzen, Nachwuchs zu rekrutieren – nun aber bietet die Arche die nettere Gemeinschaft und die spannendere Beschäftigung!
Die Aktionen für die Jugendlichen reichen vom Kuchen backen und Burger machen über Musik- und Tanzunterricht bis hin zu Ausflügen und Bewerbungstraining. In Rollenspielen werden Vorstellungsgespräche vor der Videokamera trainiert und anschießend gemeinsam analysiert. Besonders gut kommen berufsvorbereitende Exkursionen an, bei denen die Jugendlichen unter anderem schon ein Radiostudio, einen Kosmetiksalon und eine Baustelle kennen lernten.
Die Arche in München hat bislang nur einen Container, in dem übrigens das „Netzwerk der Neu- Wackerianer“ im vergangenen Frühjahr ehrenamtlich Räume renovierte. An den Nachmittagen, die für die Jugendlichen reserviert sind, ist der Container für die Kleinen geschlossen. Dies wird sich bald ändern, da bis Frühjahr 2009 ein zweiter Container bereitstehen soll. „Das wird eine große Überraschung für die Jugendlichen in unserem Viertel“, freut sich Tim Rauchhaus. „Hier wird seit vielen Jahren darauf gewartet, dass es endlich mal ein Angebot für Jugendliche gibt. Bisher gab es aber leider nur leere Versprechungen.“ Das hat sich geändert: Der Unterhalt für den zweiten Container und die verstärkte Jugendarbeit ist durch die WACKERSpenden erstmal gesichert.
Bild: Tim Rauchhaus, pädagogischer Leiter der Arche in München (2. v. r.), mit seinem Team. Die Sozialpädagogin Ulrike (rechts) ist seit September an Bord, um die Jugendarbeit zu verstärken.

UNTERNEHMENSRANKING „VAA-ANALYSE 2008“: BEI WACKER STIMMT DIE CHEMIE

Köln – In der „VAA-Analyse 2008“ erreichte die Wacker Chemie AG Platz 3, nach Boehringer und Beiersdorf, vor BASF. Dieses Unternehmensranking basiert auf einer Umfrage des Verbands angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Rund 2.000 außertariflich bezahlte und leitende Angestellte benoteten Strategie, Kultur und Arbeitsbedingungen ihrer Firmen.
Familienunternehmen bekommen in Deutschland von ihren Führungskräften bessere Noten als andere börsennotierte Chemie- und Pharmakonzerne. Dies ist ein Haupttrend bei der aktuellen Umfrage des Verbands angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA), Köln.
An der VAA-Umfrage 2008, die im April durchgeführt wurde, beteiligten sich rund 2.000 außertariflich bezahlte und leitende Angestellte. Die VAA-Analyse, in der Führungskräfte ihre Arbeitgeber bewerten, findet stets viel Beachtung. Denn Konzerne müssen zunehmend um die besten Köpfe werben – und ein guter Platz in diesem Ranking hilft dabei, im Kampf um die Hochqualifizierten zu punkten.
Die Umfrage gibt einen guten Überblick über die Stimmung der Führungskräfte. Bei WACKER – auf dem dritten Platz – stimmt die Chemie. Doch insgesamt bewertete jeder vierte Befragte aus der deutschen chemischen Industrie seine Arbeitsbedingungen als mangelhaft oder ungenügend. Fast genauso viele gaben der Strategie ihres Unternehmens solch schlechte Noten. Dauerbaustellen mit ständigem Jobabbau und Spartenverkäufe zehren laut VAA-Analyse besonders an den Nerven der Manager. Auch Eignerwechsel reißen die Bewertungen nach unten.
Bei Firmen, wo Umbrüche nicht klar kommuniziert werden, ist die Verunsicherung besonders groß. Wenn Veränderungsprozesse erfolgreich bewältigt wurden, steigt die Stimmung. Positiv bewertet werden eine gute Personalentwicklung sowie die Fähigkeit, Führungskräfte zu binden. Besonders hervorragend entwickelt haben sich Unternehmen in Familienhand, wie die Belegung der vorderen Plätze zeigt. Dies sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass man in diesen Unternehmen eine beständige, auf langfristige Ziele ausgerichtete Hand spüre.
Seoul/Ulsan, 27. Oktober 2008 – Das koreanische Arbeitsministerium zeichnete den Produktionsstandort Ulsan von WACKER POLYMERS mit einem „Gold Award“ für EH&S aus. Zu diesem Erfolg haben alle Mitarbeiter beigetragen, die sich in Ulsan für „Environment, Health & Safety“ (Umweltschutz, Gesundheit & Sicherheit) engagieren.
