Nachhaltigkeit - News
Umweltpakt-Teilnehmer der ersten Stunde
München, 12. Oktober 2011 – Der Umweltpakt Bayern steht seit 1995 für ökologisches Wirtschaften. Als Umweltpakt-Teilnehmer der ersten Stunde wurde WACKER vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit ausgezeichnet. Denn WACKER ist Gründungsmitglied des Umweltpakts Bayern, in dem Behörden und Unternehmen seit 1995 gemeinsam den betrieblichen Umweltschutz fördern.

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Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, zeichnete WACKER als Umweltpakt-Teilnehmer der ersten Stunde aus. Dr. Jutta Matreux, Leiterin Corporate Sustainability, nahm die Urkunde entgegen.
Für sein langjähriges Engagement im kooperativen Umweltschutz des Umweltpakts Bayern zeichnete Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, WACKER am 27. September 2011 als Umweltpakt-Teilnehmer der ersten Stunde aus. Dr. Jutta Matreux, Leiterin Corporate Sustainability, nahm die Urkunde in der Münchner Residenz entgegen, wo auch weitere Umweltpakt-Teilnehmer geehrt wurden. Aktuell sind in Oberbayern rund 11.000 Unternehmen mit insgesamt 263.000 Beschäftigten Mitglied im Umweltpakt. Mehr Informationen über die Initiative gibt es im Internet unter
www.umweltpakt.bayern.de
WACKER ist seit 1995 Mitglied im Umweltpakt Bayern. Das Unternehmen nimmt auch am neuen Umweltpakt Bayern teil, der von 2010 bis 2015 unter dem Motto „Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz“ gilt. Die Bayerische Staatsregierung und die Wirtschaft erklären im Umweltpakt, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit einer freiwilligen, zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen – ganz im Sinne der Responsible-
Care®-Initiative der chemischen Industrie, der sich WACKER seit 1996 verpflichtet hat. Der Umweltpakt ist Impulsgeber für Klimaschutz und Energie, nachhaltige Mobilität, Umwelttechnik und Ressourceneffizienz. Im Vordergrund steht, Umweltbelastungen zu vermeiden.
20.000 Besucher kamen zu den Tagen der offenen Tür bei WACKER
Mehr als 20.000 Menschen nutzten am Samstag, den 24. September die Gelegenheit, an den Standorten Burghausen, Freiberg und Köln einen Blick hinter die Kulissen von WACKER zu werfen. Die drei deutschen Standorte hatten die Familien der Mitarbeiter und interessierte Gäste zum Tag der offenen Tür eingeladen.
Im Turbinenhaus der Alzwerke ist das sonore Rauschen des Wassers nicht zu überhören. Jede Sekunde strömen hier tausende Liter vom Alzkanal in die tiefer gelegene Salzach – seit bald 100 Jahren nutzen die Alzwerke dieses Höhengefälle, um sauberen Strom für das Werk in Burghausen zu erzeugen. Für die Besucher ein beeindruckendes Schauspiel. „Wann bekommt man so etwas schon einmal zu sehen?“ freute sich Boris Hofer. Er war einer der fast 20.000 Besucher, die am 24. September, beim Tag der offenen Tür, einen Blick hinter die Kulissen der WACKER-Werke in Burghausen, Freiberg und Köln warfen.
Spaß an der Arbeit vermitteln
Ein besonders umfassendes Programm bot WACKER seinen Gästen am Standort Burghausen. Zwischen 9 und 16 Uhr fuhren über 90-mal Busse mit interessierten Besuchern auf das Werkgelände. Alzwerke, die Silicium-Mahlung, das Technikum Silicone oder auch das hochmoderne Logistikzentrum standen auf dem Plan. Vor Ort erklärten Ex-perten aus den unterschiedlichen Bereichen, was WACKER zu einem so erfolgreichen Unternehmen macht. „Wir wollen zeigen, dass man hier Spaß an der Arbeit hat“, sagte Michael Killermann. Der Trainer der WACKER ACADEMY zeigte den Besuchern, wie WACKER-Produkte für die speziellen Bedürfnisse untschiedlicher Länder maßgeschneidert werden.
Auf der großen Aktionsbühne erwartete die rund 15.000 Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Bayern-3-Moderator Roman Roell. Er diskutierte mit Vertretern der Konzernleitung unter anderem über die Historie des Werkes und Themen wie Energieversorgung oder Nachhaltigkeit in der Produktion. „Burghausen ist das Herz der Wacker Chemie“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Rudolf Staudigl. Hier sei das Kompetenzzentrum des Konzerns.
Bildergalerie
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Auf der Festbühne in Burghausen: Dr. Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG, mit Radiomoderator Roman Roell.
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Zum Anfassen: Reinraumanzüge und Wafer von Siltronic
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Einblicke in die Siltronic-Welt in Burghausen
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High-Tech bei der Burghauser Werkfeuerwehr
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Spannende Experimente in der WACKER ACADEMY am Standort Burghausen.
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Verblüffende Effekte beim Experimentalvortrag in Burghausen begeisterten die großen und die kleinen Gäste.
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Auch das Werk Köln hieß Mitarbeiter mit Familie, Nachbarn und Interessierte am Tag der offenen Tür willkommen.
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Anschaulich bei Siltronic in Freiberg: Der Produktionskreislauf vom Quarz zum fertigen Siliciumwafer.
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Sicherer Auftritt am Tag der offenen Tür: eine komplette Schutzausrüstung zum Anfassen.
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Das Anwendungsgebiet von Chips aus Siliciumwafern ist sehr breit. So bringen sie zum Beispiel Roboter in Bewegung.
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Interessierte Gespräche dienen auch zur Nachwuchsförderung bei Siltronic...
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Fünf Orangen verteilt auf ganz Deutschland - dies entspricht der maximal zulässigen Verunreinigung eines Siliciumwafers.
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Früh übt sich, wer ein Feuerwehrmann werden will - hier bei Siltronic in Freiberg.
Blick in den Reinraum
Am Siltronic-Standort in Freiberg warteten schon vor der Öffnung der Werktore zahlreiche Besucher. Bei Führungen über das Werkgelände konnten die rund 4000 Besucher einen Blick in die Reinräume des Waferproduzenten werfen. Im Speisesaal hatten die Gäste die Gelegenheit, einen prozessierten Wafer unter dem Mikroskop zu betrachten. „Mich interessiert vor allem, wie sich die Technologie weiterentwickelt hat“, sagte Hagen Kessler, der bis zu seinem Ruhestand 2003 bei Siltronic tätig war. „Ich freue mich, zu sehen, wie viel sich inzwischen bei Siltronic getan hat.“ Alle Gäste bis hin zum Bürgermeister von Freiberg erlebten einen sympathischen und interessanten High-Tech-Arbeitgeber.
Im Werk Köln feierte WACKER den Tag der offenen Tür gemeinsam mit den Standortpartnern Vinnolit und Thyssen Krupp Xervon. Rund 400 Besucher – Angehörige, ehemalige Mitarbeiter, Nachbarn – kamen ins Werk. Sie informier-ten sich über die Produktpalette und Ausbildungsmöglichkeiten und sahen den Vorführungen der Standortfeuerwehr zu. Für die Angehörigen öffnete das Unternehmen auch den VAE-Betrieb, um ihnen zu zeigen, wo der Partner, die Mutter oder der Vater tagtäglich arbeitet. Ein schmackhaftes Büfett, eine Kinderbetreuung und Tombola sorgten dafür, dass auch der unterhaltsame Aspekt nicht zu kurz kam.
Wette: Eisblock trotzt Sommerhitze: Dank WDVS
Barcelona, 12. August 2011 – An einer ungewöhnlichen Wette beteiligte sich WACKER in Barcelona: Ein 1.000 Kilogramm schwerer Eisblock wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) verpackt. Im Rahmen einer zweiwöchigen Ausstellung zum Thema Energieeffizienz blieb er zwei Wochen draußen in der Sommerhitze stehen. Die Besucher durften wetten, wie viel Eis nach der Ausstellung übrig bleiben würde.

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Enthüllung des Eisblocks in Barcelona: Dank WDVS hatten 800 von 1.000 Kilo Eis zwei Wochen die katalanische Sommerhitze überstanden.
Im Sommer erreichen die Temperaturen in Barcelona leicht die 35-Grad-Grenze. Trotzdem beteiligten sich die Mitarbeiter der spanischen Wacker Quimica Ibérica an einer besonderen Wette: Sie ließen einen Eisblock bei heißen Juli-Temperaturen zwei Wochen lang vor dem Colegio de Arquitectos de Barcelona (CoAC) auf dem sehr zentralen Plaza Nova in der Sonne stehen und wetteten, dass fast kein Eis schmelzen würde.
Dazu wurde der Eisblock mit einer 30 Zentimeter dicken Isolationsschicht eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) umgeben. Die Wacker Quimica Ibérica stellte in Zusammenarbeit mit der WACKER ACADEMY die VINNAPAS® -Dispersionspulver zur Verfügung, die die Isolationsschichten zusammenhalten.
Etwa 100 Besucher tippten, wie viel Eis nach Ende der Ausstellung übrig sein werde. Die Spanne reichte dabei von 50 bis 1.000 Kilogramm. Dank WDVS betrug die Innentemperatur der großen Verpackungskiste über zwei Wochen hinweg konstant 5 Grad Celsius, so dass trotz der sommerlichen Temperaturen nur knapp 20 Prozent der Eismasse zu Wasser wurden. Rund 800 Kilogramm Eis überstanden die katalanische Sommerhitze, die zwischen den beiden Ausstellungswochen vom 8. bis 21. Juli 2011 herrschte.