Die EH&S-Manager der Standorte Ulsan und Seoul nahmen die hohe Auszeichnung für den Produktionsstandort in Südkoreas Hauptstadt in Empfang. Der Standort Ulsan hat sich den „EH&S Gold Award“ in einem strengen Ranking verdient, an dem zahlreiche namhafte Konzerne teilnahmen. Das koreanische Arbeitsministerium weist nun auf seinen Internetseiten auf das vorbildliche EH&SManagement am WACKER-Standort Ulsan hin.
Als produzierendes Unternehmen arbeitet WACKER weltweit ständig daran, jedes einzelne Verfahren nachhaltig zu optimieren, um Rohstoffe zu sparen, Abfälle zu minimieren, Energie möglichst effizient zu erzeugen und auch Altlasten umweltgerecht zu sanieren. Der Konzern unterstützt als Gründungsmitglied das Responsible Care®-Programm der chemischen Industrie.
In Ulsan produziert WACKER POLYMERS VINNAPAS®-Dispersionen. Die Industriemetropole Ulsan liegt 350 km von der Hauptstadt Seoul entfernt.
Der Standort Ulsan gehört seit 1. Februar 2008 zum WACKER-Konzern, als WACKER die Anteile der beiden Gemeinschaftsunternehmen Air Products Polymers (APP) und Wacker Polymer Systems (WPS) von der Air Products and Chemicals, Inc. übernahm. Als weltweiter Marktführer bei Dispersionspulvern für die Bauindustrie erwartet WACKER durch die Übernahme eine Reihe strategischer Vorteile für sein globales Geschäft mit Polymeren für die Bauindustrie – darunter Synergien und Kostenvorteile durch die Rückwärtsintegration in die Dispersionsherstellung in den USA und Asien sowie den Ausbau der Wertschöpfung außerhalb des Euroraums. Darüber hinaus stärkt WACKER mit der Integration sein Portfolio in Anwendungen wie Klebstoffe, Engineered Fabrics (technische Textilwaren) und Coatings (Anstriche).
München, 20 Oktober 2008 – WACKER ist es gelungen, UV-aktivierbare Siliconelastomere mit einem deutlich verbesserten Eigenschaftsprofil zu entwickeln: SEMICOSIL® UV. Das Produkt bringt Vorteile für Anwendungen in wichtigen Zukunftsmärkten – angefangen von der Automobil- und Leistungselektronik bis hin zur Sensorik.
Die neuen Silicontypen, die unter dem Markennamen SEMICOSIL® UV vermarktet werden, vernetzen bereits bei Raumtemperatur innerhalb weniger Minuten. Auf diese Weise lassen sich die Taktzeiten bei der Beschichtung von elektronischen Bauelementen auch ohne Ofenhärtung erheblich verkürzen.
Das erhöht die Produktivität und ermöglicht insbesondere bei großen Bauteilen niedrigere Energie- und Produktionskosten. Bei den UV-aktivierbaren Siliconelastomeren handelt es sich um leicht handhabbare Ein- und Zwei-Komponenten-Systeme auf der Basis von Polyorganosiloxanen.
Diese Elastomere zeichnen sich durch eine rasche Verarbeitung und gute Lagerfähigkeit aus. Bei der Vernetzung geben sie keinerlei Spaltprodukte ab.
SEMICOSIL® UV Siliconelastomere tragen dazu bei, die Wirtschaftlichkeit & Produktivität von Anwendungen in der Mikroelektronik/Sensorik zu verbessern
Solche Eigenschaften sind vor allem beim Verguss elektronischer Komponenten gefragt. Zum Schutz von Elektrobauteilen kommen häufig UV-aushärtende Polymere auf der Basis von Epoxiden oder Acrylaten zum Einsatz.
Für die Aushärtung ist bei beiden Systemen die Zugabe von Photoinitiatoren erforderlich. Diese hinterlassen entweder Ionen oder radikalische Zerfallsprodukte im Material, was insbesondere bei elektronischen Anwendungen zu erheblichen Qualitätseinbußen führen kann.
Derartige Nachteile sind beim Einsatz von UV-aktivierbaren Siliconen nicht zu befürchten, da SEMICOSIL® UV zur Vernetzung keine Photoinitiatoren benötigt. Das Produkt bietet Verarbeitern zudem ein Maximum an Flexibilität, denn die Vernetzungsgeschwindigkeit lässt sich durch Auswahl des Elastomers, der UV-Dosis und der Prozesstemperatur präzise steuern.