Das Institut für Energieeffizienz TBZ, eine internationale gemeinnützige Vereinigung zur Verbreitung und Förderung nachhaltiger Baukultur, zeigte bei dem Wettbewerb in einer Simulation, dass ohne WDVS das Dreifache an Eis geschmolzen wäre. Mit diesem Ergebnis hat das spanische WACKER-Team die Effizienz der WDVS demonstriert, die charakteristisch für Passivhäuser ist. Sie bleiben im Sommer kühl und im Winter warm, ohne auf Klimaanlagen angewiesen zu sein. Dies trägt dazu bei, elektrische Energie zu sparen und damit die CO2-Emission zu verringern. Bei der Ausstellung in Barcelona hatte die WACKER ACADEMY die Effizienz von WDVS auch mit zahlreichen Exponaten verdeutlicht.
Die Gewinnerin der Wette, die auf 800 Kilogramm tippte, darf nach Deutschland reisen, um dort Gebäude zu besichtigen, die nach den aktuellen Passivhaus-Standards errichtet wurden.
WACKER fördert College in Cleveland, USA
Cleveland, 18. Juli 2011 – WACKER stellt dem Cleveland State Community College (CSCC)150.000 US-Dollar für das Förderprogramm „Excellence in Education“ zur Verfügung. Das College liegt in der Region des neuen Produktionsstandorts für Polysilicium in Charleston/Tennessee.

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Dr. Ingomar Kovar (links) bei der Spendenübergabe am Cleveland State Community College. Den symbolischen Scheck halten Coleman Foss (Vorsitzender der CSCC Foundation und CEO Skyridge Medical) und College-Präsident Dr. Carl Hite (rechts).
Das auf einen Zeitraum von fünf Jahren angelegte Förderprogramm soll die Entwicklung naturwissenschaftlicher, mathematischer und technischer Studiengänge am College vorantreiben. Dr. Ingomar Kovar, President und CEO der Wacker Chemical Corporation, kombinierte bei der Scheckübergabe in seiner Rede vor der Abschlussklasse 2011 der Hochschule das College-Motto „Start Something Great“ mit dem Leitspruch von WACKER: „Creating Tomorrow’s Solutions".
Mit dem College in Cleveland unterstützt der Konzern bereits eine zweite Hochschule in der Region seines künftigen Produktionsstandorts: Bereits im März dieses Jahres ging WACKER eine Partnerschaft mit dem Chattanooga State Community College ein. Das Unternehmen unterstützt das dort gegründete WACKER INSTITUTE mit einer Spende von drei Mio. US-$.
Für seine neue Polysilicum-Produktion in den USA wird WACKER bis 2013 rund 500 neue Produktionsmitarbeiter einstellen und sucht dafür speziell ausgebildete Mechaniker, Chemikanten, Chemielaboranten und Anlagenelektroniker.
Umweltpreis für WACKER in USA
Calvert City, 29. Juni 2011 – Der US-Konzern General Electric (GE) hat WACKER mit dem Ecomagination Leadership Award ausgezeichnet. Damit honoriert GE den Umweltschutz am Standort Calvert City der Wacker Chemical Corporation (WCC). Dort haben die Mitarbeiter durch Prozessverbesserungen den Wasserverbrauch gesenkt und die Deponieabfälle reduziert.

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Gratulation zum GE Ecomagination Leadership Award: (v. l.) Arno von der Eltz (Geschäftsbereichsleiter WACKER POLYMERS), Jeff Fulgham (Chief Sustainability Officer GE Power and Water), Mary Beth Hudson (Werkleiterin Calvert City), Brannon Thompson (Area Manager GE Power and Water), John Tacca (Vice President NAFTA WACKER POLYMERS).
Durch neue Wasseraufbereitungstechnik hat der Standort Calvert City der Wacker Chemical Corporation (WCC) in Kentucky/USA seinen Wasserverbrauch und die Deponieabfälle drastisch reduziert. An diesem Standort produziert WACKER POLYMERS VINNAPAS® Dispersionspulver und Dispersionen für Kunden aus der Klebstoff-, Beschichtungs-, Bau- und Vliesstoffindustrie.
WACKER entwickelte mit Experten des US-Konzerns General Electric (GE) für den Standort Calvert City ein Konzept, um die Abfallmengen zu reduzieren und die Abwasseraufbereitung effizienter zu gestalten. Dazu gehören Verbesserungen der Produktionsprozesse sowie der Messgeräte und Apparate zur Abwasserbehandlung. Ergebnis des Projekts: jährlich rund 5.000 Tonnen weniger Deponiemüll und ein pro Jahr über 64.000 Kubikmeter geringerer Wasserverbrauch. Zudem fallen jährlich 154.000 weniger LKW-Kilometer für den Transport von Klärschlamm an. Für diese Umweltleistungen hat die GE die WCC mit dem Ecomagination Leadership Award ausgezeichnet.